Zwei grosse Fusionen vorerst vom Tisch

Bonaduz und Rhäzüns haben ihre Fusionsgespräche abgebrochen, und das Fusionsprojekt im Albulatal wird vorerst auch nicht weiterverfolgt. Dies gaben die Verantwortlichen gestern unabhängig voneinander bekannt.
Im Albulatal fiel der Entscheid durch die Präsidenten der Albulataler Gemeinden (Allianz im Albulatal). Nachdem sich im März die Gemeinde Lantsch/Lenz aus den Fusionsgesprächen vorderhand verabschiedet hatte, erachtete es die Allianz im Albulatal für angezeigt, «das Fusionsprojekt vorderhand nicht weiterzuverfolgen», heisst es in der Mitteilung. Man wolle abwarten, welche Vorschläge im Herbst aus dem Strukturbericht der Bündner Regierung hervorgehen würden. Bis Januar 2011werde die Allianz dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Bis dann sollten jedoch alle Schritte unterlassen werden, welche ein künftiges Zusammengehen verunmöglichen, wird in der Meldung betont. Das gegenseitige Vertrauen werde durch den Entscheid aus Lantsch/Lenz nicht getrübt. Der Souverän von Lantsch/Lenz hatte entschieden.

Quelle: Bündner Tagblatt, 30. April 2010. Hören Sie dazu auch den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Graubünden vom 29. April 2010.

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