Die Versprechen der Ostschweizer Sägereien waren gross: Jetzt aber - nach dem Aus der Gross-Sägerei in Domat/Ems - werden sie etwas leiser. Das Bündner Holz ist zwar begehrt – aber die Transportkosten will nach wie vor niemand übernehmen. Der Verband Holzindustrie Ost, der nebst Zürich und Schaffhausen auch die Kantone St.Gallen, Thurgau und Glarus umfasst, ist zufrieden dass die Gross-Sägerei nicht Realität wird. Das hätte nur den freien Markt verzerrt. Und: Das Bündner Holz findet sicher Abnehmer, denn auch die Ostschweizer Sägereien bieten da Hand, sagt Martin Keller, Präsident der Holzindustrie Ost. Streitpunkt ist aber nach wie vor: Wer zahlt die hohen Transportkosten? Hier zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab.
Hören Sie dazu den Beitrag von Radio DRS 1 Regionaljournal Ostschweiz vom 28. Juni 2011. Lesen Sie dazu auch die Beiträge "Schwarzer Tag für die Bündner Holzindustrie" vom 28. Juni 2011 und "Holzpreise sinken" vom 30. Juni 2011 in der Südostschweiz.ch.
[ Energie ]
by contentmanager
@ 30.06.2011 09:47 CEST
Die Wasserversorgung Gemeindeverband Blattenheid will zwei weitere Trinkwasserkraftwerke erstellen. So kann sie Energie nutzen, die bisher ungenutzt verpuffte. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass beim Transport des Wassers von den Quellfassungen auf der Baachalp (1200 bis 1400 Meter über Meer) bis zum Reservoir Oberstocken (700 Meter über Meer) bisher gezwungenermassen Energie verpuffte. «Wegen des Höhenunterschieds entwickelt das Wasser in der Leitung einen Druck, der zu gross für unsere Anlagen ist», sagt Börlin. «Deshalb sind auf dem Weg ins Tal mehrere Druckbrecherschächte installiert, die die Energie des Wassers vernichten.» Die Wasserversorgung Gemeindeverband Blattenheid überlegte sich bereits vor zwölf Jahren, diese Energie mit Turbinen und Generatoren zur Stromproduktion zu nutzen. «Doch damals waren die Tarife für die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz auf einem zu tiefen Niveau, als dass sich die Investitionen für uns gelohnt hätten. Das hat sich inzwischen aber geändert.» Die Kilowattstunde Strom wird heute mit 25 bis 30 Rappen vergütet, womit sich der Gemeindeverband entschlossen hat, die Pläne nun umzusetzen.
Lesen Sie mehr dazu in der Online-Ausgabe der Berner Zeitung Region Thun & Oberland vom 30. Juni 2011.
La storia dei Sette Comuni dell'Altopiano di Asiago è storia di malghe, di pastori e di squisiti formaggi. I primi insediamenti abitativi di cui si ha notizia scritta rispondono al sostantivo "Alpes" che significa appunto malghe.
Nel decimo secolo, secondo altri documenti, il Vescovo di Padova a cui apparteneva l'Altipiano veniva pagato dai vassali della zona con il miglior formaggio. Col passare dei secoli, l'aumento demografico e il disboscamento progressivo di vaste aree portarono alla realizzazione del più grande comprensorio di malghe esistente nell'intero arco alpino. Infatti anche ai giorni nostri si possono contare oltre cento malghe con circa 11'000 ettari di pascolo e oltre 10'000 capi di bestiame.
L'alta qualità dei formaggi dell'Altopiano dovuta all'antichissima tradizione e alla buona erba dei pascoli di alta montagna ha raggiunto fama divenuta ormai internazionale. E' in questo contesto che le Comunità montane Spettabile Reggenza dei Sette Comuni e dall'Astico al Brenta hanno creato la Via delle malghe. 16 itinerari permettono di raggiungere le 87 malghe attive di proprietà pubblica presenti sul loro territorio.
Erfahren Sie mehr zu den Zielen, dem Vorgehen, den Auswirkungen aber auch den Schwierigkeiten bei der Entwicklung des aktuell vorgestellten Projekts Landwirtschaftliche Planung / Projekt zur regionalen Entwicklung Klosters-Serneus auf berggebiete.ch. Als Mitglied von berggebiete.ch können Sie das Projekt unter dem Punkt "Good Practice Voting" direkt auf der Projektseite als Good Practice Projekt bewerten und ganz unten auf der Projektseite kommentieren.
Geben auch Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Ihr Wissen weiter. Dieses Wissen soll zu weiteren innovativen und wertschöpfungsorientierten Projekten anregen und zu ihrer erfolgreichen Umsetzung beitragen. Sie können Ihr Projekt direkt auf berggebiete.ch eintragen.
[ Gewerbe ]
by contentmanager
@ 27.06.2011 09:06 CEST
Der Wert der Schafwolle steigt. Das zeigt sich auch beim jährlichen Sammeln der Schafwolle durch die Oberwalliser Schafzuchtverbände in Turtmann, wie die Oberwalliser Landwirtschaftskammer (OLK) berichtet.
In den letzten drei Jahren steigerte sich der Preis für ein Kilo reine weisse Schafwolle von 50 auf 80 Rappen. Damit ist der Rohstoff immer noch unterbezahlt, verzeichnete aber immerhin eine Erlössteigerung von 60 Prozent, wie die OLK weiter schreibt. Die Hoffnung auf weitere Preissteigerungen würden berechtigt erscheinen.
Die Verwertung von Schafwolle ist derzeit ein beliebtes Thema in den Medien. So wurde unter anderem berichtet, dass die Sozialfirma Fiwo (Förderung Innovativer Wollverarbeitung Ostschweiz) im thurgauischen Bischofszell mit innovativen Ideen auf die Verwertung der einheimischen Wolle setzt. Im Lager der Fiwo, die 20 Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge beschäftigt, lagern 200 Tonnen Rohwolle. Die Arbeiter sammeln bei rund 4500 Züchtern aus der ganzen Schweiz Schafwolle ein oder nehmen sie in Bischofszell entgegen. Im vergangenen Jahr waren es knapp 300 Tonnen. Bei der Fiwo wird die Wolle zu Duvets, Kissen, Matratzen, Vliesen, Filz sowie Dämmplatten und –zöpfen verarbeitet. Aber auch im Oberwallis wird die Schafwolle verarbeitet, wenn auch von privater Seite, so die OLK. So zum Beispiel Simone Schraner aus Goppisberg oder Emilia Schwery-Ritz aus Ernen. Viel Kreatives aus Wolle und anderen Naturmaterialien entsteht auch im Atelier von Brigit Stocker Mooser in Randa oder bei Ruth und Tamara Zeiter in Bister. Auch die Biobäuerin Fabienne Truffer aus Erschmatt ist dem Rohstoff Schafwolle verfallen und erstellt damit Puppen, als Schwarznasenschaf oder Walliser Sonne verpackte Musikdosen, Wende-Haarbänder, Kopftücher, Rheuma- und Erkältungkissen und vieles mehr. Quelle: Newsplattform 1815.ch des Walliser Boten, 26.06.2011
Weitere News zum Thema finden Sie hier.
[ Tourismus ]
by contentmanager
@ 27.06.2011 09:02 CEST
Besonders heftig wird die Tourismusbranche in den Alpen den starken Franken zu spüren bekommen. Laut Jean-Michel Cina wird die Sommersaison zu einer ersten Hürde für die Tourismusdestinationen. Der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina führt gegenüber der «NZZ am Sonntag» aus, dass die Tourismusbranche wegen des starken Frankens zunehmend in Bedrängnis gerate. Die Tourismusindustrie werde noch härter getroffen als die Exportbranche, weil dieser Wirtschaftszweig nicht von den tiefen Einkaufspreisen im Euro-Raum profitieren könne, gab der Präsident der Volkswirtschaftsdirektoren weiter an. Für den CVP-Politiker ist indes klar, dass für den Tourismus in den Alpen die anstehende Sommersaison eine grosse Herausforderung darstellt. Es wurde verpasst, in der Schweiz die Angebote rechtzeitig anzupassen. Der Tourismus sei viel zu klein strukturiert für das Geschäft grosser internationaler Unternehmen. Cina erklärt ausserden, dass es wichtig sei, wenn der Bund der Wirtschaft Zeichen gebe, dass er sich um den Standort Schweiz bemühe. Dies geschehe nach Möglichkeit auch im Kanton Wallis. Dank einer Reduktion der Wasserkraftsteuer erhalten energieintensive Unternehmen den Strom um maximal 0.7 Rappen pro Kilowattstunde billiger.
Quelle: Newsplattform 1815.ch des Walliser Boten, 26.06.2011
Die Alpen üben für die Schweiz und Europa die vielfältigsten Funktionen aus: Sie sind Riegel und Brücke zugleich, Lebens- und Erholungsraum, aber auch Standort für die Energieproduktion und wichtiger Wasserspeicher. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE nimmt die Präsidentschaft der Alpenkonvention zum Anlass, diesem imposanten Gebirge die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift «Forum Raumentwicklung» zu widmen.
Die Alpen sind in vielerlei Hinsicht eine spezielle Region. So ist ihre Wirtschaft häufig einseitig auf den Tourismus ausgerichtet. Wie ein Kanton versuchen kann, dieses Klumpenrisiko zu entschärfen, zeigt ein Beitrag aus dem Wallis. Ein wichtiges Standbein ist in vielen Bergkantonen die Energiegewinnung - ein Wirtschaftszweig, der weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. Doch neue Anlagen stehen häufig im Nutzungskonflikt mit Natur- und Landschaftsschutz. Die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen erklärt, wie ihr Kanton auf solche Zielkonflikte reagiert und damit sowohl die Produktion von erneuerbarer Energie als auch den Schutz von Gewässern und Landschaften gewährleistet.
In vielen Alpentälern ist die Abwanderung ein zentrales Problem. Doch wie steht es mit den demografischen Entwicklungen in den Alpen als Ganzes? Eine Gesamtsicht zeigt, dass das Schlagwort der Abwanderung nur eine von vielen Facetten der Bevölkerungsentwicklung ist. So dürfte etwa die Bevölkerung in den Kantonen Wallis, Schwyz, Freiburg und Nidwalden überdurchschnittlich wachsen. Immer wichtiger wird es dabei, die neu in den Alpenraum zuziehende Bevölkerung zu integrieren und parallel dazu dem Phänomen der Alterung mit entsprechender Infrastruktur zu begegnen.
Quelle: Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 21.06.2011
Zeitschrift: Forum Raumentwicklung 1/11: Die Alpen
[ Gewerbe ]
by contentmanager
@ 27.06.2011 08:53 CEST
Der Innovationspreis 2011 des Bündner Gewerbeverbands geht an Rudolf Pazeller vom «Schlosshotel Chastè» in Tarasp und an Ludwig Hatecke von der Metzgerei Hatecke in Scuol. Dies wurde an der gestrigen Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands in Chur bekannt gegeben. Die beiden Meister ihres Fachs, Rudolf Pazeller und Ludwig Hatecke, bieten weit über 20 qualitativ hochwertige Fertigprodukte wie Suppen, Saucen und Fleischgerichte im Beutel an. Wie BDP-Grossrat Roland Conrad in seiner Laudatio festhielt, stammen Fleisch und Zutaten aus der Region, und es werden keinerlei Konservierungsstoffe verwendet. Hergestellt werden die Produkte in der Zwischensaison im Schlosshotel, wo dadurch einige Saison- in Jahresarbeitsplätze umgewandelt werden konnten. Die Gerichte werden in einer Riesenpfanne gekocht, sodass in einem Arbeitsgang mehr als fünf Kilogramm Fleisch angebraten und abgegossen werden können. Ausgekühlt und in Plastikbeutel zu je 500 Gramm abgepackt, vakumiert und sterilisiert gelangen die Produkte dann im Schlosshotel, in den Läden von Ludwig Hatecke in Scuol, St. Moritz und Zernez sowie in einigen anderen Verkaufsstellen in den Verkauf. Im letzten Jahr wurden über 10 000 Portionen verkauft, und laut Conrad ist die Nachfrage steigend. An der Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands war das wirtschaftlich schwieriger gewordene Umfeld Kernthema.
Quelle: Bündner Tagblatt, 25.06.2011
[ Gewerbe ]
by contentmanager
@ 27.06.2011 08:18 CEST
Mit 11,2 Millionen Franken hat die Stiftung für Innovation, Entwicklung und Forschung Graubünden bisher innovative und junge Unternehmen in Graubünden unterstützt. Gestern hat die Stiftung in Chur über ihre Tätigkeit informiert. Entstanden sind durch diese Unterstützung auch 100 Arbeitsplätze. Dies zeige, dass gerade für eine Randregion Innovationen zentral seien, betonte Stiftungsrat Ruedi Minsch. Quelle: Südostschweiz Ausgabe Graubünden, 25.06.2011
Der Stiftungsratspräsident Roman Boutellier wünscht sich für die Zukunft eine grössere Bekanntheit für die Stiftung. Er betonte, auch kleine innovative Ideen würden unterstützt. Zusätzliche Bedingungen sind, dass Arbeitsplätze in Graubünden entstehen und keine andere Bündner Firmen konkurrenziert werden.
Hören Sie dazu den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Ostschweiz vom 24. Juni 2011.
«Können, Konjunktur und Glück». Das sind die drei Faktoren, die gemäss Geschäftsführer Daniel Engi den Erfolg der Misapor AG ausmachen. Die Firma mit Sitz in Landquart ist vor allem in den letzten fünf Jahren stark gewachsen. Mittlerweile betreibt das Unternehmen, das aus Altglas Baumaterialien herstellt, ausser in Surava und Dagmersellen (Luzern) auch in Italien und Deutschland je eine Fabrik. Weitere vier Werke in Deutschland sollen folgen. Und auch in andern Ländern will Engi zusammen mit örtlichen Partnern Produktionsstätten errichten. Die Misapor AG will Graubünden die Treue halten – obwohl die Rahmenbedingungen für Industriebetriebe schwierig seien, wie Engi betont. Doch: «Hier sind unsere Wurzeln.» Das 1987 gegründete Recycling-Unternehmen beschäftigt unterdessen insgesamt 120 Personen und setzt pro Jahr 30 Millionen Franken um. Und in diesem Stil soll es weitergehen. Dabei hilft die gegenwärtige, aufs Sparen ausgelegte Energiepolitik. Neue Vorschriften zur Wärmedämmung von Gebäuden kommen der Firma entgegen. Denn sie bietet den entsprechenden, nachhaltig produzierten Baustoff an.
Quelle: Südostschweiz Ausgabe Graubünden, 26.06.2011