[ Berggebiet ]
by contentmanager
@ 12.07.2010 12:04 CEST
Hochqualifizierte Personen wandern auch aus dem Alpenraum in andere Regionen oder Länder ab. Die Alpen können diesen "Brain Drain" aber positiv für sich nutzen, so eine Studie der Alpengemeinschaft Alpenländer Arge Alpe. Denn diese "klugen Köpfe" sind rund um den Globus MultiplikatorInnen und ImageträgerInnen für die eigene Heimat. Darauf gilt es aufzubauen. Wirtschaft, Tourismus und das Image einer Region können von diesen "BotschafterInnen" profitieren. Ausgewanderte "kluge Köpfe" müssen dazu aber, so heisst es in der Studie, an ihre Heimat gebunden werden. Netzwerke und Strukturen sollen aufgebaut werden, um den Kontakt zu den ausgewanderten Personen aufrechtzuerhalten und den Wissensaustausch zu fördern. Einige konkrete Initiativen gibt es bereits: Das "Netzwerk der SüdtirolerInnen im Ausland" zählt 1'300 Mitglieder in mehr als 80 Ländern der Welt. Die Plattform bietet neben einem Forum, eine Jobbörse und aktuelle Südtirol-Nachrichten.
Quelle und weitere Informationen: www.argealp.org/projekte/
[ Berggebiet ]
by contentmanager
@ 07.07.2010 08:57 CEST
Die wirtschaftliche Situation der schweizerischen Berggebiete hat sich zwischen 2005 und 2008 verbessert. Entsprechend konnte auch in den meisten Regionen ein Bevölkerungswachstum verzeichnet werden. Zwischen 2005 und 2008 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen jährlich um 1,9% und erreichte Ende 2008 einen Wert von rund 560'000 Beschäftigten. Damit hat die Zahl der Erwerbstätigen im Bergebiet innert drei Jahren um 30'000 Personen zugenommen. Am meisten neue Arbeitsplätze geschaffen wurden im zweiten Sektor (Industrie). Auch im dritten Sektor (Dienstleistungen, Tourismus) konnten neue Arbeitsplätze aufgebaut werden. Demgegenüber läuft der Strukturwandel in der Landwirtschaft ungebremst weiter.
Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB vom 6. Juli 2010. Hören Sie auch den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 7. Juli 2010.
[ Berggebiet ]
by contentmanager
@ 17.06.2010 09:15 CEST
Alle Städte im Alpenraum sind eingeladen, sich ab sofort für den Titel "Alpenstadt des Jahres" 2012 oder 2013 zu bewerben. Jedes Jahr darf sich eine Stadt im Alpenraum mit diesem international beachteten Titel auszeichnen. Die neue Titelträgerin wird von einer internationalen Jury ausgewählt.
Anmeldeunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter CIPRA alpMedia.
[ Berggebiet ]
by contentmanager
@ 14.06.2010 08:52 CEST
In Davos dürfen jährlich nur noch 6500 Quadratmeter an Zweitwohnungen gebaut werden. Das ist noch etwa halb so viel wie vor einer ersten provisorischen Beschränkung im Jahr 2007. Die Stimmberechtigten haben die Kontingentierung mit 1594 zu 426 Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung lag bei 30 Prozent. Neue Zweitwohnungen werden zudem mit einer einmaligen Lenkungsabgabe von 500 Franken pro Quadratmeter belastet. Noch tiefer in die Tasche greifen müssen Bauherren, die nicht im ökologischen Minergiestandard bauen. Sie müssen 550 Franken für den Quadratmeter bezahlen. Die jährliche Kontingentshöhe dürfte allerdings nicht lange Bestand haben. Der kantonale Richtplan gesteht Davos ab Mitte 2013 nur noch 3000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche zu. Die Vorgabe des Kantons ist aber nicht in Stein gemeisselt. Sie gilt als verhandelbar.
Quelle: news.ch, 13.06.2010
[ Berggebiet ]
by contentmanager
@ 09.06.2010 08:28 CEST
Die Gemeinde Vrin beteiligt sich in diesem Jahr am Wettbewerb um den Dorferneuerungspreis. Heute wurde die Gemeinde vier Juroren des Wettbewerbsveranstalters vorgestellt. Vrin will sich in Zukunft stärken und sich längerfristig behaupten. Dabei werde auch der grenzüberschreitende Austausch mit gleichgesinnten gesucht. Dies war laut Gemeindepräsident Silvio Caviezel ein wichtiger Grund, um sich am Wettbewerb zu beteiligen.
Heute hat eine viergliedrige Jury-Delegation Vrin besucht, um sich die Gemeinde präsentieren zu lassen. Unter den 30 Teilnehmern gebe es nur Sieger, erklärte Charles Konnen, Stadtplaner aus Luxemburg, denn jeder könne am 24. September bei der Preisverleihung in der Gemeinde Sand in Taufers im Südtirol, die vor zwei Jahren den Preis gewann, von den andern lernen und profitieren.
Regierungsrat Martin Schmid betonte, dass es nicht um den Preis gehe, der nach Graubünden geholt werden soll, sondern um den Wert des Preises der dahinter stecke. Er wies auf die Qualitäten des einheimischen Architekten Gion A. Caminada hin, der die traditionelle Bauweise stetig weiterentwickelt habe. Vrin gelinge es, aus der Peripherie heraus Impulse in den Zentren zu vermitteln, wodurch gegenseitige Solidarität entstehe. Quelle: suedostschweiz.ch, 08.06.2010
Weitere Informationen zum Dorferneuerungspreis finden Sie hier. 2008 wurden ausserdem Brontallo und Urnäsch mit dem Preis geehrt. Die konkreten Massnahmen dazu finden Sie in der Kolumne "Reka-Familienferien profitieren von der Landwirtschaft – und generieren Wertschöpfung".
Die Alpen und ihre Bewohner und Bewohnerinnen sind stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen als andere Regionen. An einem Workshop im Rahmen des Interreg-Programms "Alpenraum" diskutierten Fachleute während zwei Tagen in Interlaken, wie die alpine Bevölkerung den Folgen des Klimawandels begegnen kann. In den Expertenrunden zeigte sich dann, dass im Klimaschutz trotz der bereits ergriffenen Massnahmen noch grosser Handlungsbedarf besteht. In verschiedenen Diskussionsrunden über Transport, Biodiversität, Wirtschaft, Tourismus, Naturgefahren, Wasser und Energie tauschten sich die Teilnehmer aus, wurden Handlungsfelder definiert sowie Lösungsstrategien entwickelt. In seiner Schlusszusammenfassung rief Thomas Egger die Anwesenden dazu auf, die Herausforderungen in Möglichkeiten zu verwandeln. Denn viel über die anstehenden Herausforderungen sei bekannt und Reaktionen, beispielsweise im Energiesektor, seien bereits zu sehen, so Egger. "Die wichtigste Lücke besteht darin, den Klimawandel den Leuten näherzubringen", stellte der SAB-Direktor abschliessend fest. Quelle: news aktuell Schweiz, 11.05.2010
Beim diesjährigen Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich VCÖ sind vorbildhafte Projekte gesucht, die den Energieverbrauch im Verkehr verringern und energiesparende Mobilität fördern. Die Ausschreibung richtet sich an Projekte, die sich in der Planung bzw. in der Umsetzung befinden und an Projektideen aus dem In- und Ausland.Teilnehmen können sowohl Privatpersonen als auch Organisationen und Vereine, Gebietskörperschaften, Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010. Jedes eingereichte Projekt und jede Idee wird in der Mobilitätspreis-Projektdatenbank des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) veröffentlicht.
Weitere Informationen sowie die Einreichungsunterlagen finden sich hier. Quelle: CIPRA alpMedia, 05.05.2010
Wegweisende Projekte zu Transport und Verkehr finden Sie auch auf dieser Seite.
Im Projekt «Alpenlandschaft Zukunft» erstellt der SAC eine Karte, in der er die Schweizer Alpen in «goldene », «silberne» und nicht markierte Zonen einteilt. Aus Sicht des SAC sollen in den Zonen Gold und Silber keine Grossinfrastrukturen wie Bergbahnen sowie Wind- und Wasserkraftwerke erstellt werden. Zudem fordert der SAC in diesen Zonen Zurückhaltung bei der Erstellung von Wanderwegen sowie von neuen Klettergärten und -steigen.
Lesen Sie mehr dazu in der Mai-Ausgabe 2010 "Die Alpen".
**********
La pression importante exercée par l’homme dans les montagnes suisses représente un challenge pour le Club Alpin Suisse. Avec le projet « Quel futur pour nos paysages alpins ? », le CAS souhaite créer la base d’une politique de consultation et de recours efficace et cohérente.
Pour en savoir plus : Les Alpes, 5/10, p 60-1
Die von der Plattform Ecological Networks in the European Alps veröffentlichten insgesamt zehn Infoblätter decken die wichtigsten Bereiche ab, in denen Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Vernetzung durchgeführt werden sollten: Land- und Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft, Jagd und Fischerei, Raumplanung, Verkehr, Naturschutz und Tourismus. Für Gemeinden und andere Akteure, die eine wichtige Rolle beim Aufbau ökologischer Netzwerke spielen, werden darüber hinaus spezielle Infoblätter herausgegeben. Jedes Infoblatt erklärt die Bedeutung des jeweiligen Bereichs für die Lebensraumvernetzung und nennt konkrete Maßnahmen, die von den Interessenträgern umgesetzt werden können. Außerdem werden in jedem Infoblatt Good-Practice-Beispiele aus dem Alpenraum vorgestellt, die die Wirksamkeit der durchgeführten Vernetzungsmaßnahmen belegen und die Interessenträger zur Nachahmung animieren sollen.
Naturschutz (German, French, Italian)
Landwirtschaft (German, French, Italian)
Verkehr (German, French, Italian versions follow soon)
Forstwirtschaft (German, French, Italian)
Wasserwirtschaft (German, French, Italian)
Raumplanung (German, French, Italian)
L’architecture des stations de montagne est appréciée de manière très diverse selon les personnes. En attribuant son prix 2010 à Crans-Montana, Patrimoine Suisse (ancien « Heimatschutz ») attire l’attention sur un patrimoine peu connu, peu valorisé et en voie de destruction. En tant que grande station, Crans-Montana centenaire, représente un musée en plein air de l’architecture touristique de montagne avec quelques constructions remarquables. L’organisation de visites commentées ou de sentiers didactiques sur le sujet peut contribuer non seulement à animer les stations mais aussi à sauvegarder ce patrimoine.
Pour ne savoir plus : Le Nouvelliste, 31.03.2010