Vrin bewirbt sich um Dorferneuerungspreis
Die Gemeinde Vrin beteiligt sich in diesem Jahr am Wettbewerb um den Dorferneuerungspreis. Heute wurde die Gemeinde vier Juroren des Wettbewerbsveranstalters vorgestellt. Vrin will sich in Zukunft stärken und sich längerfristig behaupten. Dabei werde auch der grenzüberschreitende Austausch mit gleichgesinnten gesucht. Dies war laut Gemeindepräsident Silvio Caviezel ein wichtiger Grund, um sich am Wettbewerb zu beteiligen.
Heute hat eine viergliedrige Jury-Delegation Vrin besucht, um sich die Gemeinde präsentieren zu lassen. Unter den 30 Teilnehmern gebe es nur Sieger, erklärte Charles Konnen, Stadtplaner aus Luxemburg, denn jeder könne am 24. September bei der Preisverleihung in der Gemeinde Sand in Taufers im Südtirol, die vor zwei Jahren den Preis gewann, von den andern lernen und profitieren.
Regierungsrat Martin Schmid betonte, dass es nicht um den Preis gehe, der nach Graubünden geholt werden soll, sondern um den Wert des Preises der dahinter stecke. Er wies auf die Qualitäten des einheimischen Architekten Gion A. Caminada hin, der die traditionelle Bauweise stetig weiterentwickelt habe. Vrin gelinge es, aus der Peripherie heraus Impulse in den Zentren zu vermitteln, wodurch gegenseitige Solidarität entstehe. Quelle: suedostschweiz.ch, 08.06.2010
Weitere Informationen zum Dorferneuerungspreis finden Sie hier. 2008 wurden ausserdem Brontallo und Urnäsch mit dem Preis geehrt. Die konkreten Massnahmen dazu finden Sie in der Kolumne "Reka-Familienferien profitieren von der Landwirtschaft – und generieren Wertschöpfung".


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