Der nicht mehr gebrauchte Stall
Die Landwirtschaft in den Alpen hat sich verändert. Immer mehr Ställe liegen brach, werden umgenutzt oder verfallen. Die Architekturzeitschrift «Hochparterre» hat in Vorarlberg, Südtirol und Graubünden einen Augenschein genommen und ein Sonderheft zum Thema herausgegeben. Der Stall bildet die Veränderung der Landwirtschaft in den Alpen sinnbildlich ab. Denn er ist das wichtigste Produktionsmittel des Bauern. In Dörfern und Landschaften liegen immer mehr Ställe brach, werden umgenutzt oder verfallen. Und die zeitgenössische Landwirtschaft baut neue Ställe für Tierhaltung, Obstlager oder Weinkelterung. Verfall, Umnutzung und Neubau verändern die Orts-, Siedlungs- und Landschaftsbilder. Die Ausstellung «Der nicht mehr gebrauchte Stall» erkundet die Architektur und die Soziologie des Stalls in Graubünden, Südtirol und Vorarlberg.
Zur Ausstellung hat die Architekturzeitschrift «Hochparterre» ein Sonderheft als Katalog herausgegeben. Schau und Heft zeigen Gemeinsamkeiten und Differenzen der drei topografisch ähnlichen, aber kulturell und historisch unterschiedlichen Gebiete.
Der Ausstellungskatalog kann für 15 Franken bestellt werden unter:
Telefon 044 444 28 88
e-Mail: verlag@hochparterre.ch
Internet: www.hochparterre.ch
03.07.2010 - 17.10.2010
Das Gelbe Haus, Flims
Stichworte zur Veranstaltung:
Tourismus, Landwirtschaft
Veranstaltungs Themen:
Anzahl Besuche:
11
Veranstalter:
Das Gelbe Haus Flims, Vorarlberger Architekturinstitut, Kunst Meran/Merano Arte, La Tuor Samedan, Bündner Heimatschutz, Zeitschrift «Hochparterre»
Kosten: Ausstellungskatalog: CHF 15.-
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