Leitfaden für die regionalwirtschaftliche Beurteilung von Entwicklungsstrategien und - projekten

Entwicklungsstrategien und -projekte wirken sich nicht nur auf das jeweilige Unternehmen oder die direkt beteiligten Branchen aus. Vielmehr haben Projekte einen Einfluss auf die ganze Regionalwirtschaft. Letzteres ist speziell für die Erschliessung von öffentlichen Finanzierungsmitteln ein wichtiges Argument. Aber wie gross ist
die regionalwirtschaftliche Bedeutung eines Projektes? Wie relevant ist das Projekt für die Regionalwirtschaft und damit für die Regionalentwicklung? Mit Unterstützung der regiosuisse bereitete die Flury&Giuliani GmbH ihre Erfahrung und das bestehende Wissen im "Leitfaden für die regionalwirtschaftliche Beurteilung von Entwicklungsstrategien und -projekten" so auf, dass es für die Akteurinnen und Akteure der Regionalentwicklung in ihrer täglichen Aktivität einsetzbar wird. Mit Hilfe des Leitfadens sollen Projektträger die Beurteilung der regionalwirtschaftlichen Bedeutung von Projekten und Entwicklungsstrategienselber vornehmen und einen Kurzbericht zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung ihres Projektes erstellen können.

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Walliser Spitäler sollen dank Kompetenzzentren attraktiv bleiben

Das Walliser Gesundheitsnetz, in dem alle Walliser Spitäler vereinigt sind, rüstet sich für die Zukunft. Um auch nach 2012 bei der freien Spitalwahl konkurrenzfähig zu sein, will das Gesundheitsnetz die Qualität seines Angebotes noch steigern. Dafür werden für die verschiedenen medizinischen Disziplinen an einzelnen Standorten Kompetenzzentren aufgebaut, die dann für das ganze Netz zuständig sind. So erreiche man die kritische Grösse, um die nötigen Fachkräfte engagieren zu können. Ferner soll auch die Zusammenarbeit mit den grossen Universitätsspitälern ausgebaut werden.

Hören Sie mehr dazu im Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 9. Juni 2010.

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Saas Fee will erste feinstaubfreie Gemeinde der Welt werden

Dafür müssten im bereits autofreien Kurort allerdings mindestens 80 Prozent der Kamine von Holzfeuerungen mit einem Feinstaubfilder ausgerüstet werden. Trotz einer Verbilligungsaktion haben sich aber noch zuwenig Kaminbesitzer zu dieser Aufrüstung bereit erklärt.

Hören Sie mehr dazu im Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 28. April 2010.

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Diemtigtal: Ein Meilenstein Richtung Naturpark

«Mit der heutigen Vereinsgründung hat der Regionale Naturpark Diemtigtal einen weiteren Meilenstein passiert», erklärte Gemeindepräsident Peter Knutti. «Die Wertschöpfung wird eines Tages sichtbar – und der Park damit für das Überleben unseres Tales wichtig – werden.» Knutti erinnerte daran, dass die Diemtigtaler sich vor einigen Jahren bei der Gründung der Tourismusdestinationen für den Alleingang entschieden hatten. «Doch der Gemeinderat der grössten Alpwirtschaftsgemeinde der Schweiz, die mit diversen Einzigartigkeiten gesegnet ist, hat daraufhin mit der Parkidee die richtigen Weichen gestellt. Und auch die Bevölkerung hat mit der Zustimmung zu den nötigen Krediten mehrmals ihre Solidarität signalisiert.»

Lesen Sie mehr dazu in der BernerZeitung Region Thun & Oberland vom 19. April 2010. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke auf dieser Seite.

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Zurich Schweiz lanciert Klimapreis für Ostschweiz

Die Zürich Versicherungsgesellschaft (Zurich Schweiz) hat in Chur den Klimapreis für die Ostschweiz vorgestellt. Prämiert werden innovative Projekte, die zur CO2-Reduktion beitragen. Projekte können bis Ende Juni eingereicht werden. Es winkt ein Preisgeld von 50000 Franken. Mit dem Klimapreis reinvestiert Zurich die Rückerstattung aus den CO2-Abgaben in regionale und innovative Projekte zum Klimaschutz, heisst es in einer Mitteilung. Konkret sucht Zurich neuartige Vorhaben, Ideen und Projekte, die zur Senkung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre beitragen oder eine Verhaltensänderung in diese Richtung bewirken können, wie z.B. Energie sparen, innovativer Einsatz von (neuen) Technologien, das Mobilitätsverhalten ändern oder die Unternehmensstrategie klimafreundlich ausrichten. Der Zurich-Klimapreis ist mit 50000 Franken dotiert und wird an drei Gewinner-Projekte verliehen: Das erstplatzierte Projekt erhält 25000 Franken, das zweitplatzierte 15000 Franken und das drittplatzierte 10000 Franken. Die Ausschreibungsdetails und das Eingabeformular für den Zurich-Klimapreis sind im Internet verfügbar, unter www.zurich.ch/dialog. Bis zum 30. Juni können Projekte aus der Ostschweiz eingereicht werden.

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Sinn und Unsinn in der neuen Regionalpolitik

Seit zwei Jahren fördern Bund und Kantone innovative Projekte, die  wirtschaftlichen Schwung und Arbeitsplätze in die Randregionen bringen sollen. Auch in der Zentralschweiz werden dafür Millionen verteilt. Skeptiker fragen sich, ob nur sinnvolle Projekte Geld erhalten. Im Luzerner Kantonsparlament sind kritische Vorstösse eingereicht. Der Verantwortliche im Luzerner Amt für Raumentwicklung und Wirtschaftsförderung verteidigt die Förderpolitik.

Hören Sie mehr dazu im Regionaljournal Zentralschweiz vom 10. März 2010. Mehr zur Entwicklung von erfolgreichen Projekten erfahren Sie im Fachbeitrag Best Practices auf dieser Seite.

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Moorlandschaft und Konzertbesuch unter einem Dach

Der Kanton Luzern betreibt eine aktive Tourismuspolitik.  Dabei zielt er in einem partizipativen Prozess mit den verschiedenen touristischen Akteuren darauf ab, die Grundlagen für einen wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Tourismus zu schaffen.

Lesen Sie dazu den Artikel zum Monatsthema "Die Vorteile der Zusammenarbeit" in der montagna - Der Zeitschrift für das Berggebiet vom März 2010. Das Editorial der montagna, in welchem Vincent Gillioz die Bedeutung von Kooperation weiter ausgeleuchtet wird, findet sich hier.

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SAB-Preis 2010: Ausschreibung läuft

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete schreibt den SAB Preis 2010 aus. Mit dem Wettbewerb sollen Projekte, welche die nachhaltige Entwicklung in den Berggebieten besonders fördern, mit belohnt werden. Dieses Jahr ist der Preis mit 10 000 Franken dotiert und wird ein Projekt auszeichnen, welches

  • zur Schaffung von Arbeitsplätzen oder Mehrwert im Berggebiet beiträgt,
  • die kulturelle Identität in Regionen und Gemeinden stärkt,
  • einen schonenden Umgang mit den eigenen Ressourcen (Holz, Bauland, Wasser, etc.) ermöglicht,
  • die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Sektoren, Gemeinden, Regionen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert,
  • zur Aus/-Weiterbildung von Arbeitskräften beiträgt, um die Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität von Produkten zu verbessern,
  • besondere Leistungen im Bereich der Erhaltung der Kulturlandschaft und der natürlichen Ressourcen erbringt.

Die Projekte müssen umwelt- und sozialverträglich (im Sinne der nachhaltigen Entwicklung) sowie für das Berggebiet beispielhaft und innovativ sein. Ihre Auswirkungen müssen messbar sein. Die Teilnahme am SAB-Preis steht grundsätzlich allen interessierten Personen und Organisationen in der Schweiz offen. Die Eingaben sollten enthalten:

  • Eine Kurzbeschreibung (maximal 3 A4-Seiten)
  • Zahlen, Tabellen und Statistiken zum Projekt
  • Erklärung, weshalb das Projekt besonders innovativ, Umwelt- und sozialverträglich ist
  • Fotos zum Projekt
  • Genaue Adresse und Telefonnummer für weitere Auskünfte

Die Bewerbungsunterlagen müssen bis 28. Mai an folgende Adresse eingereicht werden: SAB, SAB-Preis 2010, Postfach 7836, 3001 Bern.

Der Gewinner wird von der Jury des SAB-Preises ausgewählt und an einer Pressekonferenz am 29. Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Preis wird an der Generalversammlung der SAB vom 27. August überreicht. Die Preissumme von 10 000 Franken wird von den Gemeinden Saanen (Bern) und St. Moritz zur Verfügung gestellt. Quelle: suedostschweiz.ch, 02.03.2010.

Mehr zur Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB erfahren Sie auf dieser Seite. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

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Région Chablais : une aventure vieille de 30 ans

Voila 30 ans Que l'Organisme Intercantonal de Développement du Chablais favorise, par sa centrale et le relais de ses deux bureaux d'Aigle el de Monthey, « la prise de conscience des intérêts communs de la région ». La longue pratique du travail en commun, qui prend sa source dans les années septante, a permis de boucler plusieurs centaines de projets et d'anticiper des problèmes importants qui se posent aujourd'hui: aménagement du Rhône, développement de la plaine impliquant 15 communes, création d'un hôpital intercantonal, fusion des transports publics, etc. 

Pour en savoir plus : Commune Suisse 2/10. Des informations plus amples vous trouverez aussi sur ce site.

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Pärke: Neue Gesuche sind eingereicht

Im dritten Jahr der Pärkepolitik des Bundes sind wiederum neue Gesuche für Pärke von nationaler Bedeutung beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingegangen. Gesuche für globale Finanzhilfen für die Errichtung haben die Kantone Nidwalden und Uri für das Projekt Regionaler Naturpark Urschweiz sowie die Kantone Graubünden und Tessin für das Nationalpark-Projekt Parc Adula gestellt. Ein Gesuch um Verleihung des Parklabels hat der Kanton Graubünden für den Regionalen Naturpark Biosfera Val Müstair eingereicht.

Bis im Februar wird das BAFU die Gesuche auf die Vollständigkeit der Unterlagen prüfen. Die Gesuchsteller haben anschliessend bis Mitte März Gelegenheit, allenfalls fehlende Dokumente nachzuliefern. Bis im Spätsommer 2010 sind die Dossiers in der Hauptprüfung und werden gestützt auf die rechtlichen Grundlagen beurteilt. Andere Bundesämter, die von Parkprojekten betroffen sind, geben im Frühjahr ihre Stellungnahme ab. Im Frühsommer prüfen Vertreterinnen und -Vertreter des BAFU die Parkprojekte vor Ort. Diese Evaluation beinhaltet auch Stichproben zur Qualität von Natur und Landschaft. Im Spätsommer 2010 entscheidet das BAFU, ob die Projekte die Anforderungen an einen Park von nationaler Bedeutung erfüllen und die Errichtung oder der Betrieb des Parks durch das BAFU mitfinanziert, bzw. das Parklabel verliehen werden kann.

Für Finanzhilfen an sämtliche Pärke und die Erarbeitung weiterer Instrumente für die Unterstützung der Pärke setzt das BAFU im Jahr 2010 insgesamt 7,5 Millionen Franken ein (2008 waren es insgesamt 3,5 Millionen Franken, 2009 5,5 Millionen Franken). Spätestens ab 2012 wird der Bund jährlich 10 Millionen Franken zur Verfügung stellen, um Pärke zu unterstützen. (Quelle: Bundesamt für Umwelt, 14.01.2010)

Mehr zum Thema erfahren Sie im Fachbeitrag Naturpärke auf dieser Seite. Weitere News zu den Naturpärken finden Sie hier.

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