Fazit zu den Regionalen Naturpärken

In den verschiedenen Informationsblöcken können Sie nachlesen, wo es in der Schweiz und in Europa Regionale Naturpärke gibt (Facts zu Naturpärken), welche Ansprüche an Regionale Naturpärke bestehen und unter welchen Bedingungen diese Ansprüche erfüllt werden (Ansprüche an Regionale Naturpärke). Sie können sich ebenfalls einen Überblick verschaffen über die Effekte von Regionalen Naturpärken, über Kosten-Nutzen-Überlegungen sowie über kritische Erfolgsfaktoren (Beurteilung von Regionalen Naturpärken und Naturparkprojekten). Wo aber sollen weitere Pärke liegen? Auf welche Ansprüche sollen sich diese konzentrieren, und was müssen sie tun, um möglichst grosse Effekte in den Bereichen Schützen und Nützen zu erzielen?


Wo genau Regionale Naturpärke entstehen, entscheiden nicht Artenreichtum und Einzigartigkeit der Landschaft, sondern die Bevölkerung vor Ort. Naturpärke sind ohne die Akzeptanz und das Engagement der betroffenen Bevölkerung nicht denkbar.


Wir haben gesehen, dass Regionale Naturpärke in einzelnen Regionen regionalwirtschaftliche Effekte haben können (Kosten und Nutzen von Naturpärken). Diese Effekte sind allerdings daran gebunden, dass die verschiedenen Parkangebote einzigartig sind und diese Einzigartigkeit gegen aussen transparent gemacht und auch verkauft wird. Werden zu viele Regionen zu regionalen Naturpärken, werden diese Bedingungen nicht mehr erfüllt. Die einzelnen Pärke treten zueinander in Konkurrenz, anstatt sich in touristischen Nischen mit wenig Konkurrenzdruck zu positionieren. Eine eingeschränkte Zahl an Naturpärken, wie sie der Bund mit 10 bis 12 regionalen Naturpärken plant, ist damit insbesondere auch im Interesse der effektiv realisierten Pärke.


Ein einzelner Regionaler Naturpark muss eine Reihe von Kriterien erfüllen, um sowohl aus naturschützerischer als auch aus regionalwirtschaftlicher Sicht die gewünschten Effekte zu erzielen. Auf übergeordneter Ebene kommen nun weitere Bedingungen hinzu, die sich auf eine Reihe von Fragen beziehen:

  • Wie viele Regionale Naturpärke verträgt der naturnahe Tourismus in der Schweiz? Wie viele Regionale Naturpärke benötigt eine zukünftige naturnahe Tourismusstrategie in der Schweiz?
  • Wie können sich die Naturpärke positionieren und durch spezifische, regionale Stärken voneinander abheben?
  • Wo sollen diese Pärke liegen resp. welche der lancierten Naturparkprojekte werden noch ausscheiden müssen?

Diese aufgelisteten Fragen sind eng miteinander verknüpft. Es gibt weder eine eindeutige noch eine einzige Antwort auf diese Fragen. Aus diesem Grund wollen wir dieser Thematik im Rahmen des Forums zu den Naturpärken vertieft nachgehen. Ihre Überlegungen und Diskussionsbeiträge helfen, die Komplexität dieser Fragen zu strukturieren und auf der Basis der bisherigen Erfahrungen die Ausgestaltung einzelner Regionaler Naturpärke aber auch eine gesamtschweizerische Strategie zu optimieren.


Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Abwägung von Kosten und Nutzen von Regionalen Naturpärken. Einzelne Pärke können erhebliche regionalwirtschaftliche Effekte haben. Dies ist aber mit einem beträchtlichen Mittelaufwand verbunden und die Regionalen Naturparks generieren nur in beschränktem Mass Wertschöpfung. Damit stellen sich Fragen nach der Effektivität und Effizienz der eingesetzten Mittel: Lohnt sich das? Könnten mit den gleichen Mitteln nicht mehr Arbeitsplätze geschaffen werden? Wie müsste das geschehen? Auch hier sind wir gespannt auf Ihre Erfahrungen und Überlegungen.

Projekte

Kauf Kiley-Alpen / Bau der grössten Bio-Alpkäserei

AlpKultur - Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft im Simmental

Verbier eCoBagnes

CLINICA ALPINA

Seilbahnkompetenzzentrum Meiringen (Public Private Partnership)

Maskenschnitzen im Lötschental

Bürli-Schiirli Hofbeiz - Gästebewirtung und Erlebniseinkauf auf dem Bauernhof

Holzschnitzel-Fernheizung

Maschinenring Graubünden

Sennerei Andeer / Fromagerie Andeer / caseificio Andeer

Reitstall und Saloon San Jon / Ecurie et Saloon San Jon / Scuderia e Saloon San Jon

Braugerstenanbau Gran Alpin / Culture d’orge de brasserie Gran Alpin / Coltivazione di orzo da birra Gran Alpin

Wasserbüffel in den Schweizer Bergen / Production bio de lait de bufflonne / Produzione di latte di bufala bio

Sennerei Nufenen/Hinterrhein

Landwirtschaftliche Planung / Projekt zur regionalen Entwicklung Klosters-Serneus

Orto da guardare, parte di un progetto di agroturismo

Le Sentier du Sel

Hängebrücke Punt Ruinaulta und ein Wanderweg durch die Rheinschlucht

Schaugarten als Teil eines Agrotourismusprojekts

Berg-Lodges Gadmen

Stärkung der Dorfläden im Oberwallis - Nutzen von spezifischen Standortpotenzialen

Museum Regiunal Surselva MRS

Klangwellness

Obstkulturzentrum

Sennaria Surselva

Scarnuz Grischun

Camping Arnist

Bergoase Chrüzhof

Metzga Viamala

Dampfbahn Erlebnis Furka - Bergstrecke

Kooperationsprojekt Matterhorn Valley Hotels, Grächen (VS)

Maison du Village - Chandonne (Commune de Liddes VS)

viamalaBlog

Verein bus alpin (eh. IG bus alpin)

Trois régions - un Chablais

Lumare GmbH, alpenfischzucht graubünden

Jakobsweg Graubünden - Via Son Giachen

NatuRigi

Jugendprojekt Alpenrose

Center Sursilvan d'Agricultura

Wasser Forum Gletsch

Regionen Sbrinz-Route

Walserspuren Graubünden

agrotourismus-schwyz.ch

INSCUNTER

ViamalaMarkt

waterfall.ch

KlangWelt Toggenburg

Regionaler Naturpark Gantrisch

Metzgerei Safiental

energietal toggenburg

Naturpark Thal

Biogasanlage Val Müstair

Projekt zur regionalen Entwicklung Oberes Goms (Vorabklärung)

Enjoy Switzerland in Partnerschaft mit der Schweizer Berghilfe

Naturpark Urschweiz

Regionalmarketing Berner Oberland

Landschaftspark Binntal

Zweitwohnungen in der Region Goms

Jugendhilfe-Netzwerk INTEGRATION / Réseau d’aide à la jeunesse Emmental Entlebuch / Rete di aiuto ai giovani Emmental Entlebuch

Naturpark Thunersee-Hohgant

Galette DEFAGO

Appenzeller Erlebnisbauernhöfe / Fermes-découvertes appenzelloises / Fattorie didattiche appenzellesi

Tourismus Rezeption

Projekt Regionaler Naturpark Diemtigtal

Biosfera Val Müstair - Parc Naziunal

AlpFUTUR

Alpmove

Center da Capricorns

Kulturwege Schweiz

Zyberliland

Ticino, Terra di ciclismo

Bau eines Schutzdaches für Beerenplantage

Käsereierneuerung Seelisberg

Parc Ela, Naturpark

Bergmilchprojekt

Wertschöpfung im ländlichen Raum des Kantons Schwyz

VS-link

Projekt zur regionalen Entwicklung in Urnäsch

energieregionGOMS

Transformation d'un hangar à machines en des boxes à chevaux

Construction de chambres d’hôtes

Construction d'une ferme agro-touristique : L'Arche des Crétillons

Trocknungsanlage für den Kräuterbetrieb

Construction d'un espace de vente

Molkerei Puracenter Lenzerheide

Erlebnisweg Bahn-Natur-Kultur

UNESCO Biosphäre Entlebuch Schweiz

Das Gast- und Kulturhaus Piz Tschütta in Vnà

Agro Trail Parc Ela

Vernetzung Landwirtschaft und Tourismus in Ausserberg

Arca da Siat (Archehof)

Sinnpathie, der sympatische Bauernhof mit Sinn

RegioPlus Projekt „Prättigau Plus“ (2005-2010)

Regionalmarketingprojekt "Milch- und Käsespezialitäten natürli® us de Region Zürcher Berggebiet"

HAARUNDKAMM

Ferien auf dem Bauernhof / Bed & Breakfast in Waldstatt

Zentrum für Berufsbildung und regionale Entwicklung puntoBregaglia

Prättigauer Alp Spektakel

Giswil mit der "Sagen"haften Energie

Wasserwelten Göschenen

Lehrgang Akteur / Akteurin im ländlichen Raum

Spezialitäten aus der Val Lumnezia - Bringen Sie Ihren Geschmackssinn auf Hochtouren

www.ilbernina.ch

Umsetzung der Zukunftsstrategie für die Bündner Landwirtschaft

Entwicklung einer Zukunftsstrategie für die Bündner Landwirtschaft

Personen

Ernst Knutti

Eduardo Zwyssig

Peter Kohler

Sandra Stockinger

Egon Hischier

Rolf Bischofberger

Bernhard Russi

Jean-François Roth

Viola Amherd

Hans Rudolf Heinimann

Samuel Moser

Sabrina Bütler

Men Juon

Meta Denoth

Hans Ulrich Christen

Igor Franchini

Giampietro Crameri

Christian Theus

Agnese Berta

Doris Eggmann

Jakob Scherrer

Rolf Hug

Sandrina Cirafici

Marianne Fischbacher

Christine Bolt

Thomas Bieger

Anna Maria Candinas

Jacqueline Baumer Müri

Marieluise Kunz

Astrid Meier-Theiler

Alex Kehrli

Peter Bernhard

Christian Hadorn

Pierre-Yves Pièce

Andreas Roesch

Curdin Capeder

Felicia Montalta

Willy Ziltener

Petra Wey-Hofstetter

Pankraz Freitag

Scheuber Josef K.

Immenhauser Martin

Thomas Gadmer

Peter Loretz

Irene Schuler

Florian Salis

Hans Hagenbuch

Angelika Abderhalden-Raba

Ulrich Weidmann

Estelle Cantala

Max Nadig

Walter Lüthi

René L. Frey

Philippe Chauvie

Hansjörg Weber

Pierre-Alain Rumley

Regula Ott

Christian Schmid

Sebastian Bellwald

Franz Oswald

François Mathis

Yvonne Vogel

Margrit Kopp

Jean-Michel Cina

Rolf Huber

Eveline Widmer-Schlumpf

Amadé Zenzünen

Dominik Roos

Priska Baur

Raymond Beutler

Thierry Defago

Andriu Maissen

Brigitte Keller

Werner Bernet

Franz Gnos

Daniel Koller

Markus Mösching

Pamela Wyss

Martino Froelicher

Caroline Süess

Hanspeter Schneider

Gabriele Bianchi

Remo Kellenberger

Herbert Krähenbühl

Mathias Steiger

Marianne Hassenstein

François Parvex

Hans und Heidi Aschwanden-Herger

Thomas Schaller

Matthias Süß

Eddy Agten

Damian Gisler

Reinhard Winter

Peter Vollmer

Peter Rieder

Peter Reinhard

Dieter Müller

Christoph Böbner

Werner Tischhauser

Daniel Berger

Bernhard Imoberdorf

Franz Wüest

Joana Filippi

Jacques et Eliane Murith

Emilie und Alain Zappellaz

Birgit Kratt

Serge Mariétan

Sophie Oltiványi-Strauss

Rebecca Göpfert

Benjamin Wohlwend

Karin Gaiser

Bruno Zenklusen

Philipp Schmid

Heinrich Alder

Gian Linard Nicolay

Orlando und Liliane Schmid

Nelly und Ronald Cahenzli

Werner Zumkehr

Lina und Ernst Frischknecht

Rafael Enzler

Daniel Grossenbacher

Flavio V. Ruffini

Curdin Foppa

Nicole Dahinden

Dionys Hallenbarter

Christoph Jaag

Adrian Dietrich

Hannes Grossenbacher

Stefan Forster

Thomas Maier

Simone Laura Karrer

Simon Buchli

Sibylle Berger

Gianluca Giuliani

Roger Schwarzenbach

Bernard Lehmann

Gabi Eschler

Claudio Müller

Maria Hug-Sutter

Marcus Caduff

Christian Flury