29.07.2009 - (lid) - Mit dem Projekt einer Fischfarm im Mittelbünden soll das inländische Fischangebot vergrössert und die Wirtschaft in einer Bündner Randregion angekurbelt werden.
Wo die neue Fischzucht entstehen soll, steht noch nicht fest. Zwei Standorte, die in Frage kommen, wurden bisher in Surava und in Salouf GR ermittelt, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. An einem dritten Ort laufen Abklärungen. Voraussetzungen seien genügend frisches Quellwasser und mindestens eine Hektare Land. In einer ersten Schätzung wird mit Investitionen zwischen drei und fünf Millionen Franken gerechnet. Die Planung der Fischfarm wird vom Bundesamt für Landwirtshaft finanziell unterstützt.
Die Nachfrage besteht jedenfalls. Immer häufiger landet auf Schweizer Tellern Fisch anstelle von Fleisch. Fast 95 Prozent davon werden jedoch importiert. Laut Marketingspezialistin Helen Cabalzar könnten mit dem Projekt ab 2012 mindestens 100 Tonne Fische pro Jahr an die Grossverteiler und Restaurants der Ostschweiz geliefert werden, wie sie gegenüber der SDA sagt. Die Farm soll der Region eine hohe Wertschöpfung bringen. Vier bis fünf Vollzeit- und weitere Teilzeitstellen sind geplant. Profitieren könnten aber nicht nur Landwirte, die eine Teilzeitstelle suchen. Mit dem Angebot sollen auch Feriengäste angelockt werden.
[ Berggebiet ]
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@ 29.07.2009 02:00 CEST
29.07.2009 - (lid) - "Econnect – Restoring the web of life" heisst das dreijährige Projekt, an dem Spitzenorganisationen in Umweltschutz und Wissenschaft beteiligt sind. Ziel ist es, Lebensräume und Schutzgebiete über Landesgrenzen hinweg zu verbinden und so besser zu erhalten.
Die Anfangsphasen des Projektes sind an einer Versammlung vom 18. bis 20. Mai von 16 Organisationen des Umweltschutzes und der Wissenschaft sowie regionalen und nationalen Ämtern besprochen worden. An dem bis Ende August 2011 dauernden Projekt sind sieben Pilotregionen des Alpenraumes auf dem Boden von Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien beteiligt. Mit Econnect sollen physische und gesetzliche Grenzen überwunden werden, heisst es in der Medienmitteilung der Internationalen Kommission für Alpenschutz CIPRA vom 28. Juli 2009. Das Projekt sei bereits gut vorangekommen und das alpenweite Netzwerk sei schon heute Wirklichkeit.
Das Econnect Projekt wird vom Alpine Space Programme und dem Regional Development Fund finanziert.
[ Berggebiet ]
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@ 27.07.2009 17:17 CEST
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz lancierte im Juni des vergangenen Jahres die Idee einer Biosphäre San Gottardo. Dieses Label der Unesco bietet die Chance, für eine nachhaltige Entwicklung der hochwertigen Natur- und Kulturlandschaften und eine verbesserte Zusammenarbeit über die Pässe hinweg. Nun liegt ein erster Grundstein für eine Machbarkeitsbeurteilung vor.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Die Gotthardregion – und damit Tujetsch und Disentis – prädestiniert für Unesco-Label" vom 27. Juli 2009 auf suedostschweiz.ch
[ Berggebiet ]
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@ 26.07.2009 13:52 CEST
In der Schweiz werden zurzeit etliche Naturpärke geplant. In ihnen sollen nicht nur Natur- und Landschaftwerte erhalten, sondern auch der Wirtschaft Impulse verliehen werden. Während bei der Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes davon ausgegangen wurde, dass die Schweiz einst etwa zehn Pärke zählen wird, dürften es nun mit zwei Dutzend deutlich mehr sein. Was den Anteil der Parkfläche am gesamten Staatsgebiet betrifft, würde die Schweiz damit mit den Nachbarländern gleichziehen. In Deutschland decken Pärke 25 Prozent der Gesamtfläche ab.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Natur mit möglichst wenig Schönheitsfehlern" auf NZZ Online sowie im Fachbeitrag "Naturpärke als Instrument für die Entwicklung von Randregionen?".
Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erhöht den Kredit zur Unterstützung der Zucht- und Nutzviehexporte um 1 auf 5 Millionen Franken für das laufende Jahr. Dadurch können zusätzlich gegen 1000 Tiere ausgeführt werden.
Im ersten Halbjahr 2009 wurden 2795 Zucht- und Nutztiere der Rindergattung exportiert. Angesichts der angespannten Lage insbesondere auf dem Milchmarkt darf der Zucht- und Nutzviehexport im kommenden Herbst nicht vorzeitig zum Erliegen kommen. Das BLW hat deshalb entschieden, den ursprünglich vorgesehenen Kredit zur Unterstützung des Zucht- und Nutzviehexports um 1 auf 5 Millionen Franken zu erhöhen. Innerhalb der Ausgabenrubrik Beihilfen Viehwirtschaft wird deshalb eine Million Franken weniger für die Stützung des Fleischmarkts und für Infrastrukturbeiträge zu Gunsten öffentlicher Märkte im Berggebiet zur Verfügung stehen. Das BLW ist überzeugt, dass diese Umlagerung einen positiven Beitrag an die Entlastung des Milch- und Schlachtviehmarkts leisten kann.
[ Berggebiet ]
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@ 22.07.2009 19:25 CEST
Thomas Egger ist seit sieben Jahren Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB). Im Interview zieht Thomas Egger Bilanz über seine bisherige Tätigkeit und über die Aktivitäten der SAB.
Gleichzeitig rührt Thomas Egger im Gespräch mit dem «Walliser Boten» auch heisse Eisen an: So unter anderem die Verkehrspolitik, wo der Bund beim Freizeitverkehr auf stur schaltet, in der Raumplanung, wo die Kantone ihre Hausaufgaben nicht oder nur ungenügend erledigen, und in der Regionalpolitik, wo er die Bewilligung immer neuer Einkaufszentren im Oberwallis kritisiert.
Das vollständige Interview "Berggebiete sind innovativ ..." mit dem Walliser Boten finden Sie hier.
Eine Machbarkeitsstudie soll klären, in welcher Form die Reka in Blatten bei Naters ein Feriendorf realisieren könnte. Auf 26 bis 28 Mio. Franken inklusive Landanteil könnte das geplante Feriendorf mit rund 50 Wohnungen in Blatten oberhalb Naters im Oberwallis zu stehen kommen. Die zusammen mit den Behörden der Gemeinde Naters und den Belalp Bahnen in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll im Herbst vorliegen. Diese soll Realisierungs- und Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen.
Zur Finanzierung wird möglicherweise eine Aktiengesellschaft Blatten-Belalp AG gegründet, ähnlich dem Vorgehen beim Feriendorf in Urnäsch. Die Gemeinde, die Bergbahnen sowie allfällige Dritte müssten sich neben der Reka daran beteiligen. Die Wohnungen würden sich im Besitz der neu zu gründenden AG befinden, und die Reka wäre Mieterin. Denkbar wäre aber auch, dass die Reka Bauherrin wäre und die Gemeinde entsprechende Beiträge sprechen würde. In dem Falle würde eine spezielle Vereinbarung getroffen, wonach die Reka das Feriendorf während 20 oder 25 Jahren betreiben muss und nicht verkaufen darf, ohne die erhaltenen Beiträge zurückzuerstatten.
Ein zweites der Strategie der Reka entsprechendes Feriendorf ist in Sörenberg geplant. Vorgesehen ist die Übernahme einer Hapimag-Ferienanlage.
[ Tourismus ]
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@ 20.07.2009 10:47 CEST
Die Savognin Bergbahnen als grösster Arbeitgeber und Motor der Region setzt ab kommendem Winter zusammen mit der Ferienregion Savognin Bivio Albula und anderen Partnern auf die Marke Graubünden. Der Parc Ela erscheint schon seit Anfang dieses Jahres im neuen Graubünden-Design. Mit der Attraktionsmarke kann sich der, zumindest flächenmässig, grösste Partner perfekt in den Auftritt von Graubünden einbetten. Die Region profitiert durch die Anbindung an Graubünden noch direkter von der Bekanntheit und positiven Wahrnehmung der Regionenmarke. Im Gegenzug stärkt die Region Savognin Bivio Albula auch Graubünden.
[ Berggebiet ]
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@ 19.07.2009 23:20 CEST
Im Kanton Graubünden finden sich zahlreiche Spuren der mittelalterlichen Wallfahrt auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Seit November 2008 ist der Weg durch den Kanton Graubünden durchgehend ausgeschildert. Er führt in 19 Etappen, über 192 Kilometer, von Müstair bis nach Amsteg im Kanton Uri. Eva Brechtbühl, Expertin der Schweizer Berghilfe (www.berghilfe.ch) zeigt einige Highlights.
Sehen Sie den Beitrag von vielfalt.tv vom 27. Juni bis 12. Juli 2009. Auf Berggebiete.ch finden Sie zudem Informationen zu zwei erwähnten Projekten:
[ Berggebiet ]
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@ 19.07.2009 23:13 CEST
Allein seit 2008 kam es zu 34 Zusammenschlüssen von Gemeinden in der Schweiz. Dennoch kommen die Schweizer Gemeinden im Durchschnitt nur auf 2700 Einwohner, die Hälfte der Gemeinden zählen weniger als 1000 Einwohner. Im internationalen Vergleich sind die Schweizer Gemeinden damit sehr klein.
Seit 2000 kommt aber auch Bewegung in die Schweizer Landschaft. In den Gebirgskantonen erkennen Talschaften, dass sie sich zum Überleben zusammenschliessen müssen. Und im Mittelland vereinen sich Siedlungs- und Wirtschaftsräume, die jetzt noch administrative Grenzen aus dem 19. Jahrhundert durchziehen. Die Übersicht über die Gemeindefusionen seit 2008 zeigt: Bisher schliessen sich winzige Gemeinden zu kleinen zusammen – der Prozess muss weitergehen.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Und die Landschaft bewegt sich doch" aus avenir aktuell vom Juli 2009