Die Topographie als Hypothek und Kapital für den Kanton Graubünden

Die topographischen und landschaftlichen Voraussetzungen als Bergkanton prägen die Struktur und wirtschaftliche Entwicklung Graubündens. Das naturräumliche Potential der Alpen bildet die Grundlage für Tourismus und Energiewirtschaft. Gleichzeitig begründen die topographisch limitierte Verkehrssituation, die teils periphere Lage und die grössere Distanz zu Ballungszentren Standortnachteile mit Folgen der Strukturschwäche und Abwanderung. So weist der Kanton Graubünden gemäss einer heute in Chur und St. Moritz vorgestellten neuen Studie der Credit Suisse insgesamt eine unterdurchschnittliche Standortqualität auf, die Bündner Bevölkerung stagniert und manche Regionen erlebten in den letzten zehn Jahren eine regelrechte Beschäftigungserosion. Es gibt aber auch positive Meldungen, wie die bessere Tourismuskonjunktur, eine zunehmende Zuwanderung aus dem Ausland sowie Anzeichen eines gelungenen Strukturwandels in der Industrie.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Credit Suisse und in der Studie "Der Kanton Graubünden - Struktur und Perspektiven"
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