Erster Solarbus fährt

In Perchtoldsdorf/A ist seit Juli der erste ausschliesslich mit Sonnenenergie betriebene Elektrobus in Europa unterwegs. Im Linienbus können bis zu 35 Personen mitfahren. Die Energie stammt zum Grossteil von der Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Freizeitzentrums. Zusätzlich sind auf dem Bus Photovoltaikmodule montiert. Effiziente Akkus und ein schneller Batteriewechsel machen es möglich, dass der Bus ohne lange Ladepausen täglich bis zu 250 Kilometer im Stadtverkehr unterwegs ist. Der Elektrobus wurde im Rahmen des österreichischen Forschungsprojekts "Solarmobil Austria" gemeinsam von Fahrzeugherstellern und Universitäten entwickelt. Bis Frühjahr 2012 wird er in Perchtoldsdorf getestet.

Quelle: www.solarmobil.at

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Aufstand der Unzufriedenen in Vals

Etwa 20 Unternehmer haben sich im Bergdorf Vals zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Die IG hat das Ziel das Dorf touristisch weiterzubringen. Die offiziellen Gremien würden die Zukunft verschlafen. «Wir wollen aufzeigen, dass es auch anders geht», sagt der Initiant der IG Norbert Gartmann. Jahrelang habe man sich im Dorf nur auf das Thermalbad konzentriert, andere Visionen für Vals gebe es keine. Dies wolle man ändern.

Hören Sie mehr dazu im Beitrag von Radio DRS 1, Regionaljournal Ostschweiz, vom 28. Juli 2011.

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Grösster Schweizer Windpark im Bündner Oberland geplant

Lumbrein/Obersaxen GR - Im Bündner Oberland soll der grösste Windpark der Schweiz entstehen. Die Projektinitiantin Altaventa AG will im Raum Lugnez-Obersaxen mindestens 40 Windräder aufstellen. Als Partner einsteigen will das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich ewz. Die Beteiligung des ewz am Windprojekt muss allerdings noch vom Zürcher Stadtrat abgesegnet werden, wie die Altaventa am Donnerstag mitteilte. Der Entscheid soll im August fallen. Das Projekt befindet sich noch in der Planungsphase. Dennoch will die Initiantin schon 2012 mit dem Bau der ersten Anlage beginnen. Mit Standorten auf über 2400 Metern über Meer wäre der Windpark einer der höchstgelegenen in Europa. Windmessungen in der Gemeinde Lumbrein hätten eine ideale Lage für effiziente Energiegewinnung bestätigt. Jetzt sollen weitere Messungen im benachbarten Obersaxen stattfinden. Für den Standort sprechen laut Altaventa neben dem Wind die grosse Distanz zu bewohnten Gebieten und die guten Zufahrtsmöglichkeiten auf bestehenden Wegen. Das Projekt wird von der Gemeinde Lumbrein unterstützt, die sich davon primär attraktive Arbeitsplätze für junge Talbewohner verspricht. Auch die Umweltorganisation Pro Natura Graubünden hat im Vorfeld signalisiert, an der Projektentwicklung konstruktiv mitwirken zu wollen.

Quelle: wirtschaft.ch, 28.07.2011

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KTI-Pilotprojekt "Innovationsvoucher"

Anfangs Juli 2011 hat die Kommission für Technologie und Innovation KTI das Pilotprojekt "Innovationsvoucher" lanciert. Mit dem Pilotprojekt "Innovationsvoucher" werden interessierte und in der Schweiz ansässige KMUs und Startups ab sofort dabei unterstützt, ihre Innovationskraft zu erhöhen und die Zeit von der angewandten Forschung bis zur Marktreife massgebend zu verkürzen. Wie bei den bewährten KTI-Projekten verdoppelt die Förderagentur für Innovation KTI die Investitionen der eingegebenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte, indem sie die Kosten für die ausgewählte Forschungsinstitution übernimmt. Neu ist, dass sich das Unternehmen den Forschungspartner aktiv und effizient selbst aussuchen kann. Damit kann das Unternehmen den zeitlichen Fahrplan und die Meilensteine des Projektes selber bestimmen. Die ersten zehn Innovationsvoucher mit einem Gegenwert von je CHF 350'000.- sollen noch dieses Jahr vergeben werden. Die gemachten Erfahrungen werden danach ausgewertet und in die Fortführung der Initiative einfliessen.

Für weitere Informationen und Anmeldung klicken Sie bitte hier!

Quelle: Kommission für Technologie und Innovation KTI , Bern

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Kantone als Persönlichkeiten betrachtet: Neue Imagestudie stellt psychologische Faktoren in den Vordergrund

Schweizer Bergkantone werden laut einer Imagestudie als rückständig und engstirnig wahrgenommen. Die Bankenstandorte Zürich und Genf dagegen sind für die meisten Befragten snobistisch. Obwohl einige Studienresultate kaum überraschen, sollen sie den Kantonen beim Standortmarketing helfen.

Lesen Sie mehr dazu in der NZZ Online vom 20. Juli 2011.

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Vision klimaneutrale Alpen

Wie können die Alpen innerhalb der nächsten 40 Jahre klimaneutral werden? Der Verein Alpenstadt des Jahres hat dazu gemeinsam mit zwölf Partnern ein Projekt ausgearbeitet. ALPSTAR wurde nun vom Alpenraumprogramm der Europäischen Union bewilligt und startet im Juli 2011. Ziel des Projekts ist es, den CO2-Ausstoss zu reduzieren und "gute Klimaschutz-Beispiele" bis 2050 zum Mindeststandard zu machen. Wie das gehen soll, wird in mehreren Pilotregionen, unter anderem in Bozen und Idrija gezeigt. Der Verein organisiert gemeinsam mit Chambéry, Alpenstadt des Jahres 2006, die internationale Eröffnungskonferenz am 27. und 28. Oktober 2011.
Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus "ALPSTAR, Towards Carbon Neutral Alps - Make best practice minimum Standard" werden ab 2012 in Workshops präsentiert. Der Verein organisiert drei solcher Veranstaltungen, die gleichzeitig mit den Mitgliederversammlungen des Vereins stattfinden sollen. Sie richten sich an politische EntscheidungsträgerInnen und sollen auch den Alpenstädten neue Ideen für ihr eigene Klimapolitik geben.
Der Verein hat für die Umsetzung von ALPSTAR ein Budget von 156'880 Euro, wobei 24 Prozent Eigenmitteln sind. Das Projekt endet im März 2014.

Quelle und weitere Informationen:

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Formazza - eine Berggemeinde braucht Unterstützung

Wer auf den Spuren der Säumer auf der jahrhunderte alten Sbrinz-Route von der Zentralschweiz nach Domodossola wandert, gelangt nach dem Übergang über den sagenumwobenen Griesspass in ein einzigartiges Hochtal: Das Val Formazza. Ein Walser-Tal, von der Sonne verwöhnt, von Schicksalsschlägen hart getroffen.

Unterwegs auf der historischen Sbrinz-Route von Luzern nach Domodossola erleben die Wanderer auf Schritt und Tritt einzigartige Kultur- und Berglandschaften verbunden mit vielfältigen kulturellen und kulinarischen Höhepunkten. Neu lanciert hat dieses Wanderjuwel der Förderverein Sbrinz-Route. Verschiedene Wanderangebote und Anlässe machen aus diesem traditionsreichen Handelsweg ein einzigartiges Erlebnis. Von den stetig steigenden Frequenzen geht eine positive Wirkung auf die Entwicklung der Bergdörfer entlang der Sbrinz-Route aus. Ein sich nachhaltig entwickelnder Aufschwung wird nach und nach sicht- und spürbar. Infrastrukturen werden verbessert, Gast und Hotelbetriebe erneuert. In diesen Regionen finden insbesondere junge Leute, welche aus Hoffnungslosigkeit bereits in die Städte auswandern mussten, ein neues Auskommen in ihrer "alten" Heimat - und sichern so die Zukunft der Bergregionen.

Durch einen tragischen Schicksalsschlag hat dieser Aufschwung in der Berggemeinde Formazza "ennet" dem Griesspass einen temporären Stillstand erfahren: Das Hotel "Corno Brunni" gehört zu den wichtigsten Gastbetrieben im Tal. Eine junge, aus dem Unterland zurückgekehrte Gastgeberin, übernahm den Betrieb von ihren Eltern und brachte ihn innert vier Jahren zur Blüte, bis sie durch eine heimtückische Krankheit aus dem Leben gerissen wurde und das Hotel geschlossen werden musste. Eine Lösung, den Gastbetrieb fortzuführen, konnte trotz intensiven Bemühungen noch nicht gefunden werden. Der Berggemeinde fehlen schlicht die Mittel Möglichkeiten dazu. Sie hat bereits grosse Herausforderungen mit Naturgefahren zu meistern.

In Hinblick auf die weitere Entwicklung der Gemeinde, aber auch der Sbrinz-Route mit den vor- und nachgelagerten Bergdörfern ist die Wiedereröffnung des "Corno Brunni" von zentraler Bedeutung. Denn nur mit den Übernachtungskapazitäten dieses Gästebetriebes kann Formazza seine Schlüsselfunktion auf der Sbrinz-Route wahrnehmen und durch neue Arbeitsplätze neues Leben in die Berggemeinden bringen.

Zur Bewältigung dieser Herausforderung wurde von initiativen Leuten die Genossenschaft Bergregionen (www.bergregionen.net) gegründet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, den Betrieb "Corno Brunni" zu übernehmen und gemeinsam mit der Gemeinde Formazza eine solide Trägerschaft zu entwickeln, welche mit den dort ansässigen jungen Leuten den authentischen Hotel- und Gastbetrieb wieder aufnimmt und weiter entwickelt. Um dieses grosse Ziel zu erreichen suchen die Initianten Genossenschafter, welche mit einer Beteiligung von 1000 Franken diese Bemühungen stützen. "Mit dieser Investition verhelfen die Genossenschafter dem Projekt zum Erfolg und tragen gezielt zur Belebung des lokalen Tourismus und dem sozialen Leben im Val Formazza bei", führt Karin Luger, Präsidentin der Bergregionen weiter aus. Als Genossenschafter kann man von seinem Engagement auch persönlich profitieren: Über 10 Jahre hinweg erhält man - quasi als Dividende - alljährlich einen Gutschein für eine Übernachtung im Hotel "Corno Brunni". Diesen Gutschein kann man selbstverständlich auch verschenken und somit andern Leuten eine Freude bereiten.

Kontakt:

Genossenschaft Bergregionen
Josef K. Scheuber
Tel.:     +41 (0)41 612 30 55
E-Mail:   info@bergregionen.net
Internet: www.bergregionen.net

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Swiss Technology Award 2011

Innovationen sind für die Schweizer Wirtschaft die entscheidenden Treiber des Fortschritts. Anlässlich des Swiss Innovation Forum vom 3. November 2011, wird bereits zum 24. Mal der bedeutendste Technologiepreis der Schweiz verliehen. In den drei Kategorien "Inventors", "Start-up" und "Maturity Stage" werden die herausragendsten technologiebasierten Innovationen der Schweiz gesucht. Der Swiss Technology Award ist mehr als ein Pokal. Siegerprojekte erhalten ein individuell zugeschnittenes Paket von Leistungen:

  •     Auftritt an einer internationalen Fachmesse
  •     Professionelles Video-Portrait über die Firma / Innovation / das Projekt
  •     Hohe Medienpräsenz
  •     Unterstützung im Marketing
  •     Teilnahme am Swiss Innovation Forum 2011

Die Ausschreibung richtet sich an innovative UnternehmerInnen, Teams und UnternehmerInnen sowie Start-ups aus Wirtschaft und Industrie (KMU) sowie Teams und Projekte aus Hochschulen und Fachhochschulen welche technologiebasierte, einzigartige Geschäftsideen zu Erfolgen im Markt bringen wollen. Für ausführliche Informationen und die Anmeldeplattform klicken Sie bitte hier. Die Bewerbungsunterlagen können ausschliesslich online ausgefüllt werden. Bitte beachten Sie die Anmeldefrist vom 22. August 2011.

Quelle: Swiss Innovation Forum, Gwatt

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Älplerprojekt gewinnt Tourismuspreis

Die Gesundheitstrophy wird seit 2007 jährlich vom Verein Gesundheitsoase (Geo Beo) vergeben. Ausgezeichnet werden gesundheitsfördernde Tourismusprojekte.

Das Rennen machte ein Projekt aus Habkern namens «Vier in einem». Es ist eine Erlebnistour, welche den Teilnehmenden die Geschichte und die Natur der Alpschaften oberhalb des Brienzersees näherbringt. «Sie erhalten einen Einblick ins Leben im Bergdorf aus früheren Jahren und ins heutige Älplerleben», sagte Walter Zybach, der das Projekt zusammen mit seiner Frau Lilian initiiert hat. «Die Besucher sind oft erstaunt, wie viel von früher geblieben ist.» Tanja Frieden überreichte den Gewinnern die Gesundheitstrophy – eine Fischskulptur, welche der Künstler Beat Stähli angefertigt hatte. Insgesamt sieben Projekte schafften es in die engere Auswahl und wurden mit Gutscheinen belohnt. Eine sechsköpfige Jury, bestehend aus Touristikern und Ärzten, bestimmte die Rangfolge.

Auf den zweiten Platz schaffte es Esther Bürgi aus Innertkirchen. Sie hat einen Barfuss-Panoramaweg ins Leben gerufen. «Im Laufe unseres Lebens tragen uns unsere Füsse ungefähr viermal rund um die Erde. Trotzdem lassen wir sie oft verkümmern», sagte Bürgi. Auf einem Naturpfad von Innertkirchen nach Unterstock sollen die Teilnehmenden ihre Füsse «neu entdecken».

Den Bronzeplatz sicherten sich Marianna und Hansruedi Burgener aus Grindelwald. Sie bieten Wanderungen bei Sonnenuntergang hinauf zum Berghaus Bäregg an. Unterwegs erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über den Klimawandel und die Ereignisse rund um den Gletschersee.

Quelle: Berner Zeitung Region Thun & Oberland, 18.07.2011

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Gottardo, linea storica ha futuro

Con l’apertura della galleria di base del San Gottardo, la linea storica non avrà più la medesima importanza di oggi. Le FFS, che ne garantiscono l’esercizio ed effettuano la manutenzione dell’infrastruttura (grazie anche ai contributi della Confederazione) stanno vagliando alcune ipotesi che vanno dallo smantellamento parziale del tracciato ad un utilizzo per scopi turistici. Scenari questi che interrogano anche i Cantoni e le regioni toccate dalle scelte strategiche delle FFS. Tra questi anche il Canton Ticino che, interessato al mantenimento dell’attuale servizio ferroviario tra Erstfeld e Biasca, avrebbe ricevuto rassicurazioni in tal senso. Rassicurazioni che sposano lo spirito della risposta del Consiglio federale ad una mozione di Remigio Ratti di una decina di anni fa.
 
Fonte: Corriere del Ticino, 5.07.2011

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