Zermatt: Neue Abgabe für Zweitwohnungsbesitzer

Die Zermatter Urversammlung hat am Dienstagabend ein neues Reglement verabschiedet, das die Zweitwohnungsbesitzer zur Kasse bittet. Die Gemeinde will so bis zu 5 Millionen Franken einnehmen und etwas gegen kalte Betten tun. Künftig müssen in Zermatt Zweitwohnungsbesitzer für ihre Ferienwohnung jährlich eine Infrastukturgebür von 1.5 % des amtlichen Werts bezahlen und zwar zwanzig Jahre lang. Von dieser Gebühr wird nur befreit, wer seine Ferienwohnung mehr als 90 Tage im Jahr vermietet. Damit macht die Gemeinde Druck auf die Zweitwohnungsbesiter, ihre Wohnungen zu vermieten und so warme Betten zu schaffen. Und gleichzeitig generiert sie neue Einnahmen- jährlich rund 4 bis 5 Millionen Franken – für die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur.

Quelle: SRDRS, 13.06.2012

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