Neue Regionalpolitik im Kanton Uri
Im Zuge der Neuen Regionalpolitik des Bundes wurde von der Volkswirtschaftsdirektion Uri in Zusammenarbeit mit dem Regionalentwicklungsverband (REV) Uri das Umsetzungsprogramm des Kantons Uri erstellt. Kernpunkte sind die Formulierung der regionalpolitischen Strategie, die Festlegung des Wirkungsperimeters und die Finanz- und Realisierungsplanung.
Mit der regionalpolitischen Strategie wird der Raum Uri nach den Stärken der einzelnen Kantonsteile genutzt. Die Unterstützung soll räumlich fokussiert dort ansetzen, wo - volkswirtschaftlich gesehen - die Fördermittel den grössten Nutzen erzielen. Aufgrund der Potenziale lässt sich die Ausgangslage für den Kanton Uri wie folgt festhalten:
Mit der regionalpolitischen Strategie wird der Raum Uri nach den Stärken der einzelnen Kantonsteile genutzt. Die Unterstützung soll räumlich fokussiert dort ansetzen, wo - volkswirtschaftlich gesehen - die Fördermittel den grössten Nutzen erzielen. Aufgrund der Potenziale lässt sich die Ausgangslage für den Kanton Uri wie folgt festhalten:
- Ein erster Entwicklungspol liegt im unteren Reusstal. Die Potenziale liegen schwergewichtig im Bereich exportorientierter Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsfunktionen sowie im Wohnbereich. Punktuelle Potenziale ergeben sich für denTourismus. Diese Entwicklungsmöglichkeiten werden mit der Raumentwicklung unteres Reusstal REUR gezielt angegangen.
- Ein zweiter Entwicklungspol liegt im Urserental und ist durch das Tourismusresort in Andermatt bestimmt. Dieses Privatprojekt erfährt durch den Kanton massgebliche Unterstützung. Die Nutzung der Potenziale wird grenzüberschreitend zusammen mit denNachbarkantonen Wallis, Tessin und Graubünden im Rahmen des Projektes Raum- undRegionalentwicklung Gotthard PREGO bzw. im Umsetzungsprogramm „SAN GOTTARDO“ angepackt.
- Der Zwischenraum ist mit unterschiedlichen Entwicklungsperspektiven konfrontiert. Er hat jedoch die Möglichkeit, die von beiden Entwicklungspolen ausgehenden Effekte zu nutzen, sei dies im touristischen oder im industriell-gewerblichen Bereich. Eine besondere Beachtung sollen dabei die als „potenzialarme Räume“ erkannten Gemeinden und Gemeindegruppen einnehmen.
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