Verstärkte Zusammenarbeit in der Beratung gefordert

Obwohl die einzelnen Akteure in Forschung, Grundbildung und im Beratungssystem eigenständige Aufgaben haben, müssen sie sich noch stärker untereinander vernetzen.Dies ist das Fazit einer Agridea-Tagung vom Donnerstag, 24. September 2009 zum Thema "Die Landwirtschaft unterwegs im Jahr 2015 – Herausforderungen für das landwirtschaftliche Wissenssystem". Zwischen den Institutionen auf Bundes- und denjenigen auf Kantonsebene seien bestehende Synergien auszubauen, heisst es in einer Medienmitteilung der Agridea. Die Beratung sei gefordert, die Innovationsfähigkeit zu fördern, den Wissensaustausch und -einsatz zu verbessern und die Zusammenarbeit mit ihren Partnern zu verstärken, sagte Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, an der Tagung.

Laut Lorenz Koller, Regierungsrat und Präsident der Landwirtschaftsdirektorenkonferenz, müssen die Beratungsstellen Betriebe, die sich neu orientieren oder Betriebe, die Liquiditätsengpässe haben, unterstützen und in Projekten der neuen Regionalpolitik mitarbeiten. Die Kantone seien gefordert, sich für die Begleitung des Strukturwandels und die Weiterbildung der Bauernfamilien und Beratungskräfte zu engagieren.

Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter sagte an der Tagung, dass der einzelne Landwirtschaftsbetrieb durchaus bereit sei, Beratungsdienstleistungen zu entschädigen, wenn er dadurch einen wirtschaftlichen Nutzen habe.

Quelle: Landwirtschaftlicher Informationsdienst lid, 29.09.2009

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