Der Kanton Bern will mehr Qualität im Tourismus

Der Kanton Bern unterstützt die Destinationen mit einem Qualitätscheck und Destinationsmonitor. Die Instrumente wurden am Tourismustag vorgestellt. Grenzen zum gemeinsamen Tourismusmarketing überwinden – das war das Thema des Berner Tourismustags vom 28.09.2011. «Einmal gezogene Grenzen bleiben nicht ewig sinnvoll. Deshalb müssen wir deren Zweck regelmässig hinterfragen », sagte der Berner  Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher. Vor allem, wenn sie die Entwicklung behindern. Eine solche Grenzüberschreitung ist die neue gesamtkantonale Vermarktungsgesellschaft, die das Kantonsparlament kürzlich beschlossen hat und die es jetzt aufzubauen gelte. Dies bedeutet jedoch, weitere Grenzen zu überwinden – geografische und institutionelle. «Wir müssen uns von der bisherigen Aufgabenteilung lösen und nicht alles selber machen wollen», so Rickenbacher. Das ermögliche eine verbesserte Marktbearbeitung. Der Kanton verstärkt zudem die Akquisition von sportlichen Grossanlässen, mit denen sich Bern profilieren und der Tourismus vom Werbeeffekt profitieren
könne, hielt Rickenbacher fest. Um die Angebotsqualität zu verbessern, unterstützt der Kanton die Berner Destinationen mit einem Qualitätscheck der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Der Check zeigt Destinationen, Gemeinden und Leistungsträgern die Aussensicht des Gastes: Wie sieht er den Ferienort, was erwartet er vom Aufenthalt, welche Angebote sprechen ihn an? Die Tester verfügen über Vergleichswerte mit anderen Orten und Leistungsträgern. Das Instrument eruiert die Stärken und Schwächen der Destination bezüglich der Gästeerwartungen und zeigt den Touristikern Handlungsmöglichkeiten auf. Mit dem zweiten Modul lassen sich bestehende Angebote überprüfen und zielgruppengerecht optimieren. Ein Label gibt es für den Qualitätscheck nicht, sondern er dient dazu, Diskussionen in Gang zu bringen, um die Qualität zu verbessern. Maurus Stöckli, Projektleiter Enjoy Emmental – Entlebuch, hat dieses Instrument bereits eingesetzt. «Er war für alle Beteiligten eine sehr positive Erfahrung», zieht er Bilanz. Die wichtigste Veränderung, die der Qualitätscheck bewirkt habe, sei die erhöhte Sensibilität der Gemeindevertreter für den Tourismus. Das Instrument bringe hilfreiche Inputs bezüglich Themenfelder und zeige die grössten Gaps in der Servicekette auf. Ein weiteres Instrument, das der Kanton seinen Destinationen und Regionen zur Verfügung stellt, ist der Destinationsmonitor von BAK Basel Economics. Ein neuartiges Benchmarking-Tool, das den Zugang zu Analysen und Kennzahlen für bis zu 300 Destinationen und Regionen ermöglicht. Damit können sich die Orte mit internationalen Destinationen vergleichen und so Stärken und Schwächen ermitteln.

Quelle: htr hotelrevue, 29.09.2011

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«Berge brauchen den Tourismus»

Reinhold Messner fordert eine bessere Verzahnung von Landwirtschaft und Tourismus. Lesen Sie mehr dazu im Interview mit der htr hotelrevue vom 29. September 2011.

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Tourismuspreis Milestone: Projekte sind nun nominiert

Im Rennen um die wichtigste Auszeichnung in der Tourismusbranche hat die Jury 20 Favoriten ausgewählt und für den «Milestone. Tourismuspreis Schweiz» nominiert. Der Preis würdigt herausragende und innovative Leistungen im Schweizer Tourismus. Insgesamt 77 Bewerbungen aus verschiedenen themenbereichen und Regionen gingen bis zum offiziellen Schlusstermin der Ausschreibung am 31. August 2011 ein. Die vier Preiskategorien «Herausragendes Projekt», «Nachwuchspreis», «Umweltpreis» und «Lebenswerk einer Persönlichkeit» sind mit insgesamt 33 000 Franken dotiert. Die prämierten Projekte haben eine Vorbildfunktion und sind zukunftsweisend. Nun bleibt es bis zum 15. November 2011 spannend: Dann wird im Kultur-Casino Bern, im Kreise von über 500 Entscheidungsträgern aus Tourismus, Wirtschaft, Politik und Medien, der Milestone 2011 verliehen.

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Milestone: Vingt nominés

De nombreux projets de qualité ont été sélectionnés pour le Prix du tourisme suisse. Une sélection finale où le château de Chillon et l'absinthe restent encore en course dans la catégorie projet remarquable.

Pour en savoir plus: htr hotelrevue, 29.09.2011

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Bewusstsein für den Wert der Kulturlandschaften schaffen

So ursprünglich die Schweiz vielerorts auch scheinen mag, fast überall macht sich der Einfluss des Menschen bemerkbar. Zum Teil haben sich Kulturlandschaften entwickelt, in denen die naturräumliche Eigenart, das kulturelle Erbe und die verschiedenen Nutzungen nicht mehr im Gleichgewicht sind. Das neue Heft «Forum Raumentwicklung» richtet den Blick auf diese Kulturlandschaften und stellt die Frage, wie sie erhalten und zeitgemäss entwickelt werden können.

Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung des Bundesamts für Raumentwicklung ARE vom 28. September 2011.

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Neuste Klimaszenarien liefern detaillierte Daten zur Klimaentwicklung

Im Bericht „CH2011-Klimaszenarien“ liegen die neusten Einschätzungen zur Klimaentwicklung im 21. Jahrhundert vor. Fazit: Es wird wärmer und im Sommer trockener. Das Center for Climate Systems Modeling (C2SM), MeteoSchweiz, die ETH Zürich, der Nationale Forschungsschwerpunkt Klima (NFS Klima) und das OcCC (Beratendes Organ für Fragen zur Klimaänderung) haben in einem mehrjährigen Projekt Szenarien für die zukünftige Entwicklung von Temperatur und Niederschlag erarbeitet, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Die CH2011-Klimaszenarien gründen auf einer neuen Generation von globalen und regionalen Klimamodellen. Erstmals können die Szenariodaten digital bezogen werden. Es werde zudem eine schweizweit einheitliche Planung verschiedener Wirtschaftssektoren ermöglicht. Quelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst lid, 28.09.2011

Links: www.ch2011.ch

Weitere Informationen zum Klimawandel im Berggebiet finden Sie Forschungsprojekt "Anpassung an den Klimawandel - Fallstudie Saastal".

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Bergregionen für zweite Staffel gesucht

Schweiz Tourismus (ST) und die Schweizer Berghilfe läuten die zweite Runde von «Enjoy Switzerland» für Bergregionen ein. Ab sofort können sich interessierte Körperschaften für eine Teilnahme am Impulsprogramm bewerben. Das Safiental (GR) verfügt bald über den weltweit ersten Solarskilift und auf der Moosalp (VS) können Kuhhirte in einem Tag ein Diplom erlangen. Die zwei Regionen wurden 2008 zusammen mit St. Ursanne/Clos du Doubs (JU) und Emmental-Entlebuch (BE) ausgewählt, im Rahmen des Projekts «Enjoy Switzerland in Partnerschaft mit der Schweizer Berghilfe» den regionalen Tourismus zu fördern. Das Pilotprogramm war ein Erfolg, finden ST und Berghilfe, und starten eine zweite Staffel. Bis Ende November können sich interessierte Regionen bewerben. Bedingung ist etwa, dass das Gebiet rund 20 Kilometer entfernt vom nächsten touristischen Zentrum liegt und pro Jahr maximal 100'000 Logiernächte generiert werden. Das Impulsprogramm startet im September 2012. ST wird die Projektleiter der ausgewählten Regionen betreuen, die Berghilfe leistet finanzielle Unterstützung. Quelle: htr hotelrevue, 27.09.2011

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Solothurner Bergregionen werden touristisch neu positioniert

Die Solothurner Bergregionen werden touristisch neu positioniert. Damit soll die Zukunft der Naherholungsgebiete Balmberg, Weissenstein und Grenchenberg gesichert werden. Im Auftrag der Region Solothurn Tourismus hat das Institut für Torurismus- und Freizeitforschung der HTW Chur einen Masterplan für die Region erstellt, wie die Tourismusorganisation in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Ziel sei es, die einzelnen Bergregionen entsprechend ihrer Stärken und Chancen zu positionieren und mit den Angeboten im Tal zu vernetzen. Basierend auf einer Befragung von Vertretern diverser touristischer Leistungsträger seien 23 konkrete Handlungsempfehlungen formuliert worden. Mittels dieser zentralen Projekte soll der Masterplan ab 2012 umgesetzt werden. Forciert würden traditionell starke Themen wie das Wandern und allgemein die Naherholung. Auch eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Naturpark Thal und der Destination Jura & Drei-Seen-Land werde angestrebt. Entsprechend der bestehenden Angebote sollen die drei Solothurner Bergregionen mit verschiedenen Mottos beworben werden. Der Balmberg wird nach dem Motto «erleben & bewegen» ausgerichtet, steht für sportliche und trendige Aktivitäten in Kombination mit Lehrerfahrungen. Die Hauptattraktion stellt der Seilpark dar. Der Weissenstein soll dank sanften Gipfel- und Naturerlebnissen mit integriertem Langsamverkehr unter dem Motto «erholen & geniessen» laufen. Die Hauptattraktionen bilden die Gastronomie, eine neue Seilbahn, welche zwingend erstellt werden müsse, sowie das Kurhaus. Der Grenchenberg wird unter dem Motto «erfahren und staunen» positioniert. Dabei sollen thematische Schwerpunkte wie Energie, Technik, Astronomie, Fliegerei, Kultur und Geologie in der Natur inszeniert werden.
Quelle: htr hotelrevue, 26.09.2011

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I Governi di Ticino, Grigioni, Uri e Vallese vogliono rilanciare il progetto San Gottardo 2020

Il Progetto San Gottardo 2020 - questo il nome ufficiale - deve continuare con mezzi potenziati. Con due dipendenti aggiuntivi e più mezzi messi a disposizione dalla Confederazione e dai quattro cantoni, progetti di successo possono essere portati avanti. Uno degli scopi sarà quello di informare meglio la popolazione, hanno annunciato i cantoni coinvolti dopo la quarta conferenza del Gottardo a Sedrun (GR). 

Per saperne di più: Corriere del Ticino, 23 settembre 2011
 

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San Gottardo hat viel zu wenig Power

Um die Gotthardregion vor dem Niedergang zu bewahren, muss mehr getan werden, und es braucht weit mehr Geld. Das Entwicklungsprojekt der Gotthardkonferenz greift zu kurz und kann keinen Wandel bewirken. Diese Ansicht vertrat Martin Heller, der sich als künstlerischer Direktor der Expo.02 einen Namen gemacht hat, am Freitag an der Gotthardkonferenz in Sedrun. Quelle: Südostschweiz Ausgabe Graubünden, 26.09.2011

Weitere Informationen zur vierten Gotthardkonferenz finden Sie in der Medienmitteilung des Kantons Graubünden vom 23. September 2011. Weitere News zum Projekt finden Sie hier.

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