Dienstleistungen als Alternative zu Tourismus und Industrie?

Die öffentliche Diskussion zur Wirtschaftsförderung in Graubünden konzentriert sich traditionell auf die Fragen des Tourismus und die Ansiedlung von Industriebetrieben. Immer wieder werden jedoch Stimmen laut, die eine stärkere Ausrichtung der Ansiedlungspolitik auf die wertschöpfungsintensiven Dienstleistungsunternehmen fordern. Zurecht?

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Anpassung an den Klimawandel im Berggebiet

Am 20. März 2013 organisierte die SAB im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) eine Konferenz zum Thema „Anpassung an den Klimawandel im Berggebiet“. Diese diente dem Austausch und Dialog zwischen den Akteuren bei der Anpassung an den Klimawandel. Neben den Aktivitäten des Bundes wurden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Beispiele aus dem Berggebiet vorgestellt. Der entsprechende Tagungsband ist nun  downloadbar und erhält eine ausführliche Synthese sowie alle Referate der Tagung.

Zum Tagungsband

Weitere Informationen rund um das Thema Klimawandel finden Sie hier.

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Prix Montagne 2013: Schlussspurt für die Einreichung

Die Einreichefrist für Projekte mit Modellcharakter, die im Schweizer Berggebiet erfolgreich wirtschaften, läuft noch bis zum 30. April 2013. Es geht in den Schlussspurt!

Dokumente für die Einreichung

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Ländlicher Raum und Berggebiete: Wandel als Chance

Der Wandel in Berggebieten und im ländlichen Raum kann für die regionalen Akteurinnen und Akteure auch eine Chance sein – wenn diese entsprechend handeln. Die regiosuisse-Wissensgemeinschaft «Entwicklungsszenarien» hat in diesem Sinne Massnahmen erarbeitet. Die Rahmenbedingungen für das Berggebiet und den ländlichen Raum wandeln sich laufend. Nicht nur das wirtschaftliche, technologische, soziokulturelle, natürliche und demografische Umfeld verändert sich, auch die raumrelevanten Politikbereiche sind einem stetigen Wandel unterworfen. Dies stellt Regionalentwicklungsakteurinnen und -akteure vor grosse Herausforderungen: Sie sind gefordert, die veränderten Rahmenbedingungen vorauszusehen und in ihrer Tätigkeit zu berücksichtigen. Die Wissensgemeinschaft (WiGe) «Entwicklungsszenarien» hat verschiedene Trends, die die Zukunft des Berggebiets und des ländlichen Raums generell prägen, diskutiert und zueinander in Bezug gesetzt. Basierend darauf identifizierte die WiGe Chancen und Risiken für die Regionen und formulierte Massnahmen, wie Akteurinnen und Akteure der Regionalentwicklung auf die künftigen Entwicklungen im Berggebiet und ländlichen Raum reagieren können. Grundlage für die Diskussion bildete die Studie «Entwicklungen der Rahmenbedingungen im Berggebiet und im weiteren ländlichen Raum in den nächsten 10 bis 15 Jahren», die das Beratungsunternehmen Flury&Giuliani GmbH im Herbst 2010 im Auftrag von regiosuisse erstellt hat.

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Landwirtschaft: Potenzial des betreuten Wohnens

Ob psychisch Kranke oder ältere Menschen: Verschiedene Bauernfamilien im Kanton Bern nehmen Pflegebedürftige bei sich auf. Die Wissenschaft spricht von einem «riesigen Potential». Ein Bauernhof ob Lützelflüh: Hier lebt die Familie Rothenbühler. Philipp Keller ist zu Gast. Schon länger leidet der 30jährige an schweren Depressionen. Vor 11 Jahren hatte sich seine Schwester an ihrem Geburtstag umgebracht. Nach einem Klinikaufenthalt kam er vor eineinhalb Jahren zur Familie Rothenbühler. «Hier finde ich den Tritt zurück ins Leben», sagt er. Philipp Keller lebt die ganze Woche bei der Familie. Nur am Wochenende geht er manchmal nach Hause. Die Familie Rothenbühler betreut seit einigen Jahren immer wieder psychisch Erkrankte. Sie erhalten dafür eine Entschädigung. Je nach Betreuungsaufwand erhalten Bauernfamilien zwischen 90 bis 130 Franken pro Tag. «Wegen des Geldes machen wir es aber nicht», sagt Gabriela Rothenbühler. «Anderen etwas Gutes tun gibt uns Befriedigung.» Die Ökonomische Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern vermittelt psychisch Erkrankte, aber auch Behinderte und ältere Personen, an Bauernfamilien. Rund 80 Menschen sind zurzeit im Kanton Bern untergebracht. Viele bleiben für ein paar Monate, andere bis ans Ende ihres Lebens. Der Soziologe Hans Wydler hat mit 550 Bauernfamilien in der ganzen Schweiz Gespräche geführt. «Das Potential des betreuten Wohnens ist riesig», sagt der Dozent der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Die Zahl Pflegebedürftiger nehme immer mehr zu. Und: «Für Bauernfamilien auf dem Land kann es eine wichtige Einnahmequelle sein.» Quelle: SRF Regionaljournal, Bern Freiburg Wallis, 12.02.2013

Erfahren Sie mehr:

Projekte im Bereich Care Farming:

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La collecte 2013 de l'Aide suisse aux montagnards est lancée

L'Aide suisse aux Montagnards a lancé sa campagne nationale de collecte de dons 2013. Elle place cette année les projets communautaires au centre de ses préoccupations. "Ensemble, nous sommes plus forts". Ce dicton est particulièrement vrai lors de situations difficiles, rappelle mercredi l'Aide suisse aux Montagnards (ASM). C'est pourquoi les populations de montagne ont l'habitude de s'entraider sous forme de coopératives, de communautés d'exploitations ou d'associations de familles. En 2012, l’ASM a investi 28 millions de francs dans 562 projets émanant de domaines aussi divers que l'agriculture, le tourisme, le bois, la formation, l'énergie, la santé ou encore l'aide d'urgence. Le canton de Berne en a largement bénéficié avec 148 projets retenus, devant les Grisons (76) et St-Gall (56). En Suisse romande, le Valais (33) devance Fribourg (27) et le Jura (25), qui ont reçu respectivement 2 millions, 1,6 et 1,2 million. Parmi les projets primés figurent la relance de la production de farine de maïs dans le Val Onsernone (TI) ou encore la transformation d'une étable pour accueillir des chèvres à Villargiroud (FR). L'ASM a également participé au financement d'un chauffage à pellets dans une ferme de la Brévine (NE). Source: ASM/AGIR, 30.01.2013

Pour en savoir plus: Le Nouvelliste, 31 janvier 2013

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Entwicklung des ländlichen Raums und Berggebiets in den nächsten 10 bis 15 Jahren

Akteurinnen und Akteure im Berggebiet und ländlichen Raum stehen vor der Herausforderung, Projekte und regionale Strategien ebenso wie die unternehmerische Tätigkeit auf die zukünftigen Marktentwicklungen und gesellschaftlichen Bedürfnisse auszurichten und Entwicklungen in die gewünschte Richtung zu beeinflussen.
Die Wissenssammlung stellt die Entwicklungen der Rahmenbedingungen in den nächsten 10 bis 15 Jahren im Berggebiet und im weiteren ländlichen Raum und die zugrunde liegenden Informationsquellen übersichtlich dar.
Weiter zeigt sie Chancen und Risiken sowie mögliche Handlungsansätze dazu auf. In der Wissensgemeinschaft «Entwicklungsszenarien» der regiosuisse wurden die Ergebnisse der Wissenssammlung diskutiert und weiter vertieft.

Weitere Informationen zu den Herausforderungen der Berggebiete finden Sie hier.

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Schweizer Pärke: Drei Gesuche für die Errichtung von Pärken eingereicht

Bis zum Ablauf der Eingabefrist am 18. Januar 2013 sind beim Bundesamt für Umwelt BAFU drei Gesuche um globale Finanzhilfen für die Errichtung neuer Pärke eingegangen. Es handelt sich um die Projekte für Regionale Naturpärke Simplon (VS), Neckertal (SG) und Schaffhausen (SH).

Damit der Bund prüfen kann, ob globale Finanzhilfen gewährt werden können, Reichen die Kantone einen Managementplan für die Errichtung ein. Dieser regelt den Aufbau der Organisation und des Managements sowie die Qualitätssicherung des Parks. Er enthält zudem erste Projekte zur Erhaltung und Aufwertung der natürlichen, landschaftlichen und kulturellen Werte des Parks. Weiter legt die Parkträgerschaft darin dar, wie die Gemeinden ihre raumwirksamen Tätigkeiten auf die Zielsetzungen des Parks abstimmen. Zudem enthält der Managementplan die Finanzplanung für die Dauer der Errichtung und zeigt auf, wie die Mitwirkung der Bevölkerung gewährleistet wird.

Bis im Februar prüft das BAFU, ob die Gesuche vollständig sind. Bis im Spätsommer 2013 sind die Dossiers in der Hauptprüfung. Dazu gehört auch eine Evaluation vor Ort zu den Qualitäten von Natur und Landschaft. Andere Bundesämter, die von Parkprojekten betroffen sind, werden in die Gesuchsprüfung einbezogen. Danach entscheidet das BAFU, ob die Projekte die Anforderungen erfüllen. Das BAFU wird die Regionen in diesem Jahr zusammen mit dem Netzwerk Schweizer Pärke weiterhin mit der Informationskampagne „Die Schweizer Pärke. Näher als man denkt" unterstützen. Zur Förderung und Bekanntmachung der Pärke und Parkkandidaten stehen dem BAFU seit 2012 jährlich 10 Mio. Fr. zur Verfügung. Quelle: BAFU, 18.01.2013

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke.

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Glarner Pilotprojekt Praxisassistenz

Wer krank wird, will nicht unbedingt ein Dutzend Kilometer nach Schwanden oder Glarus fahren müssen, bis dort eine Hausärztin oder ein Hausarzt zu finden ist. Denn für die Lebensqualität im Dorf spielt durchaus nicht nur die Schule eine Rolle. Doch dass sich bei der Pensionierung von Hausärzten ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin findet, ist seit Längerem nicht mehr selbstverständlich. Nun scheint eine Medizin gegen die Auszehrung in den ländlichen Gebieten gefunden, das Glarner Pilotprojekt Praxisassistenz ist ein voller Erfolg. Gibt man jungen Assistenzärztinnen und -ärzten die Gelegenheit, nicht nur am Kantonsspital zu arbeiten, sondern auch in der Hausarztpraxis, so kehren sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dorthin zurück. Und es ist nicht einmal ein Erfolg der teuren Spitzenmedizin. Sondern einer, der mit weniger als 100 000 Franken pro Jahr aus der Kantonskasse die Grundversorgung sichern hilft. Wobei der Regierungsrat überzeugt ist, nicht nur eine dezentrale Lösung zu fördern, sondern auch eine, die günstiger ist als medizinische Ambulatorien mit mehreren und spezialisierteren Ärzten.

Quelle: Südostschweiz Ausgabe Glarus, 19.12.2012

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Le Parc Chasseral mobilise ses partenaires

Le comité de l’association Parc régional Chasseral a mobilisé récemment tous ses partenaires pour faire le point sur son propre fonctionnement. Ont été conviés à Saint-Imier ses 29 communes membres, bourgeoisies, Association Régionale Jura-Bienne, Fondation rurale interjurassienne, sociétés de développement, Jura bernois Tourisme et autres associations économiques et culturelles ou propriétaires. «Le Parc régional est un gros bateau qui tire de larges bords dans toutes les eaux du développement régional. Encore faut-il dégager des synergies réelles par une meilleure coordination entre les acteurs de l’économie, du tourisme, de la culture, du développement durable et insérer son fonctionnement dans quelque chose de plus structurant pour y donner du sens», a expliqué Fabien Vogelsperger, le capitaine au long cours du paquebot Parc. Par une séance d’information, l’association Parc régional Chasseral a rappelé comment elle fonctionne, afin, notamment, que les partenaires puissent donner leur avis en vue du renouvellement du comité en mai 2013.

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