Hoteliers machen sich für Agrarfreihandel stark

Die Schweizer Hotellerie leidet unter dem starken Franken. Tiefere Einkaufspreise bei Lebensmitteln würde die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Hotelleriesuisse fordert deshalb einen Freihandel im Agrar- und Lebensmittelbereich. Den Hoteliers bereitet der starke Franken grosse Sorgen. Zwar habe man den Preisunterschied gegenüber den umliegenden Ländern in den letzten Jahren verringern können. Der starke Franken habe dies innert kürzester Zeit wieder zunichte gemacht, erklärte Guglielmo Brentel, Präsident von hotelleriesuisse. Gemäss BakBasel lagen die Preise für Beherbergung und Gastronomie in der Schweiz im Jahr 2010 durchschnittlich 22 Prozent über denjenigen in Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien. Ein Agrarfreihandelsabkommen würde den Strukturwandel in der Landwirtschaft beschleunigen, schreibt der Schweizerische Bauernverband (SBV) in einer Medienmitteilung. Davon betroffen wäre auch der Tourismus, zumal Bauern für eine abwechslungsreiche Landschaft sorgen würden. Der SBV betont zudem, dass auf der Kostenseite die Personalaufwände mehr zu Buche schlagen als Lebensmittel. Ausserdem kämen in der Gastronomie oft vorverarbeitete Lebensmittel zum Einsatz, wo die Rohstoffpreise nicht entscheidend seien. Quelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst lid, 24.01.2012

Die Medienmitteilung der hotelleriesuisse vom 24. Januar 2012 sowie eine Kurzfassung der Studie finden Sie hier.

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