Gemeindegrenzen sind nicht mehr sakrosankt
Allein seit 2008 kam es zu 34 Zusammenschlüssen von Gemeinden in der Schweiz. Dennoch kommen die Schweizer Gemeinden im Durchschnitt nur auf 2700 Einwohner, die Hälfte der Gemeinden zählen weniger als 1000 Einwohner. Im internationalen Vergleich sind die Schweizer Gemeinden damit sehr klein.
Seit 2000 kommt aber auch Bewegung in die Schweizer Landschaft. In den Gebirgskantonen erkennen Talschaften, dass sie sich zum Überleben zusammenschliessen müssen. Und im Mittelland vereinen sich Siedlungs- und Wirtschaftsräume, die jetzt noch administrative Grenzen aus dem 19. Jahrhundert durchziehen. Die Übersicht über die Gemeindefusionen seit 2008 zeigt: Bisher schliessen sich winzige Gemeinden zu kleinen zusammen – der Prozess muss weitergehen.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Und die Landschaft bewegt sich doch" aus avenir aktuell vom Juli 2009


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