Schatten auf der Solarindustrie

Die Solarindustrie macht zurzeit eine tiefgreifende Veränderung durch. Auf der einen Seite verschwinden bisherige Solarfabriken, andererseits wird die Nutzung der Sonnenenergie immer konkurrenzfähiger.

Lesen Sie mehr dazu auf der Newsplattform 1815.ch des Walliser Boten vom 1. Februar 2012.

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Solaranlagen in der Schweiz: bahnbrechend, empörend

Die grösste Solaranlage der Schweiz, so die Idee, soll an einem stillgelegten Steinbruch am Walensee entstehen. Umweltschutzorganisationen sind empört: Der Steinbruch ist ein Naturdenkmal von nationaler Bedeutung. In der Schweiz gäbe es 200 Kilometer Lawinenverbauung, die für die Bestückung mit Solarzellen geeignet wären, rechnet die Uni St. Gallen vor. Mit der Kraft der Sonne fährt auch der weltweit erste Solarlift im Bündner Safiental: Die Solarpanels sind direkt auf dem kürzlich eröffneten Skilift montiert und fahren der Sonne nach.

Lesen Sie mehr zum Thema im Beitrag des Infoservices alpMedia der CIPRA vom 25. Januar 2012.

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Solar: Warmwasser fürs Seetal

Im Seetal stehen besonders viele Sonnenkollektoren. Einige Gemeinden bieten sogar eigene Förderprogramme an. Pro Einwohner befinden sich auf Schongaus Dächern 0,35 Quadratmeter Sonnenkollektoren (Stand Mai 2011). Das ist deutlich mehr als der schweizerische Durchschnitt von 0,13 Quadratmetern. Die Seetaler Gemeinde unterstützt die Anlagen zur Warmwassergewinnung seit drei Jahren durch ein eigenes Förderprogramm: Pro Anlage werden pauschal 500 Franken ausbezahlt, wenn die Gesamtkosten 10 000 Franken übersteigen. «Bei uns geht das recht unbürokratisch», sagt der zuständige Gemeinderat Roland Moser. Schongau ist wie die neun anderen Gemeinden des Seetals in der Idee Seetal AG, dem regionalen Entwicklungsträger, engagiert. Dieser hat vor rund dreieinhalb Jahren die Aktion «Seetal – Solartal» lanciert. «2009 setzten wir uns das Ziel, die Anzahl Quadratmeter pro Einwohner in einem Jahr zu verdoppeln. Nach zwei Jahren haben wir es geschafft, so sollte es weitergehen», sagt der Projektverantwortliche Franz Ulrich. Einige Gemeinden haben wie Schongau eigene Förderprogramme gestartet.

Quelle: Neue Luzerner Zeitung Online, 26. Januar 2012

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Solaranlagen im Seetal auf dem Vormarsch

In den Gemeinden des Luzerner Seetals stehen insgesamt rund 330 Solaranlagen. Mit dieser Zwischenbilanz sind die Verantwortlichen des Projektes «Seetal-Solartal» zufrieden. In den nächsten Jahren sollen noch weitere Anlagen dazukommen.Der regionale Wirtschaftsentwicklungsverband «Idee Seetal» will den Bau von Solaranlagen fördern. Zu diesem Zweck wurden vor 3 Jahren alle Solaranlagen im Seetal gezählt und die Bevölkerung für den Bau von weiteren Anlagen motiviert. Im Jahr 2011 sind zusätzliche 77 Anlagen dazugekommen. Mit dem Ergebnis von aktuell 330 Solaranlagen ist der Projektleiter Franz Ulrich zufrieden. «Die Bereitschaft, in erneuerbare Energien zu investieren, ist in den letzten Jahren stetig gewachsen», sagt Franz Ulrich gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Hinzu kommt, dass die Hürden für den Bau von Solaranlagen im Kanton Luzern immer kleiner werden. Im November 2011 hat die Luzerner Regierung die Baubewilligungspflicht für Solaranlagen gelockert.

Hören Sie den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Zentralschweiz vom 24. Januar 2012.

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Nachfrage nach Wärme aus Sonnenenergie steigt

Erneuerbare Energien haben Hochkonjunktur, seit der Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen ist. In Luzern befasst sich am 25.01.2012 eine Tagung mit dem Potential von Solar-Anlagen. In einer kleinen Umfrage wollte das Regionaljournal Zentralschweiz wissen, wie die einzelnen Kantone Solarthermie fördern. Generell lässt sich feststellen, dass immer mehr Wärme aus Sonnenenergie produziert wird. Die Zahlen aus den einzelnen Kantonen sind aber zum Teil nicht vergleichbar. Am meisten Geld zur Verfügung gestellt für die Subventionierung von Solaranlagen haben 2011 die Kantone Zug und Luzern.

Hören Sie den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Zentralschweiz vom 25. Januar 2012.

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energieregionGOMS: Sanierung der Dorfbeleuchtungen

Bis 2015 müssen alte Hochdruck-Quecksilberdampf-Lampen an öffentlichen Leuchtpunkten ersetzt werden. Die energieregionGOMS möchte die Gommer Gemeinden für ein gemeinsames Vorgehen bei der Sanierung gewinnen.
Eine teilweise Sanierung der Dorfbeleuchtungen ist in den nächsten vier Jahren also Pflicht. Und sie macht auch ökonomisch Sinn. Neuartige Leuchtmittel verbrauchen in der Regel weniger Energie und haben eine längere Lebensdauer als herkömmliche Lampen. Daneben erkennen Experten bei den anstehenden Sanierungen auch die Gelegenheit, sich über ein bisher vernachlässigtes Thema Gedanken zu machen: Lichtverschmutzung.

Quelle: Onlineplattform 1815.ch des Walliser Boten vom 16. Januar 2012.

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«Alpen-Opec» will bei der Wasserkraft mehr mitmischen

Das Wallis, Graubünden und weitere Kantone wollen sich künftig stärker in der Stromproduktion engagieren. Auch die Gründung neuer Firmen für die Vermarktung der Wasserkraft steht dabei zur Diskussion.

Lesen Sie den Artikel in der NZZ Online vom 16. Januar 2012

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Kanton Bern: Solaranlagen trotz Denkmalschutz

Energiebewusste Besitzer schöner alter Häuser stehen oft vor der Entscheidung: Ökologie oder Denkmalpflege. Im Kanton Bern sollen Solar-Anlagen künftig ohne Baubewilligung montiert werden dürfen.

Hören Sie den Beitrag von DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11. Januar 2012.

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Sitten soll zur ETH-Filiale werden

Die Walliser Regierung und die Direktion der ETH Lausanne wollen im Wallis eine Zweigstelle der ETH Lausanne einrichten. Sie haben am 10. Januar 2012 eine Absichtserklärung unterschrieben. Die Walliser Zweigstelle der ETH Lausanne soll insgesamt 11 Lehrstühle umfassen und in den Bereichen Energie, Biochemie und Gesundheit forschen und lehren. Das Wallis, so Staatsrat Jean-Michel Cina, sei mit seinen Kraftwerken und seiner Energiepolitik, aber auch mit seinen Chemiebetrieben und der Landwirtschaft prädestiniert für Forschung und Lehre in diesen Bereichen. Die Zweigstelle soll in der Kantonshauptstadt Sitten ein Zentrum bekommen. Sie soll aber gleichzeitig auf den ganzen Kanton verteilt an der Front forschen: bei den Chemiebetrieben, bei der Landwirtschaft und den Wasserkraftwerken. Sie wird in den kommenden drei bis vier Jahren aufgebaut. 2015 sollen die ersten der elf Lehrstühle installiert sein. Die Zweigstelle der ETH-Lausanne im Wallis soll jährlich rund 14 Millionen Franken kosten und vom Kanton, von der Hochschule und der Wirtschaft finanziert werden.

Hören dazu den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 10. Januar 2012. Mehr zu den Ursprüngen des Projekts erfahren Sie auf www.1815.ch.

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Watt d'OR 2013: Vorschläge einreichen

Mit dem "Watt d'Or 2013" können Projekte, Personen und Organisationen ausgezeichnet werden, die folgende übergeordneten Kriterien erfüllen:

  • Die Projekte, Personen und Organisationen müssen im Zeitraum August 2011 bis Juli 2012 realisiert bzw. im Sinne der Kriterien aktiv geworden sein.
  • Die Projekte müssen innovativ sein. Es muss ein erkennbarer Fortschritt gegenüber dem bisherigen Stand der Technik feststellbar sein.
  • Es muss ein deutlicher energetischer Nutzen im Sinne der schweizerischen Energiepolitik vorhanden sein, beziehungsweise es muss ein Nutzen bezüglich des Komforts, der Wirtschaftlichkeit oder ein gesellschaftlicher Nutzen vorhanden sein. Projekte, die verschiedene Aspekte von Energie, Umwelt, Technologie, Wirtschaftlichkeit, usw. gesamthaft berücksichtigen, geniessen eine gewisse Priorität.
  • Die Projekte, beziehungsweise die Aktivitäten der Personen und Organisationen sollen nicht nur Expertinnen und Experten begeistern, sondern müssen auch für ein Laienpublikum nachvollziehbar und begeisternd sein.

Die Auszeichnung "Watt d'Or" wird in fünf Kategorien vergeben:

  • Gesellschaft (Organisationen, Personen, Schulen, öffentliche Hand, Kooperationen)
  • Energietechnologien, Geräte und Anlagen
  • Erneuerbare Energien
  • Energieeffiziente Mobilität (Fahrzeuge und Mobilitätsmanagementkonzepte)
  • Gebäude und Raum

Vorschläge für den Watt d'Or 2013 können bis Ende Juli 2012 eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen sind zugänglich unter: www.wattdor.ch. Die Preisverleihung des Watt d'Or 2013 findet statt am Donnerstag, 10. Januar 2013 im Hotel Allegro Kursaal in Bern.

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