Die Klimaänderung gehört zu den grössten Herausforderungen unserer Zeit. Schweiz Tourismus hat sich im Rahmen einer Projektgruppe mit der Thematik befasst und mehrere
Schlussfolgerungen abgeleitet.
Der Tourismus ist ein zentraler Betroffener des Klimawandels. Dennoch eröffnet die Klimaänderung dem Schweizer Tourismus auch Chancen, die er innovativ nutzen kann, ohne gleichzeitig den Klimaschutz zu gefährden. Dabei handelt es sich unter anderem um die Konzentration des Wintersports auf hochgelegene Destinationen, die neue Popularität der Sommerfrische, veränderte Konkurrenzverhältnisse zwischen dem Mittelmeer und den Alpen durch mehr Sonnentage im Sommer und einem milderen Klima in Mitteleuropa.
Den vollständigen Bericht "2030: Der Schweizer Tourismus im Klimawandel" können Sie
hier herunterladen.
Auf Berggebiete.ch finden Sie drei Kolumnen, die sich mit dem Thema Klimawandel befassen:
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@ 27.04.2008 16:29 CEST
Obwohl die offizielle Anerkennung durch den Bund nach wie vor ausstehend ist, wurde heute Sonntag 27. April 2008 der regionale Naturpark Thal eröffnet. Mit dem Naturpark möchte die Gegend zwischen Balsthal und Gänsbrunnen ein touristischer Geheimtip werden, und so aus dem Schatten der grossen Zentren heraustreten. Weitere Informationen zum Naturpark Thal finden Sie unter
www.naturparkthal.ch.
Auf Berggebiete.ch finden Sie zu diesem Thema folgende Inhalte:
[ Berggebiet ]
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@ 26.04.2008 16:54 CEST
Die SAB und die SEREC haben im Auftrag des Bundes einen Bericht über die aktuelle Berggebietspolitik in der Schweiz erstellt. Der Bericht zeigt auf, welche Massnahmen der Bund heute zu Gunsten der Berggebiete ergreift. Der Bericht kommt zum Schluss, dass zwar verschiedene Massanahmen bestehen, eine koordinierte Berggebietspolitik jedoch fehlt.
Den vollständigen Bericht können Sie
hier herunterladen.
[ Berggebiet ]
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@ 25.04.2008 08:01 CEST
Als letzte Gemeinde hat gestern die Gemeinde Lü der Talfusion zugestimmt. Noch vor Wochenfrist hatte die Gemeinde die Gemeindefusion mit 18:17 Stimmen abgelehnt. Mit dem demokratisch einwandfreien Abstimmungsergebnis nicht zufrieden, liess der Gemeindevorstand ein zweites Mal abstimmen: Diesmal entschieden die Stimmberechtigten das Gegenteil und stimmten mit 30:0 Stimmen der Talfusion deutlich zu. Die übrigen fünf Münstertaler Gemeinden sind ebenfalls für eine Grossgemeinde Val Müstair.
Der Kanton Bern setzt die so genannte Gewerbegrenze für bäuerliche Betriebe im Berggebiet bei 0.8 Standardsarbeitkräften (SAK) fest. Das bedeutet, dass Bauernbetriebe, zu deren Bewirtschaftung mehr als 0.8 Standardarbeitskräfte nötig sind, zum Ertragswert verkauft werden können. Damit macht der Kanton vom Spielraum Gebrauch, der ihm der Bund gewährt. Nach der Agrarpolitik 2011 liegt die Gewerbegrenze bei 1 SAK, wobei die Kantone die Grenze aber auf mindestens 0.75 SAK senken können. Im Talgebiet belässt der Kanton die Grenze bei 1 SAK.
Weitere Informationen finden Sie in der
Medienmitteilung vom 24. April 2008.
Die Milch aus der Region Hergiswil am Napf wird weiterhin vor Ort verarbeitet. Die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) und die Landwirtschaftliche Kreditkasse des Kantons Luzern (LK) beabsichtigen, eine Auffanggesellschaft zu gründen und damit den Weiterbestand der Napfmilch AG zu sichern.
Die neue Lösung ermöglicht die Weiterexistenz als Neue Napfmilch AG. Die bisherigen 15 Angestellten sollen weiter beschäftigt werden. Der Betriebsstart ist auf den 1. Mai 2008 geplant. Voraussetzung für das Engagement sei gewesen, dass der bisherige Geschäftsführer Daniel Erni und der Initator des Projektes, Isidor Kunz, sowie die Milchproduzenten mitmachen. Die Auffanggesellschaft soll sämtliche Aktiven mit Ausnahme der Geld- und Forderungsbestände übernehmen. Die für die Sanierung notwendigen Finanzen werden durch Aktienkapitalzeichnung durch die ZMP Invest AG und die BST (je 350'000 Franken) sowie durch zinslose Darlehen der LK beschafft.
Weitere Informationen finden Sie in der
Medienmitteilung vom 24. April 2008.
[ Berggebiet ]
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@ 22.04.2008 19:01 CEST
Nach Prüfung der im Januar 2008 eingereichten Parkdossiers auf Vollständigkeit steht fest, dass alle Gesuche für Pärke von nationaler Bedeutung weiter berücksichtigt werden können. In der Hauptprüfung werden Vertreter des Bafu vor Ort prüfen, ob die erforderliche Qualität von Natur und Landschaft gegeben ist. Zudem wird geprüft, ob das Parkprojekt in der Region verankert und ob die geplanten Projekte insgesamt realisierbar sind.
Nach Abschluss dieser Evaluation wird das Bafu im Spätsommer 2008 entscheiden, ob die Parkprojekte den Anforderungen entsprechen und wie viel Geld der Bund an das Projekt ausrichten will. Dem Biosphärenreservat Entlebuch wird das Label "Regionaler Naturpark" bereits dieses Jahr vergeben. Für das gleiche Label bewerben sich die Projekte Chasseral (BE/NE), Gantrisch (BE/FR), Thunersee-Hohgant (BE), Ela (GR), Thal (SO), Binntal (VS) und Biosfera Val Müstair (GR).
Weitere Informationen finden Sie in der
Medienmitteilung des Bafu vom 22. April 2008.
[ Berggebiet ]
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@ 21.04.2008 08:09 CEST
Die Fusion der Gemeinden in der Val Müstair ist am Freitag 18. April 2008 von fünf der sechs beteiligten Gemeinden klar angenommen worden. Die Gemeinde Lü hat die Talfusion dagegen mit 18:17 Stimmen abgelehnt. Insgesamt sprachen sich 527 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für das Vorhaben aus, 105 waren dagegen.
Der Gemeindevorstand von Lü reagierte am Samstag auf das knappe Abstimmungsergebnis. Er hat entschieden, einen Wiedererwägungsantrag zu stellen, über den die Stimmberechtigen von Lü am Donnerstag an der Gemeindeversammlung abstimmen werden. Sollte der Wiedererwägungsantrag am Donnerstag mit der von der Gemeindeverfassung vorgeschriebenen Zweidrittelmehrheit angenommen werden, wird unmittelbar danach erneut über die Talfusion abgestimmt. Der Kanton Graubünden will die Gemeindefusion im Münstertal mit 8.6 Millionen Franken unterstützen. Als Name der neuen Gemeinde ist "Val Müstair" vorgesehen.
[ Berggebiet ]
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@ 18.04.2008 17:08 CEST
Der Regionale Naturpark Nidwalden-Uri-Engelberg ist einen Schritt weiter. Die betroffenen Gemeinden haben entschieden, beim Bund anfangs 2009 das Gesuch einzureichen. Der Regionale Naturpark würde das Gebiet Vierwaldstättersee und Göscheneralp umfassen.
Die Gemeinden sind überzeugt, dass ein Regionaler Naturpark zusätzliche Wertschöpfung aus den natürlichen Ressourcen ermöglicht. Sie erachten einen Park als Chance für eine erfolgsversprechende Entwicklung. Zur Erarbeitung des Gesuchs an den Bund wurde ein Steuerungsgremium eingesetzt.
Weitere Informationen hören Sie im
Regionaljournal Zentralschweiz vom 18. April 2008.
[ Tourismus ]
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@ 18.04.2008 11:56 CEST
Eine neue kantonale Tourismusabgabe (KTA) soll die bisherigen Kurtaxen und kommunalen Tourismusförderungsabgaben ersetzen und zur strukturellen Festigung der Bündner Tourismusreform beitragen. Die Abgabe soll ab 2010 flächendeckend in Graubünden erhoben werden.
Die KTA bietet dem Tourismus die Rahmenbedingungen, um nach den Strukturanpassungen unternehmerisch und marktgerecht Handeln zu können. Die KTA bringt wesentliche Vorteile gegenüber der heutigen Situation, indem die kommunalen Kurtaxen und Tourismusabgaben durch ein flächendeckendes, kantonales System ersetzt und die Mittel für Marketing- und Infrastrukturaufgaben flexibler eingesetzt werden können. Gleichzeitig könnten die Mittel von 44.6 auf neu 58.5 Mio. Franken erhöht werden, wobei sich auch das Gewerbe in Zukunft stärker an der Tourismusfinanzierung beteiligen soll. Ebenso sollen die Ferienwohnungen, Hotellerie und die übrigen Beherberger neu mehr Mittel beisteuern, die effektiven Werte sind Gegenstand von weiteren Abstimmungen.
Die bisher erzielten Mittel sollen auch mit dem neuen System vollumfänglich wieder in die Regionen zurückfliessen. Bei den zusätzlich generierten Mitteln wird geprüft, sie im Sinne eines Bonus für erfolgreich umstrukturierte Regionen, für Graubünden Ferien oder für kantonale Projekte einzusetzen.
Weitere Informationen finden Sie in der
Mitteilung des Departements für Volkswirtschaft und Soziales vom 18. April 2008