[ Tourismus ]
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@ 31.03.2011 10:03 CEST
Ein Markenrelaunch, ein neues Hotel und Erlebnis-Inszenierungen sollen das Toggenburg wieder bekannter machen. Die Ferienregion kämpft mit rückläufigen Logiernächten. Kernwerte der neuen Marke sind Natürlichkeit, Echtheit und heile Welt. Das neue Logo soll retro und gleichzeitig modern wirken. Der Zusatz «klingt gut» ist gemäss Tourismusdirektorin Christine Bolt doppeldeutig gemeint. «Toggenburg tönt gut – aber wer die ‹Klangwelt› kennt, denkt automatisch auch daran.» Im Sommer wird auch ein Impulsprogramm für die Parahotellerie gestartet. Zudem läuft im Rahmen der Neuen Regionalpolitik ein Projekt zur Erlebnis-Inszenierung im Toggenburg.
Quelle: htr hotelrevue, 31.03.2011
Bern, 30.03.2011 - Die Prüfprozesse der im Januar 2011 beim Bundesamt für Umwelt eingereichten acht Labelgesuche für Pärke schreiten voran. Das Gleiche gilt für das neue Gesuch um Finanzhilfen für die Errichtung des Nationalparks Locarnese. Nach der formalen Prüfung auf ihre Vollständigkeit, werden sie nun in die Hauptprüfung aufgenommen.
Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung des Bundesamts für Umwelt vom 30. März 2011. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke auf dieser Seite.
Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein schrieb im Frühjahr 2010 erstmalig den mit € 50.000 dotierten Architekturpreis «Konstruktiv» aus. Dieser Preis will den Bogen spannen über die Ländergrenzen hinweg und das Bewusstsein der Bauenden schärfen für ein verantwortungsvolles und zukunftsfähiges Bauen im gemeinsamen Lebensraum Alpen. Die ökologischen, ökonomischen sowie sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit der gebauten Umwelt sollen durch die Auszeichnung und Publikation von Beispielen mit Vorbildwirkung konkret vorangetrieben werden. Der alpenweite Architekturpreis für nachhaltiges Bauen und Sanieren, «Konstruktiv», wurde am 8. März 2011 an drei ArchitektInnen bzw. BauherrInnen verliehen. Das Fürstentum Liechtenstein prämierte sie mit insgesamt 50'000 Euro für ihr Bauen mit Sinn und Sinnlichkeit. Drei weitere Projekte wurden mit einer Anerkennung ausgezeichnet: 1. Platz: Gemeindehaus, Raggal/A; 2. Platz: Gasthof Krone, Hittisau/A; 3. Platz: Passivhauswohnanlage "Im Bächli", Teufen/CH.
Der Gewinner des 1. Preises Architekt Johannes Kaufmann erklärt seine Philosophie wie folgt: Manchmal, wenn er ein kommunales Gebäude plant, fragen ihn die Bürgermeister, welches Holz er zu verwenden gedenke. Dann antwortet Johannes Kaufmann gerne mit einer Gegenfrage: «Welche Bäume stehen denn bei euch im Gemeindewald?» Er erklärt weiter: «Ich bin ein Freund des Gedankens: Wie haben es unsere Vorfahren gemacht? Sie sind in den Wald gegangen, um zu sehen: Welches Holz haben wir? Wie schneiden wir die Stämme, damit wir möglichst wenige Bäume fällen müssen?» Heute dagegen liessen viele Bauherren «irgendeinen Querschnitt aus dem Stamm sägen». Das viele Abfallholz werde dann «über Hunderte von Kilometern über die Strassen gekarrt, um irgendwo Kisten daraus zu machen». Eine Art von Verschwendung, die Kaufmann widerstrebt. Ein weiteres Argument trat hinzu, dem sich kein Lokalpolitiker verschliesst: die Förderung der regionalen Wirtschaft. Weisstannen und Fichten lieferte der eigene Gemeindewald. Der Einschlag und die Verarbeitung beschäftigten Holzhauer, Säger, Schreiner und Zimmerleute im Tal. Hackschnitzel, ebenfalls aus heimischen Forsten, heizen nicht nur die Ämter, sondern per Fernwärmeleitung gleich auch Pfarrhaus, Kirche, Schule und einige Privathäuser mit. Für eine gute Energiebilanz sorgt ein Dämmkonzept, das sich an der Passivhaustechnologie orientiert.
Quelle: CIPRA alpmedia, 29.03.2011
[ Allgemein ]
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@ 30.03.2011 10:40 CEST
Gemäss den neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Bevölkerungsentwicklung in den Schweizer Kantonen werden alle Kantone zwischen 2010 und 2035 ein Bevölkerungswachstum verzeichnen – jedoch nicht der Kanton Wallis.
Lesen Sie mehr dazu im Newsportal des Walliser Boten 1815.ch vom 29. März 2011.
Die grösste Zentralheizung für Holzpellets in der Schweiz wird in diesem Herbst in Anzère im Einsatz sein. Die Investitionen belaufen sich auf 8,3 Millionen Franken. Die Heizzentrale wird rund 700 Meter vom Dorfzentrum erstellt. Die Burgergemeinde von Ayent hat das Gelände für 50 Jahre gemietet. Initiant des Projekts ist Markus Mann, dessen Familie seit 1972 in Anzère eine Wohnung besitzt. Rund 600 Immobilienbesitzer stehen heute hinter diesem Nachhaltigkeitsprojekt. Um das Projekt umzusetzen, wurde im Juni 2010 die Firma CBA SA gegründet. 51 Prozent der Aktien hält die MANN Energie Suisse, 49 Prozent halten die Immobilienbesitzer. Das Projekt profitiert von kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Subventionen. Von der Stiftung Klimarappen kommen 830 000 Franken, kommunal profitiert jedes Gebäude im Rahmen der Förderung erneuerbarer Energien von 15 000 Franken. 35 Prozent der Netto-Anschlusskosten pro Gebäude trägt der Kanton. Zwei Kessel mit einer Gesamtleistung von 6,5 Megawatt werden 15 Gebäude, 600 Wohnungen, ein Hotel und ein Wellness-Center dienen. Drei weitere Gebäude könnten an die Anlage noch zusätzlich angeschlossen werden.
Quelle: Walliser Bote, 1815.ch, 30.03.2011
[ Energie ]
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@ 28.03.2011 08:48 CEST
L’étude «JuraEole» de l’Association régionale Jura-Bienne examine comment pourrait être coordonnée la construction durable des parcs éoliens dans la région du Jura au niveau supracantonal et supracommunal. Elle propose trois mesures: une charte, un label et la création de la société «JuraEole SA». Plusieurs médias ont parlé de cette étude, qui a été soutenue dans le cadre de la Nouvelle politique régionale (NPR).
Pour en savoir plus:
[ Energie ]
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@ 28.03.2011 08:43 CEST
Die Studie «JuraEole» der Association régionale Jura-Bienne untersucht, wie der nachhaltige Bau von Windkraftwerken im Juragebiet kantons- und gemeindeübergreifend zu koordinieren ist: mit einer Charta, einem Label und der Schaffung der Vereinigung «JuraEole SA». Verschiedene Medien berichteten über die Studie, die im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützt wird. Bei regiosuisse - Der Netzwerkstelle für Regionalentwicklung finden Sie eine Auswahl an Beiträgen (TV, Radio) über die Studie. Die Studie in französisch können Sie hier herunterladen.
[ Energie ]
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@ 28.03.2011 08:38 CEST
Die Heimfälle der Wasserkraftwerke werden als Chance für die Walliser Gemeinden bezeichnet. Energieunternehmen hegen Bedenken. Anlässlich einer Veranstaltung des Schweizerischen Wasserwirtschaftsverbandes äusserte sich Jörg Aeberhard, Leiter der hydraulichen Produktion bei Alpiq, über die Heimfälle und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Energieunternehmen. Der Titel seines Referates lautete: «Die kommenden Heimfälle grosser Wasserkraftwerke: Handlungsoptionen zwischen monetärem Egoismus und energiewirtschaftlicher Solidarität». Aeberhard sagte: «Mit dem Heimfall fügt man einem Kraftwerkbetreiber zweifachen Schmerz zu: Das Ende der Nutzungsdauer der Produktionsanlagen und der Wegfall seiner Kraftwerkeigentums können seine Weiterexistenz verderben. Demgegenüber aber gibt es einen fröhlichen Gewinner: Die Hoheitsträger der Wasserkraft erhalten ein betriebsfähiges Werk zu allergünstigsten Bedingungen.» Aeberhard schlägt nun eine «schweizerische Kompromissformel ‘Halbe/Halbe’» vor. «Denn der energiewirtschaftliche Partner hat ein kommerzielles Interesse an einer klugen, umsichtigen Energieverwertung, das Gemeinwesen das Interesse an einer rationellen Energienutzung», so Aeberhard.
Quelle: Walliser Bote, 1815.ch, 25.03.2011
Les changements climatiques vont façonner de manière déterminante l’avenir des Alpes, y compris dans la vallée de Saas. Mais comment une région touristique doit-elle se préparer à ces changements? Quels sont les risques et les opportunités? En tant que région pionnière, la vallée de Saas a analysé ces questions en collaboration avec des partenaires dans le cadre d’une grande étude. Le modèle de ce projet pilote et ses conclusions pourront également s’avérer utiles pour d’autres régions de l’espace alpin suisse.
Pour en savoir plus:
Der Klimawandel wird die Zukunft der Alpen entscheidend prägen – auch im Saastal. Doch wie soll sich eine Tourismusregion auf diese Veränderungen vorbereiten? Wo liegen die Chancen und Risiken? Das Saastal hat als Pionierregion solche Fragen gemeinsam mit Partnern in einer grossen Studie analysiert. Das Vorgehensmodell und die Erkenntnisse dieses Pilotprojekts können auch für andere Gegenden im schweizerischen Alpenraum wegweisend sein.
Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung vom 25.03.2011. Den abschliessenden Bericht und weitere Informationen zur Fallstudie finden Sie hier.