Projekt Alpmobil: Ergebnisse zur Pilotphase 2010

Die Tourismusdestinationen Goms und Haslital haben mit dem Projekt Alpmobil eine Vorreiterrolle für andere Regionen übernommen. Sie haben in der Praxis aufgezeigt, dass Elektroautos in Tourismusdestinationen vermehrt eingesetzt werden sollten. Einerseits um diese nachhaltige und umweltschonende Mobilität weiter zu fördern, andererseits um die Elektromobilität als integralen Bestandteil von einem Tourismusportfolio einzubringen.

Erfahren Sie mehr zum Projekt Alpmobil.

 Permalink

Walliser Dorfläden als Touristenattraktion?

Die meisten Dorfläden im Wallis sind defizitär. Dass es immer noch 50 dieser kleinen Geschäfte gibt, habe mehr mit Erhaltungswillen als mit Wirtschaftlichkeit zu tun, sagt Detailhandelsspezialist Hans Matter. Nun sollen Touristen die Läden retten. Eine Untersuchung der Wirtschaftsregion Oberwallis und Gespräche mit den Geschäftsführern zeigen, dass die Dorfläden vermehrt von Touristen genutzt werden, während dem die Dorfbewohner selber immer seltener kommen. Die Touristen suchen in den Dorfläden regionale Spezialitäten und weniger Güter für den täglichen Gebrauch. Die Wirtschaftsregion Oberwallis will den Ladenbesitzern jetzt helfen, dieses Bedürfnis der Gäste besser abzudecken und sozusagen als «Touristenattraktion» selbsttragend zu werden.

Hören Sie mehr dazu im Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 27. Oktober 2010. Weitere News und Informationen zum Thema finden Sie hier.

 Permalink

Veranstaltungshinweis: RegioFair - Regionale Vermarktung eine Chance für die Zukunft?

Wir möchten Sie auf folgende interessante Veranstaltung vom 24. November in Sarnen hinweisen:

Regionale Vermarktung eine Chance für die Zukunft?

 Permalink

Dorfladen-Sterben: Überalterung und Finanzen machen zu schaffen

Zurzeit gibt es im Oberwallis noch rund 50 Dorfläden. Wie eine Untersuchung im Auftrag der Wirtschaftsregion Oberwallis nun herausgefunden hat, haben diese Dorfläden grosse Probleme, weil sie nicht rentieren. Bereits wurden 18 Läden vom Detailhandel-Spezialisten Hans Matter untersucht. Das ernüchternde Resultat einer Studie im Auftrag der Wirtschaftsregion Oberwallis hat ergeben, dass rund 80 Prozent der Läden defizitär sind. Diese Läden werden zwar mit Quersubventionierung oder mit direkter Hilfe der Gemeinden am Leben erhalten, aber eigentlich wären sie von sich aus nicht mehr überlebensfähig, wie das Regionaljournal des Schweizer Radio DRS in seiner Ausgabe vom 27. Oktober berichtet. Detailhandels-Spezialist Hans Matter resümiert, dass es nicht nur am Geld fehle. Auch die Infrastruktur wie Kühlanlagen oder die Beleuchtung sei in vielen Fällen veraltet und müsse dringend ersetzt werden. «Es braucht auch eine bessere Ausbildung und Unterstützung der Geschäftsführer, denn nur so kann es gelingen, durch eine neue Ausrichtung zum Beispiel auf den Tourismus, die Läden selbsttragend zu machen oder die Defizite zumindest klar zu begrenzen», so Matter weiter. Quelle: Walliser Bote, 27.10.2010

Weitere News und Informationen rund um das Thema finden Sie hier.

 Permalink

Cardada - Piano di sviluppo territoriale

Stabilire come intervenire su quanto già esiste e individuare cosa proporre di nuovo in futuro nell'ambito dello svago, del divertimento e dello sport. Questi gli obiettivi del Piano di sviluppo territoriale riguardante il comprensorio di Cardada, appena commissionato dalla CIT - società che gestisce gli impianti di risalita sulla montagna locarnese - e dall'Ente turistico Ascona-Locarno. Grazie alle conclusioni del documento, che dovranno essere condivise da tutti gli attori che operano nella regione, si pianificherà lo sviluppo di un'area di grande interesse sia per i turisti sia per la popolazione locale.

Fonte: Corriere del Ticino, 21.10.2010

 Permalink

Savognin sagt Ja zu Parc Ela

Der Parc Ela hat eine wichtige Hürde genommen: Die Gemeindeversammlung von Savognin sagt mit 117 zu 70 Stimmen Ja zum geplanten Naturpark. Mit Savognin gibt eine der wichtigsten Gemeinden im Surses grünes Licht für den Parc Ela. Er sei sehr glücklich über diese Zustimmung, sagt der Geschäftsführer des Regionalverbands Mittelbünden, Ludwig Caluori gegenüber Radio DRS. «Ohne das Ja von Savognin wäre die Zusammenarbeit der Gemeinden im ganzen Tal in Frage gestellt». Savognin ist die sechste Gemeinde, die sich für den Parkvertrag ausgesprochen hat. Nur Riom-Parsonz hät Nein gestimmt. Der Parc Ela kann realisiert werden, wenn 15 der 21 beteiligten Gemeinden dem Park zustimmen.

Hören Sie mehr dazu im Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Ostschweiz vom 26. Oktober 2010. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke auf dieser Seite.

 Permalink

Gurtnellen gegen Naturpark

Die Urner Gemeinde Gurtnellen will beim regionalen Naturpark Urschweiz nicht mitmachen. Die Gemeindeversammlung lehnt mit 35:25 Stimmen den Kredit für die Errichtungsphase ab. Der Naturpark Urschweiz rund um den Uri Rotstock erstreckt sich über ein 550km2 grosses Gebiet zwischen Uri und Nidwalden. Alle 12 involvierten Gemeinden müssen über das Projekt abstimmen.

Der geplante Naturpark Urschweiz ist umstritten. Die Gemeindeversammlung von Gurtnellen hat sich am Freitagabend mit 25 zu 35 Stimmen gegen das Projekt ausgesprochen.
Konkret mussten die Stimmberechtigten über einen Beitrag an die Errichtungsphase in der Höhe von 11'000 Franken befinden. Gurtnellen war die erste von zwölf am Projekt beteiligten Urner und Nidwaldner Gemeinden, die sich zu dem Vorhaben äusserte.
 
Opposition ist auch in anderen Gemeinden zu erwarten. In Beckenried NW empfiehlt sogar der Gemeinderat dem Stimmvolk, sich am Aufbau des Parks nicht zu beteiligen. Die Obwaldner Gemeinde
Engelberg hatte sich bereits 2009 aus dem Vorhaben verabschiedet.
 
Die Gegner befürchten, dass der 550 Quadratkilometer grosse Naturpark die Landwirtschaft und Jagd zu stark einschränke. Auch sei der Nutzen unklar. Die Befürworter des Projektes, das auch vom Bund
finanziell unterstützt wird, erhoffen sich eine Stärkung der Region als Erholungs-, Wohn- und Wirtschaftsstandort. Quelle: Radio DRS 1, Regionaljournal Zentralschweiz, 23.10.2010

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke auf dieser Seite.

 Permalink

Seilbahnen könnten viel Strom sparen

Mit aktivem Energiemanagement könnten Bergbahnunternehmen sowie Ski- und Ausflugsgebiete Energieverbrauch und -kosten um bis zu 15 Prozent senken. Grosses Potenzial hat laut der Studie das Energiemanagement während der so genannten Lastspitzen. Bergbahnen könnten zudem selbst Energie erzeugen. Möglichkeiten dazu sind Solarpanels auf Lawinenverbauungen oder die Infrastruktur für Beschneiungsanlagen. Speicherseen, Druckleitungen und Pumpstationen könnten als Wasserkraftwerk genutzt werden. Was in der Schweiz erst Planungscharakter habe, sei in Österreich «vorbildhaft» bereits Realität, hiess es dazu im Communiqué.

Quelle: htr hotelrevue, 25.10.2010

 Permalink

Europäische Berggebiete: zukunftsweisende Projekte im Brennpunkt

Mitte September haben 350 ExpertInnen und Interessierte aus 23 Ländern in Lillehammer/NO über die Umsetzung von innovativen Projekten in den europäischen Berggebieten diskutiert. In den Bergen Europas gibt es bereits eine Vielzahl an zukunftsweisenden Projekten. Dieses Potenzial gelte es besser zu nützen und auszubauen, lautet ein Fazit der Tagung.

Auf der Konferenz wurde die Deklaration von Lillehammer verabschiedet: Darin bekräftigt Euromontana, die Europäische Vereinigung für Berggebiete, ihr Engagement für Innovation in europäischen Berggebieten. Ein Zentrum für Innovation soll aufgebaut werden, damit gute Beispiele ausgetauscht und Kooperationsmöglichkeiten besser genutzt werden können. Die Deklaration enthält auch Empfehlungen an die EntscheidungsträgerInnen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, wie sie Innovation in Berggebieten fördern und damit deren zukünftige Entwicklungen unterstützen können.

Lesen Sie mehr dazu in der alpMedia, dem Newsservice der CIPRA, vom 20. Oktober 2010.

 Permalink

Parc Ela in Mittelbünden vor entscheidenden Weichenstellungen

Der Parc Ela, der sich über 600 Quadratkilometer und die Talschaften Albula und Surses erstreckt, soll 2012 von der Aufbau- in die auf vorerst zehn Jahre fixierte Betriebsphase übergehen. In diesen Wochen entscheiden die 21 Parkgemeinden, ob sie den Parkvertrag gutheissen, weiterhin im Verein Parc Ela mittun und beim Bund das Gesuch fürs Parklabel und für finanzielle Unterstützung einreichen wollen.

Lesen Sie mehr dazu in der NZZ Online vom 21. Oktober 2010. Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Fachbeitrag Naturpärke auf dieser Seite.


 Permalink
Next1-10/38