Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer hinterfragt ihre Rolle
Das alpine Netzwerk Arge Alp hat seit der Gründung 1972 an politischer Kraft verloren. Der Arbeitsgemeinschaft gehören zehn Mitgliedsländer an: Bayern, Vorarlberg, Tirol, Salzburg, die Lombardei, Bozen-Südtirol, Trient sowie die drei Kantone Graubünden, St. Gallen und Tessin. Vor 30 Jahren noch hatte die Arge Alp als erste grenzüberschreitende Vereinigung von Regionen den Weg für ein neues Selbstbewusstsein der Regionen in Europa geebnet. Heute ist sie, insbesondere in der öffentlichen Wahrnehmung, marginalisiert.
Graubünden versucht, neue Akzente zu setzen und hat dazu verschiedene Schwerpunkte definiert: Die Energiepolitik, insbesondere die Nutzung von Wasserkraft und Holz, die Sicherstellung der Grundversorgung bei der Telekommunikation, ein Projekt zu Bär, Luchs und Wolf in den Alpen, schliesslich die bessere Präsenz der Arge Alp in der Öffentlichkeit mittels kultureller und sportlicher Initiativen.
Quelle: Artikel "Die alpinen Netzwerker" vom 15. Dezember 2008, NZZ Online.


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