Was sind Best-Practices?

Der Begriff der Best-Practices bezieht sich im allgemeinen auf das Ziel, eine Tätigkeit oder Aktivität bestmöglich zu erbringen. Im Umfeld der ländlichen Entwicklung resp. der Entwicklung des Berggebietes bedeutet Best-Practices zu definieren jedoch nicht, Strategien zur Erhöhung von Wertschöpfung und Lebensqualität und Wege zu deren Umsetzung zu standardiseren. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, lokal angepasste Lösungen für ortsspezifische Probleme zu suchen und zu entwickeln. Dennoch weisen erfolgreiche Projekte zur Erhöhung der Wertschöpfung und der Lebensqualität im Berggebiet einige gemeinsame Merkmale auf:

  • Sie erbringen wirksame und messbare Ergebnisse und erfüllen die identifizierten Bedürfnisse ihrer Zielgruppe(n).
  • Sie nützen knappe Ressourcen wie Finanzen, Infrastruktur und Know-how gut aus.
  • Sie sind an die lokalen Gegebenheiten angepasst.
  • Sie haben eine wirksame Selbstevaluation und lernen von bestehenden Beispielen und Erfahrungen.
  • Sie sind flexibel und können sich an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.
  • Sie sind kreativ in ihrer Art, Probleme zu lösen.
  • Sie verallgemeinern ihre Ergebnisse und Erkenntnisse so weit, dass sie auf andere Projekte übertragbar sind.
  • Sie haben eine langfristige und nachhaltige Wirkung.
  • Sie praktizieren sektorübergreifende und partnerschaftliche Arbeit.
  • Sie nehmen Rücksicht auf die verschiedenen Anspruchsgruppen und Interessen.

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