Verbesserte Ertragslage der Schweizer Waldwirtschaft

Die 2007 in Schweizer Wäldern geerntete Holzmenge liegt mit knapp 5.7 Millionen Kubikmeter auf dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig reduzierte sich das Defizit der Forstbetriebe gegenüber 2006 von 35 auf 13 Millionen Franken. Dies geht aus der Forststatistik 2007 der Bundesämter für Statistik BFS und für Umwelt BAFU hervor.

Dank der stetig steigenden Nachfrage nach Schweizer Holz stiegen die Rohholzpreise wieder an und näherten sich im Verlaufe von 2007 im Schnitt dem Niveau der 1980er-Jahre. Die guten Holzerlöse brachten den Schweizer Forstbetrieben die höchsten Einnahmen seit dem Sturmjahr 2000 ein. Im Vorjahresvergleich stiegen diese gesamthaft um 8% auf 514 Millionen Franken. Da die Ausgaben (527.6 Mio. Franken) mit 3% aufgrund der wirtschaftlichen Anstrengungen der Forstbetriebe weniger stark anstiegen, verbesserte sich die wirtschaftliche Lage der Forstbetriebe 2007 zum siebten Mal in Folge. Gegenüber 2006 konnte das Defizit um gut 60% auf 13 Millionen Franken reduziert werden.

Die in der Schweiz geerntete Holzmenge liegt mit knapp 5.7 Mio. Kubikmeter fast auf dem Vorjahresniveau. Unterschiede zeigen sich in der regionalen Nutzungsentwicklung. So ging in den bereits gut genutzten Wäldern des Mittellandes der Holzeinschlag um durchschnittlich 7% zurück, während in den übrigen Forstzonen mehr geerntet wurde: 16% mehr auf der Alpensüdseite, 8% in den Alpen, 7% im Jura und 2% in den Voralpen.

Weitere Informationen finden Sie in der Medienmitteilung "Gute Holznachfrage verbessert die Ertragslage der Schweizer Waldwirtschaft" des Bundesamtes für Umwelt vom 22. Juli 2008. Detailinformationen finden Sie im Themenbereich Forstwirtschaft auf der Internetseite des Bundesamtes für Statistik.
 Permalink
No new comments allowed (anymore) on this post.