SAB-Hauptpreis: Das Reka Feriendorf in Urnäsch (AR)

Dieses Jahr haben sich 24 Projekte für den SAB Preis beworben. Die SAB hat zwei Hauptgewinner gekürt: Das Reka Feriendorf Urnäsch (AR) und die geschützte Herkunftsbezeichnung Juraholz (AOC Bois du Jura) teilen sich den Hauptpreis. Die zwei Nebenpreise gingen an die Alpenfischzucht „Lumare“ im Lugnez (Surselva GR)  und die Zeitung „Frutigländer“ welche im Amtsbezirk Frutigen (BE) erscheint.

Urnäsch: ein Feriendorf mit Vorbildfunktion
Im Jahr 2008 konnte das neue Feriendorf der Reka in Urnäsch eingeweiht werden. In vielerlei Hinsicht ist dieses Projekt wegweisend. So wurden alle Gebäude nach Minergie-ECOStandard und aus Tannenholz aus der Region gebaut. Auch für die Beheizung wurde Holz gewählt, zudem wurde darauf geachtet, dass eine bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet ist. In den Ferienwohnungen finden 50 Familien Platz. Vom Hallenbad mit Kinderplantschbecken und Saunalandschaft, zahlreichen Gemeinschaftsräumen sowie verschiedene Spiel- und Sportplätzen im Freien findet der Gast unendlich viele Vergnügungsmöglichkeiten. Etwas ganz Besonderes sind die Angebote, welche durch Bauernbetriebe der Region organisiert werden. Hier kann man Tiere im Streichelzoo und im Stall besuchen, Exkursionen unternehmen und sogar selbst käsen. Dieses Konzept zeigt die Multifunktionalität der Landwirtschaft auf und vermittelt deren Werte auf spielerische Art und Weise.

Lesen Sie auch die Kolumne von Reka-Direktor Werner Bernet zum Thema Wertschöpfung von Reka-Dörfern. Das Projekt des Feriendorfes der Reka ist in das Projekt zur regionalen Entwicklung in Urnäsch eingebunden. Dieses Projekt wurde von berggebiete.ch als beispielhaft ausgezeichnet. Lesen Sie dazu auch die Mitteilung in unserem Archiv.

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