[ Berggebiet ]
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@ 29.02.2008 15:13 CEST
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) lehnt die vom Bundsrat vorgestellte Marktöffnung bei der Post gemäss einer
Medienmitteilung vom 27. Februar 2008 ab. Nach Ansicht der SAB garantiert das heutige Postgesetz eine gute Grundversorgung und stellt sicher, dass die Post diese Grundversorgung aus eigenen Mitteln finanzieren kann. Demgegenüber überwiegen für die SAB die Nachteile bei einer weiteren Marktöffnung.
Weitere Informationen zur Vernehmlassung zur neuen Postgesetzgebung finden Sie
hier.
[ Gesundheit ]
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@ 29.02.2008 12:36 CEST
Im Interreg IIIB-Projekt "ALPSHEALTHCOMP", dessen Abschlussbericht nun vorliegt, wurde das Potenzial der Alpen im Bereich Gesundheit und Wellness ausgelotet. Ziel war es, ein Netzwerk zu schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Alpenraums als Gesundheits- und Wellnessdestination zu sichern.
Im Projekt wurden ökonomische Faktoren ebenso wie medizinische und kognitive Bereiche untersucht. Die Projektpartner aus Österreich, Deutschland und Italien stellten ein Überblick über das bereits bestehende Fort- und Weiterbildungsangebot im Bereich Gesundheit und Wellness zusammen, dachten über die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen nach und erarbeiteten ein Qualitätskonzept. Zudem setzten sie sich mit der Wirksamkeit alpiner Natur- und Heilmittel auseinander und gingen der Wahrnehmung des Alpenraums als Gesundheits- und Wellnessdestination nach.
Den Bericht können Sie
hier herunterladen. Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter
http://www.alpshealthcomp.org.
[ Berggebiet ]
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@ 29.02.2008 09:17 CEST
Der ehemalige Direktor von Swiss-Ski, Jean-Daniel Mudry, wird die touristische Entwicklung des Gotthardgebietes betreuen. Die vier Kantone Graubünden, Wallis, Tessin und Uri wählten Mudry zum Leiter des Projektes «San Gottardo». Ziel des Projektes ist die Koordination der touristischen Aktivitäten im Gotthardgebiet.
Am interkantonalen Entwicklungsprojekt beteiligt sind die vier Regionen
Goms, Surselva, Tre Valli und Uri
[ Tourismus ]
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@ 28.02.2008 08:41 CEST
Die Anzahl Logiernächte der Schweizer Hotelbetriebe hat im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent zugenommen und beläuft sich nun auf 36,4 Millionen. Dies ist das beste Ergebnis seit 15 Jahren. Der erfreuliche, auf die beträchtliche Steigerung 2005-2006 (+5,8%) folgende Anstieg ist hauptsächlich auf die ausländischen (+6,5%) und in geringerem Masse auf die inländischen Gäste (+1,6%) zurückzuführen. Der günstige Wechselkurs sowie das kräftige Wirtschaftswachstum haben zu dieser Dynamik beigetragen.
Weitere Informationen finden Sie in der
Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik sowie im Artikel "
Tolle Tourismuszahlen" im Bündner Tagblatt vom 28. Februar 2007.
Das Gesuch der Napfmilch AG um Nachlassstundung wurde vom zuständigen Richter bewilligt. Damit erhält das vor einigen Monaten in Schwierigkeiten geratende Projekt eine Frist von einem halben Jahr, um die finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden und die Schulden abzutragen.
Weitere Informationen zu den Problemen der Napfmilch AG finden Sie in der Newsmeldung "
Napfmilch AG ersucht um Nachlassstundung" vom 22. Februar 2008 und im NZZ-Artikel "
Bauern am Napf in Nöten" vom 25. Februar 2008.
[ Allgemein ]
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@ 24.02.2008 12:16 CEST
Auf Berggebiete.ch finden Sie die neue Kolumne "
Die Bergmilch-Branche hat Zukunft" von Roger Schwarzenbach.
Beachten Sie bitte auch, dass Sie als
Mitglied von Berggebiete.ch zu den publizierten Kolumnen Kommentare verfassen und so aktiv zur Diskussion des aufgeworfenen Themas beitragen können.
21.02.2008 - (lid) - Die
Napfmilch AG in Hergiswil LU hat um Nachlassstundung ersucht. Ein Vorzeigeprojekt für die Selbsthilfe von Bauern droht damit zu scheitern. Die Führung des Unternehmens setzt ihre Hoffnung auf einen Überbrückungskredit.
Probleme aus der Vergangenheit hätten zu den finanziellen Schwierigkeiten geführt. Mit dem Wechsel der Geschäftsführung im Herbst 2007 seien zwar anstehende Probleme bei Produktion, Qualitätssicherung und Controlling nachhaltig gelöst worden. Finanziell habe sich das Unternehmen jedoch nicht erholt. Die Firmenführung hofft nun, "dass eine Nachlassstundung bewilligt wird und Finanzierungspartner einen Überbrückungskredit gewähren, damit der Betrieb in geeigneter Form weitergeführt werden kann".
Die Napfmilch AG beschäftigt 15 Mitarbeiter und war bisher ein Vorzeigeprojekt für bäuerliche Selbsthilfe. Landwirte aus der Gemeinde Hergiswil und weitere Aktionäre schlossen sich 1998 zusammen. Gemeinsam wollten sie Frischkäse, Joghurt und Frischmilchprodukte vermarkten. Seit der Produktionsaufnahme im Jahr 1999 wurden jährlich rund 2,5 Millionen Kilogramm Milch, davon 70 Prozent Biomilch, verarbeitet. Die Produkte wurden mit Erfolg unter anderem an Coop verkauft. Den höchsten Umsatz erzielte Napfmilch 2005 mit 5,6 Mio. Franken; 2007 waren es noch 4,5 Mio. Franken.
Die Selbsthilfe stiess auf grosse Resonanz. Sie erhielt mehrere Preise, unter anderem den Agropreis des Bauernverbandes und eine Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete.
Der Kanton Graubünden beauftragt die Fachstelle Tourismus und Nachhaltige Entwicklung in Wergenstein mit der Umsetzung des Projektes "Strategie für den natur- und kulturnahen Tourismus in Graubünden". Dazu spricht der Kanton für die Jahre 2008 bis 2010 ein Kostendach von insgesamt 390'000 Franken. Ziel des Projektes ist es, mit einer professionellen Koordination die nachhaltige Weiterentwicklung des natur- und kulturnahen Tourismus in Graubünden zu gewährleisten.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in "
Natur- und kulturnaher Tourismus im Kanton Graubuenden: Analyse und Strategie" oder in der
Zusammenfassung des Papiers.
[ Berggebiet ]
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@ 19.02.2008 21:14 CEST
In Wattwil haben Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), und Regierungsrat Josef Keller, Vorsteher des St. Galler Volkswirtschaftsdepartements, sowie Hans Bütikofer, Präsident von "toggenburg.ch", das gemeinsame Pilotprojekt "Toggenburg 2008" vorgestellt. Das EVD sowie die St.Galler Regierung wollen gemeinsam mit der Region Toggenburg (Verein "toggenburg.ch") die künftigen regionalpolitischen Aktivitäten stärker koordinieren. Dabei sollen bereits vorhandene Vorteile des Toggenburgs durch Massnahmen in klar definierten Bereichen gestärkt werden.
Weitere Informationen finden Sie in der
Vereinbarung betreffend Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Region Toggenburg und in der
Medienmitteilung des Seco vom 18. Februar 2008.
Das Institut für Wirtschaft und Tourismus der Fachhochschule Westschweiz bietet in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn ein neues innovatives Certificate of Advanced Studies (CAS) zum Thema "Heritage und Tourismus: Die Berge als Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum" an.
Das CAS „Heritage und Tourismus“ bringt die Aspekte "Einzigartigkeit der Natur- und Kulturlandschaft", "Regionalentwicklung" und "nachhaltiges touristisches Produkt" zusammen. Das CAS ist praxis- und projektorientiert, indem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Projektidee im Verlaufe des Kurses bis hin zur Realisierung eines reifen Produktes weiterentwickeln.
Weitere Informationen finden Sie
hier.