Handeln gegen den Klimawandel in den Alpen
Die Alpen und ihre Bewohner und Bewohnerinnen sind stärker von den Folgen des Klimawandels betroffen als andere Regionen. An einem Workshop im Rahmen des Interreg-Programms "Alpenraum" diskutierten Fachleute während zwei Tagen in Interlaken, wie die alpine Bevölkerung den Folgen des Klimawandels begegnen kann. In den Expertenrunden zeigte sich dann, dass im Klimaschutz trotz der bereits ergriffenen Massnahmen noch grosser Handlungsbedarf besteht. In verschiedenen Diskussionsrunden über Transport, Biodiversität, Wirtschaft, Tourismus, Naturgefahren, Wasser und Energie tauschten sich die Teilnehmer aus, wurden Handlungsfelder definiert sowie Lösungsstrategien entwickelt. In seiner Schlusszusammenfassung rief Thomas Egger die Anwesenden dazu auf, die Herausforderungen in Möglichkeiten zu verwandeln. Denn viel über die anstehenden Herausforderungen sei bekannt und Reaktionen, beispielsweise im Energiesektor, seien bereits zu sehen, so Egger. "Die wichtigste Lücke besteht darin, den Klimawandel den Leuten näherzubringen", stellte der SAB-Direktor abschliessend fest. Quelle: news aktuell Schweiz, 11.05.2010


Netzwerkplattform der