Die Talfahrt des Milchpreises hat die Älpler vom Urnerboden zum Handeln veranlasst. Spätestens 2013 soll eine eigene Alpkäserei den Betrieb aufnehmen. Um die Wertschöpfung zu steigern, aber auch um die Bewirtschaftung der grössten Kuhalp der Schweiz langfristig zu sichern, befasst sich die gut fünfzig Mitglieder zählende Alpsennengenossenschaft Urnerboden (ASGU) seit 2007 mit dem Projekt einer eigenen Alpkäserei auf dem Urnerboden. Bei einer budgetierten anfallenden Milchmenge von 1 Million Kilogramm respektive einer Produktion von 100 Tonnen Käse dürfte der Bau der Alpkäserei rund 6,5 Millionen Franken kosten. Mehrere potenzielle Abnehmer haben ihr Interesse am Produkt der ASGU bekundet. Dazu gehören unter anderem Grossverteiler wie Migros, Coop, Manor Basel oder Globus, aber auch Käsehandelsfirmen wie Lustenberger + Dürst SA sowie Chäs & Co. Läuft alles nach Plan, würde die Käserei spätestens im Frühling 2013 eröffnet.
Quelle: ZISCH, 30.04.2010
[ Energie ]
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@ 30.04.2010 08:50 CEST
Der Regierungsrat des Kantons Bern will kleinere Wasserkraftwerke finanziell entlasten, die Konzessionsverfahren vereinfachen und die Modernisierung der Anlagen erleichtern. Eine entsprechende Vorlage ist in der Vernehmlassung insgesamt auf Zustimmung gestossen. Der Grosse Rat wird sie in der Septembersession 2010 beraten.
Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung des Kantons Bern vom 29. April 2010.
[ Energie ]
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@ 30.04.2010 08:48 CEST
Am 4. und 5. Mai 2010 veranstaltet das Alpine Space Programme zusammen mit dem Bundesamt für Raumentwicklung ARE in Interlaken einen internationalen Expertenworkshop, der sich mit den Konsequenzen des Klimawandels in den Alpen auseinandersetzt. Der Klimawandel wird in nahezu allen Fachkreisen als Tatsache akzeptiert. Die Fragen, die sich heute stellen, sind zum einen, wie der weitere prognostizierte Klimawandel eingedämmt werden kann, und zum anderen, welche Strategien es gibt, um sich dem bisherigen Klimawandel anzupassen. Das Alpine Space Programme ist Teil des Strukturförderprogramms der Europäischen Union. Es teilfinanziert Projekte, die auf die Lösung von Alpenproblemen hinarbeiten und an denen sich Partner aus mehreren Alpenstaaten beteiligen. Schweizer Partner können sich via ARE beteiligen.
Weitere Auskünfte erteilt das Bundesamt für Raumentwicklung. Einzelheiten zur Veranstaltung finden Sie im Veranstaltungskalender auf dieser Seite.
[ Allgemein ]
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@ 30.04.2010 08:44 CEST
Bonaduz und Rhäzüns haben ihre Fusionsgespräche abgebrochen, und das Fusionsprojekt im Albulatal wird vorerst auch nicht weiterverfolgt. Dies gaben die Verantwortlichen gestern unabhängig voneinander bekannt.
Im Albulatal fiel der Entscheid durch die Präsidenten der Albulataler Gemeinden (Allianz im Albulatal). Nachdem sich im März die Gemeinde Lantsch/Lenz aus den Fusionsgesprächen vorderhand verabschiedet hatte, erachtete es die Allianz im Albulatal für angezeigt, «das Fusionsprojekt vorderhand nicht weiterzuverfolgen», heisst es in der Mitteilung. Man wolle abwarten, welche Vorschläge im Herbst aus dem Strukturbericht der Bündner Regierung hervorgehen würden. Bis Januar 2011werde die Allianz dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Bis dann sollten jedoch alle Schritte unterlassen werden, welche ein künftiges Zusammengehen verunmöglichen, wird in der Meldung betont. Das gegenseitige Vertrauen werde durch den Entscheid aus Lantsch/Lenz nicht getrübt. Der Souverän von Lantsch/Lenz hatte entschieden.
Quelle: Bündner Tagblatt, 30. April 2010. Hören Sie dazu auch den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Graubünden vom 29. April 2010.
[ Allgemein ]
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@ 29.04.2010 10:13 CEST
Chevaux, ânes, mules ou poneys, la Suisse compte de plus en plus d’équidés. Mais la seule race indigène du pays, celle des Franches-montagnes, marque le pas. Entre 2001 et 2008, elle enregistre une diminution du nombre de nouveau-nés. Le nombre de poulains de la race des Franches- montagnes identifiés et enregistrés en Suisse a diminué de 17,7% durant ce laps de temps.
Source: Le Nouvelliste, 10 avril 2010
[ Tourismus ]
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@ 29.04.2010 09:16 CEST
Rechtsanwalt Adriano Marantelli kennt sich mit Tourismusabgaben aus wie kaum ein anderer. Zurzeit berät er den Kanton Graubünden. Lesen Sie seine Vorschläge zu der Gestaltung von Tourismusabgaben, die Fehlanreize verhindert, in der htr hotelrevue vom 29. April 2010.
[ Tourismus ]
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@ 29.04.2010 09:00 CEST
Jetzt ist es definitiv: Goms Tourismus wird Ende Juni aufgelöst. Bellwald, Fiesch, Ernen und Obergoms wollen nur noch projektbezogen zusammenarbeiten. Der Entscheid ist sehr deutlich ausgefallen: Die Delegierten von Goms Tourismus haben letzteWoche mit 20:4 Stimmen beschlossen, die Tourismusorganisation per Ende Juni aufzulösen. Francesco Walter, Interimspräsident von Goms Tourismus, bedauert den Entscheid, räumt aber gleichzeitig ein: «So wie bisher konnte es nicht weitergehen.» Auslöser waren die knappen finanziellen Mittel. Die vier angeschlossenen Gäste-Center Bellwald, Fiesch, Ernen und Obergoms entwickelten sich zunehmend in verschiedene Richtungen. Fiesch beschloss, seine finanziellen Mittel lieber in die Aletsch-Arena zu stecken, die das gemeinsame Skigebiet Riederalp, Bettmeralp und Fiesch Eggishorn vermarktet. Bellwald will ebenfalls den alpinen Sport ins Zentrum rücken, dort zeichnet sich aber ein Alleingang ab. Ernen und das Binntal erhoffen sich viel vom Regionalen Naturpark und setzen auf eine Kooperation mit dem Netzwerk «Schweizer Pärke». Und das Obergoms will sich auch gegenüber der Gotthardregion öffnen. «Wir möchten unsere Gelder einfach zielgerichteter einsetzen», sagt Roberto Imoberdorf, Vorstandspräsident des Gäste-Centers Obergoms. «Im Winter treten wir als Loipe Goms auf. Im Sommer möchten wir eine Kooperation mit Andermatt und der Gotthard-Region eingehen», so Imoberdorf. Das hat einen aktuellen Grund. «Im August wird der letzte Teil der wieder instand gestellten Furka- Bergstrecke eingeweiht. Ab diesem Zeitpunkt kann die Strecke Oberwald– Realp wieder durchgehend mit einer Dampfbahn befahren werden.» Wichtig ist Roberto Imoberdorf auch festzuhalten, dass die vier Gäste-Center gewisse Bereiche auch künftig zusammen abwickeln. «Wir betreiben das Reservationssystem und die Medienarbeit weiterhin gemeinsam. Auch die Unterkunftsbroschüre bleibt bestehen.» Auch wenn die Gäste-Center vermehrt eigene Wege gehen, wären die Exponenten einer übergeordneten Vermarktung eigentlich nicht abgeneigt. «Goms Tourismus hat die nötige Grösse einfach nicht erreicht. Eine Vermarktungsgesellschaft für die ganze Region Brig-Aletsch-Goms könnte ich mir durchaus vorstellen», betont Roberto Imoberdorf. Francesco Walter sieht es gleich: «Wenn man sieht, wie viele Perlen auf so engem Raum vorhanden sind, müsste man das geballt vermarkten.» Mit Aletsch Marketing gab es bereits eine solche Dachorganisation. Sie wurde aber 2005 von prominenten Gegnern wie Art Furrer und Peter Bodenmann zu Fall gebracht.
Quelle: htr hotelrevue, 29.04.2010
[ Allgemein ]
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@ 29.04.2010 08:31 CEST
Vor allem kleine und mittlere Gemeinden haben zunehmend Mühe, Kandidaten für die Behörden zu finden. Diese Arbeit gilt als schlecht bezahlt und man setzt sich der öffentlichen Kritik aus. Die Tagung vom 28.04.2010 an der Hochschule HTW in Chur suchte nach Lösungen.
Hören Sie dazu den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Graubünden vom 28. April 2010.
[ Gesundheit ]
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@ 29.04.2010 08:25 CEST
Dafür müssten im bereits autofreien Kurort allerdings mindestens 80 Prozent der Kamine von Holzfeuerungen mit einem Feinstaubfilder ausgerüstet werden. Trotz einer Verbilligungsaktion haben sich aber noch zuwenig Kaminbesitzer zu dieser Aufrüstung bereit erklärt.
Hören Sie mehr dazu im Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 28. April 2010.
[ Tourismus ]
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@ 28.04.2010 08:31 CEST
Bald ist das grosse Ziel erreicht. Ab dem Sommer können die Dampfzüge zwischen Realp im Urner Urserntal und Oberwald im Wallis durchfahren. Auf diese Eröffnung des letzten Teilstücks freuen sich alle, welche in Fronarbeit die Furka-Bergstrecke sanieren helfen.
Hören Sie dazu den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Zentralschweiz vom 27. April 2010. Die Kolumne von Peter Bernhard, Geschäftsleiter der Dampfbahn Furka - Bergstrecke, liefert weitere Hintergrundinformationen. Was es alles braucht, um dieses Projekt zu realisieren, finden Sie im Projektbeschrieb.