Schatten auf der Solarindustrie

Die Solarindustrie macht zurzeit eine tiefgreifende Veränderung durch. Auf der einen Seite verschwinden bisherige Solarfabriken, andererseits wird die Nutzung der Sonnenenergie immer konkurrenzfähiger.

Lesen Sie mehr dazu auf der Newsplattform 1815.ch des Walliser Boten vom 1. Februar 2012.

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Graubünden: Milchproduktion mit Kleinvieh

Könnte die Milchproduktion mit Kleinvieh ein weiteres Standbein der Bündner Landwirtschaft sein? Mit dieser Frage beschäftigt sich die breit zusammengesetzte Arbeitsgruppe Kleinvieh auf Initiative von Bio Grischun seit rund einem Jahr. An der gut besuchten Infoveranstaltung am 17. Januar 2012 am LBBZ Plantahof hat die Arbeitsgruppe die geplanten Aktivitäten und Ziele vorgestellt. Als langfristiges Ziel für Graubünden hat die Arbeitsgruppe definiert, dass je 50 Milchschaf- und 50 Milchziegenbetriebe mit je mind. 100 Tieren und rund 5 Mio. kg Milch produzieren. Diese soll von 4 bis 5 Käsereien verarbeitet werden, die eine Kapazität von midn. einer Million kg haben. Der Arbeitsverdienst für die Milchproduzenten soll 20 % höher sein als bei der Produktion von Kuhmilch. Jasmin Said Bucher, Geschäftsführerin alpinavera, zeigte auf, dass der Konsum von Schafmilchprodukten in der Schweiz seit 2000 von 80 auf 250 Tonnen angestiegen ist. Der Konsum von Ziegenmilchprodukten hat sich in der gleichen Zeitspanne verdoppelt, 2011 wuden 800 Tonnen verzehrt. Die Nachfrage nach neuen innovativen Nischenprodukten ist von Seiten Handel hoch. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe machten darauf aufmerksam, dass der Absatz von Gitzi und Lammfleisch sehr schwierig ist, und auch für Schlachttiere aus der Milchproduktion keine Nachfrage besteht. Bei einem Ausbau der Kleinviehhaltung müsste auch im Fleischbereich nach Lösungen gesucht werden. Marisa Furger, Projektverantwortliche am LBBZ, informierte, dass der Plantahof als Kompetenzzentrum einen Zuchtbestand an Milchschafen und Milchziegen mit je 40 Tieren aufbauen will. Diese Herden bieten die Möglichkeit zur Forschung und Lehre und so kann eine professionelle Kleinviehhaltung in Graubünden gefördert und unterstützt werden. Der Projektstart ist auf Frühling 2013 geplant.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Bündner Bauer Nr. 4 vom 27. Januar 2012. Weitere News zum Thema finden Sie hier.

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Rottuhüswurst erfolgreich lanciert

Jedes Jahr, in dem für einen Metzgereibetrieb im Oberwallis ein Nachfolger gefunden werden kann, ist ein gutes Jahr. 2011 konnten zwei Metzgereien am Leben erhalten werden. Hugo Berger, Präsident des Metzgermeisterverbandes Oberwallis blickte an der Generalversammlung vom 29. Januar zurück auf das abgelaufene Verbandsjahr. Mit der Lancierung der «Walliser Rottuhüswurst» ist den Oberwallisern Metzgern ein bei den Kunden sehr beliebtes Produkt gelungen. «Nach dem Erfolg der Walliser Bratwurst haben wir damit ein weiteres Produkt auf die Beine gestellt, an dem alle Oberwalliser mit machen können. Gerade für uns Kleinbetriebe ist es wichtig, dem Kunden Spezialitäten anbieten zu können, die sie sonst nirgends finden», freute sich Hugo Berger. Aus was besteht dies neue Rotthuhüswurst? «Das exakte Rezept ist geheim, wir stellen es aber selbstverständlich jeder Oberwalliser Metzgerei zur Verfügung. Nur so viel: uns ist es gelungen, aus acht verschiedenen Bio-Kräutern aus dem Wallis eine sehr geschmacksvolle Wurst zu kreieren. In Punkto Geschmack und Qualität konnte die Wurst noch bei jeder Degustation restlos überzeugen», teilte Berger mit. Quelle: Newsplattform 1815.ch des Walliser Boten, 29.01.2012
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Si spera nel progetto Lago Bianco, si teme la riforma territoriale

Il sondaggio condotto dall’Osservatorio Economico presso le aziende Valposchiavine sta per concludersi. È tuttavia ancora possibile parteciparvi fino al 4 febbraio 2012. I risultati intermedi indicano che fra il 2010 e il 2011 le aziende hanno registrato un peggioramento del clima economico. Dalle risposte si evince che il peggioramento è coinciso soprattutto con il rafforzamento del Franco svizzero rispetto all’Euro e con un conseguente indebolimento della congiuntura locale. I problemi che maggiormente affliggono l’economia valligiana sono “esterni”. In connessione al progetto Lagobianco, si ipotizzano delle opportunità soprattutto per l’edilizia. Per quanto riguarda la riforma territoriale si teme invece una crescente difficoltà a far valere i propri interessi a Coira.

Per saperne di più: ilbernina, 24.01.2012

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La bourse The Ark: pour concrétiser votre projet d'entreprise

La Bourse The Ark permet à de récents diplômés de poursuivre leurs travaux en vue de la création d’une nouvelle entreprise ou start-up. Durant 3 mois, la Bourse The Ark  offre à un team d’étudiants les conditions matérielles leur permettant d'évaluer le potentiel commercial de leur projet.
 
Prestations offertes:

  •     CHF 10'000.- cash pendant 3 mois
  •     formation à l’entrepreneuriat (cours Venturelab)
  •     coaching professionnel
  •     25m2 de bureaux équipés
  •     conseil d'experts

Pour qui? Diplômés des Hautes Ecoles, Universités et Doctorants

Pour en savoir plus: The Ark, la fondation pour l'innovation en Valais

D'autres inititiaves en Valais:

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Solar: Warmwasser fürs Seetal

Im Seetal stehen besonders viele Sonnenkollektoren. Einige Gemeinden bieten sogar eigene Förderprogramme an. Pro Einwohner befinden sich auf Schongaus Dächern 0,35 Quadratmeter Sonnenkollektoren (Stand Mai 2011). Das ist deutlich mehr als der schweizerische Durchschnitt von 0,13 Quadratmetern. Die Seetaler Gemeinde unterstützt die Anlagen zur Warmwassergewinnung seit drei Jahren durch ein eigenes Förderprogramm: Pro Anlage werden pauschal 500 Franken ausbezahlt, wenn die Gesamtkosten 10 000 Franken übersteigen. «Bei uns geht das recht unbürokratisch», sagt der zuständige Gemeinderat Roland Moser. Schongau ist wie die neun anderen Gemeinden des Seetals in der Idee Seetal AG, dem regionalen Entwicklungsträger, engagiert. Dieser hat vor rund dreieinhalb Jahren die Aktion «Seetal – Solartal» lanciert. «2009 setzten wir uns das Ziel, die Anzahl Quadratmeter pro Einwohner in einem Jahr zu verdoppeln. Nach zwei Jahren haben wir es geschafft, so sollte es weitergehen», sagt der Projektverantwortliche Franz Ulrich. Einige Gemeinden haben wie Schongau eigene Förderprogramme gestartet.

Quelle: Neue Luzerner Zeitung Online, 26. Januar 2012

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Berghilfe setzt Akzente

Touristische Angebote sind für viele Familien in abgelegenen Regionen ein wichtiges Standbein geworden. Diesem Umstand trägt die Schweizer Berghilfe Rechnung. Sie widmet die diesjährige Sammelkampagne, die vom 29. Januar bis am 11. Februar läuft, ganz dem sanften Tourismus. Das Hilfswerk hat in den letzten sechs Jahren 162 touristische Projekte unterstützt und dafür insgesamt 13,7 Millionen Franken bewilligt. Die damit ausgelösten Investitionen betrugen über 80 Millionen Franken.

Die Höhe der Projektbeiträge fällt unterschiedlich aus. «Wir unterstützen die Projekte mit durchschnittlich 40000 Franken, verfolgen aber den Grundsatz, dass zuerst alle anderen Finanzierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden müssen», führt Regula Straub aus. Das Motto lautet «Hilfe zur Selbsthilfe». Ein regionales Projekt kann aber durchaus auch einen höheren Beitrag von der Berghilfe erhalten. Das zeigt das Hotel Piz Vizan in Wergenstein (GR). Aus dem alten Hotel entstand das «Center Capricorns», das heute im abgelegenen Dorf 20 Arbeitsplätze bietet. Die Berghilfe beteiligte sich mit 700000 Franken am 4-Millionen-Projekt.

Gleichzeitig verlängert die Schweizer Berghilfe die Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus mit dem Start der 2. Staffel von Enjoy Switzerland. Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus (ST), räumt dem sanften Tourismus im Berggebiet durchaus Chancen ein. «Auf den ersten Blick sind die Rahmenbedingungen knallhart: Die Nischenanbieter müssen sich den gleichen Herausforderungen stellen wie alle andern alpinen Destinationen, haben aber zusätzlich eine kürzere Saison und verfügen in der Regel über kein Marketing.» Doch Schmid ortet mehrere globale Trends, wie die Nachhaltigkeit und die Authentizität, die dem sanften Tourismus zugute kommen. Schweiz Tourismus ist denn auch gewillt, Marketing-Know-how zur Verfügung zu stellen. Seit drei Jahren läuft das gemeinsame Impulsprogramm mit der Schweizer Berghilfe, das über «Enjoy Switzerland» abgewickelt wird. Das Safiental (GR), die Moosalp (VS), St-Ursanne/Clos du Doubs und das Emmental/Entlebuch machten als Pilotregionen mit. Heute wird die zweite Staffel lanciert. Aus 13 Bewerbern wurden folgende vier Regionen ausgewählt: Obergoms, Bergell, Naturpark Thal und Creux du Van (Val-de-Travers). Diese Regionen werden mit der Umsetzung des Förderprogrammes am 1. September 2012 starten.

Quelle: htr hotelrevue, 26.01.2012

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Die neue Pärkepolitik des Bundes trägt trotz geringer Finanzmittel Früchte

Anfang 2012 waren neben dem Schweizer Nationalpark bereits 11 Pärke von nationaler Bedeutung anerkannt und 6 weitere in Errichtung – die meisten davon im Berggebiet, wo die Landschaft als touristisches Kapital gesehen wird. Die Gesamtfläche beträgt rund 6‘000 km² oder knapp 15% des Landes. Ab 2012 hat der Bund hierfür Finanzmittel von jährlich 10 Mio. Fr. vorgesehen. Angesichts der enormen Flächen, um die es dabei geht, und angesichts der Tatsache, dass der Betrieb eines Parks effektive Trägerstrukturen voraussetzt, ist dies ein bescheidener Betrag: Für die Landschaftspflege auf einem Achtel des Schweizer Territoriums werden jährlich so viel Bundesmittel verwendet wie für den Bau von einem Kilometer Autobahn! Das Jahresbudget des Bundes für eineinhalb Dutzend Pärke von nationaler Bedeutung entspricht etwa dem Etat des deutschen Nationalparks Berchtesgaden. Trotz dieser Einschränkungen kann die neue Pärkepolitik des Bundes als Erfolg betrachtet werden. Sie wirkt als Katalysator für regionale Initiativen und bietet ein neues Instrumentarium zur Verknüpfung von Landschaftsschutz und Regionalentwicklung – zur Förderung touristischer Dienstleistungen und regionaler Wertschöpfungsketten in den meist strukturschwachen Berggebieten. Vor allem aber sorgt sie durch die Institutionalisierung des Parkmanagements und durch ein wirkungsvolles Label dafür, dass das öffentliche Gut Landschaft effektiver gepflegt, entwickelt und bewirtschaftet wird. Die Herausforderung der nächsten Jahre besteht darin, die geplanten Parkprojekte auch tatsächlich umzusetzen und das Parkmanagement zu professionalisieren. Wenn dies gelingen soll, erscheint eine Aufstockung der Finanzmittel dringend geboten.

Lesen Sie den vollständigen Artikel der Avenir Suisse vom 25. Januar 2012. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke oder in der Kolumne von Stefan Forster "Neue Naturpärke und Tourismus: Top oder Flop?" auf dieser Seite.

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Brain-Drain: Schaffung von sozialen Netzwerken zur regionalen Entwicklung?

Die Mobilität von hochqualifizierten Fachkräften ist zu einer grossen Herausforderung auch in der Schweizer Regionalentwicklung geworden. Vor allem ländliche Kantone sind vom Weggang hochqualifizierter junger Leute betroffen und leiden unter dem sogenannten Brain-Drain. Der Bericht «Le défi du brain drain dans les cantons suisses» der Universität Neuchâtel untersucht diverse Massnahmen. Er zeigt auf, wie soziale Netzwerke die Auswirkungen des Brain-Drains abschwächen können und welche die Rolle die Neue Regionalpolitik (NRP) in diesem Kontext einnehmen kann.

Lesen Sie den Beitrag der regiosuisse - Netzwerkstelle Regionalentwicklung vom 20. Januar 2012. Weitere Informationen zur Ausgestaltung einer Plattform für die Stärkung des Bezugs zum heimischen Arbeitsmarkt finden Sie in der Beschreibung des Projekts VS-link im Kanton Wallis und des Projekts Uri Link. Verfolgen Sie auch die News dazu.

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Wallis: Standort Kaufplatz stärken

Unter der enormen Entwicklung rund um den Bahnhof Visp leidet die obere Bahnhofstrasse. Sie wird weniger frequentiert. Um das Quartier neu zu beleben, werden an einem Workshop Ideen gesucht. Das Gebiet rund um den Vollknotenbahnhof Visp übt eine magische Sogwirkung auf Einheimische und Gäste aus. Verständlich, denn das Gebiet mit der unteren Bahnhofstrasse lockt mit zahlreichen Restaurants, kleineren Läden, dem Einkaufszentrum Centerpark, der Post und anderen wichtigen Dienstleistern. Und noch weitere Unternehmen entschieden sich für den attraktiven Standort. Dies sei eine durchaus positive Entwicklung, so der zuständige Visper Gemeinderat Klaus Imhasly, dennoch: «Wir haben einige Geschäfte auf dem Kaufplatz und der oberen Bahnhofstrasse verloren, das ist verständlich, denn das Gebiet rund um den Bahnhof wird sich noch weiter entwickeln.» Doch die Gemeinde will ihre Altstadt neu beleben. Darum organisiert sie zusammen mit dem Standortmarketing und dem Visper Gewerbe- und Tourismusverein VGT einen Workshop. «Wir wollen alle Interessensgruppen dieses Quartiers beim Workshop an einen Tisch bringen und Ideen sammeln,» so Imhasly. Das angestrebte Ziel der Organisatoren: Das Ortszentrum soll mit klar profilierten Quartieren wieder attraktiv und stark frequentiert sein. Quelle: Onlineplattform 1815.ch des Walliser Boten, 22.01.2012

Weitere Informationen zum Thema rund um den Dorfladen finden Sie hier.

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