Der Bund lässt aufforsten, die Kantone holzen ab

Der vom Bund finanzierte Fonds Landschaft Schweiz fördert Alleen. Lokale Behörden aber erachten die Bäume als Sicherheitsrisiko und lassen sie fällen.

Lesen Sie mehr dazu im TagesAnzeiger vom 31. März 2010.

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Keine höchstrichterliche Überprüfung der Bündner NFA

Die Frage, ob die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden (Bündner NFA) dem Grundsatz der Einheit der Materie widersprach, wird nicht mehr vom Bundesgericht geklärt. Mit dem Nein des Stimmvolks am 11. März sei das Anfechtungsobjekt entfallen. Damit sei gar nichts anderes übriggeblieben, als die Beschwerde zurückzuziehen, sagte Grossrat Vincent Augustin auf Anfrage. Das Bundesgericht habe die Beschwerde letzte Woche bereits abgeschrieben. Augustin hatte gegen das Urteil des Bündner Verwaltungsgerichts, das zwei Beschwerden gegen die Bündner NFA abgewiesen hatte, beim höchsten Gericht Beschwerde erhoben.
Bei der Präsentation des Fahrplans für eine Bündner NFA II hatte sich letzte Woche Regierungsrat Martin Schmid noch dahingehend geäussert, dass ein Bundesgerichtsentscheid in der Frage der Einheit der Materie bis zum Neustart wünschenswert wäre. Gestern hat nun auch die SVP dieses Thema aufgegriffen, sie plädiert dafür, die neue NFA dem Volk etappenweise vorzulegen, getrennt in Neugestaltung des Finanzausgleichs und Aufgabenentflechtung zwischen Kanton und Gemeinden.

Quelle: Bündner Tagblatt, 31.03.2010

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Veranstaltungskalender aktualisiert

In unserem Veranstaltungskalender finden Sie die aktuellsten Informationen zu Tagungen, Diskussionsanlässen, Workshops, Kursen und Ausbildungen für Bewohner und Bewohnerinnen, Arbeitnehmende, Fachleute, Projektleiter und Regionalverwantwortliche im Berggebiet. Die neuesten Veranstaltungen haben wir soeben aufgeschaltet. Darunter befinden sich folgende Anlässe:

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Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen

Mit diesem neuen Instrument des Bundes zur Förderung der Effizienz im Strombereich werden Projekte und Programme unterstützt, die möglichst kostengünstig zum sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen.

Die weiteren Informationen finden Sie in der Ausschreibung des Bundesamts für Energie vom 29. März 2010.

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Fachtagung "Agrotourismus 2010"

"Agrotourismus ist kein Modetrend, sondern eine anhaltende Bewegung", betonte Peter Küchler in seiner Begrüssung zur Fachtagung Agrotourismus 2010 vom 18. März 2010. "Deshalb ist der Agrotourismus für den Plantahof ein Kernthema". An der Fachtagung wurden auch Erfahrungen aus dem Ausland präsentiert. Denn in der Schweiz stecke der Agrotourismus nach wie vor in den Kinderschuhen. Im angrenzenden Ausland, insbesondere in Österreich und Südtirol ist "Urlaub am Bauernhof" seit Jahren eine Selbstverständlichkeit.

Der ausführliche Artikel zu der Fachtagung kann im Bündner Bauer Nr. 12 vom 19. März 2010 nachgelesen werden. Ein Paradebeispiel aus dem Agrotourismus ist die Bergoase Chrüzhof. Das Beispiel findet sich auch im "Leitfaden Agroutourismus in Graubünden". Weitere praktische Informationen finden Sie im Fachbeitrag Agrotourismus auf dieser Seite.

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Fleisch - Milch - Käse Graubünden

Milch und Fleisch sind die wichtigsten Produkte der Bündner Land- und Ernährungswirtschaft. Damit wurde 2008 eine Wertschöpfung von 150 bis 210 Millionen Franken generiert. Infolge der politischen Veränderungen wird diese Wertschöpfung in den nächsten Jahren aber um 25 Millionen Franken sinken, wenn keine Gegenmassnahmen ergriffen werden. Wie die Potenziale in Produktion und Vermarktung genutzt werden können, wurde in einer Studie im Auftrag des Amts für Wirtschaft und Tourismus evaluiert.

Den Schlussbericht zur Phase I der Evaluation "Fleisch - Milch - Käse Graubünden finden Sie hier.

Quelle: Bündner Bauer, Nr. 12, 19. März 2010

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2009 unterstützte die Berghilfe 556 Projekte

Die Stiftung Schweizer Berghilfe hat im vergangenen Jahr 556 Projekte mit insgesamt 21,6 Millionen Franken unterstützt. Davon waren 415 Einzelprojekte, mit denen Personen und Familien geholfen wurde. In 141 Fällen wurden Gemeinschaftsprojekte von Genossenschaften, Dorfgemeinschaften und Talschaften unterstützt, teilte die Berghilfe heute mit. 2008 hatte die Berghilfe 538 Projekte mit 26 Millionen Franken unterstützt. Am meisten Geld floss in die Berggebiete des Kantons Graubünden. Die Berghilfe unterstützte da 107 Projekte mit fast 4,5 Millionen Franken. Im Kanton Bern wurden 120 Projekte für gut 3,5 Millionen umgesetzt. Drei Viertel der Gelder flossen in Landwirtschaftsprojekte, 18 Prozent in Tourismusprojekte. Die restlichen Gelder flossen für Wald- und Holzprojekte, für Gewerbe, Bildung, Nothilfe und in Energieprojekte.

Quelle: suedostschweiz.ch, 24.03.2010

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Stiftung Landschaftsschutz kritisiert den Bundesrat

Die Stiftung Landschaftsschutz reagiert kritisch auf die vom Bundesrat geforderte Wachstumsoffensive für den Tourismus. Bereits heute seien die Grenzen des Wachstums an vielen Orten erreicht, schreibt die Stiftung in einer Medienmitteilung: Verstädterte Tourismusdestinationen, überfüllte Pisten, der steigende Verkehr und hoher Ressourcenverbrauch zeugten davon. Man erwarte, dass eine Auseinandersetzung über den volkswirtschaftlich schädlichen Boom von Zweitwohnungen und die überdimensionierten Bauzonen in Tourismusgebieten erfolge.

Der Bundesrat beauftragte am 23. März das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement damit, eine Gesamtschau und eine Strategie zu erarbeiten, damit der Schweizer Tourismus stärker wachse und mehr Arbeitsplätze schaffe. Seit 1950 ist die Schweiz in der Rangliste der grössten Tourismusländer aus den Top Five auf Rang 27 abgefallen.

Der Bundesrat messe den Schweizer Tourismus an einem zweifelhaften Länderrating statt auf hochwertigen, ökologisch und kulturell orientierten Tourismus zu setzen, kritisiert die Stiftung Landschaftsschutz das Ansinnen des Bundesrats.

Quelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst lid, 24.04.2010

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Bündner Wurster

Seine Würste sind Delikatessen, seine Salsiz gelten gar als die besten im Engadin: Das ist der Grund, weshalb der Bündner Wurster Renato Giovanoli am 25. März 2010 ab 22.20 Uhr Gast in der TV-Sendung «Aeschbacher» auf SF 1 ist. Dort wird er erzählen, wie er in einem abgeschiedenen Weiler oberhalb von Maloja seit 60 Jahren Biofleisch nach alter Väter Sitte zu Delikatessen verarbeitet. Quelle: suedostschweiz.ch, 24.03.2010

Sehen Sie den Beitrag in SF 1 vom 25. März 2010 hier.

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Aktuelles Projekt: Bergoase Chrüzhof

Erfahren Sie mehr zu den Zielen, dem Vorgehen, den Auswirkungen aber auch den Schwierigkeiten bei der Entwicklung des aktuell vorgestellten Projekts Bergoase Chrüzhof auf berggebiete.ch.

Geben auch Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Ihr Wissen weiter. Dieses Wissen soll zu weiteren innovativen und wertschöpfungsorientierten Projekten anregen und zu ihrer erfolgreichen Umsetzung beitragen. Sie können Ihr Projekt selber auf Berggebiete.ch eintragen. Die verschiedenen Projekte können zudem kommentiert und als Good Practices Projekt bewertet werden. Weitere Informationen und Projekte finden Sie hier.

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