Das traditionelle Hotel ist tot - Trendstudie zur Hotellerie
hotelleriesuisse hat zu ihrem 125-Jahre-Jubiläum die Studie „Die Zukunft der Schweizer Hotellerie“ beim Gottlieb Duttweiler Institut in Auftrag gegeben. Die Erkenntnisse der Studie werden in sieben provokativen Thesen zusammengefasst und verdichtet:
Links zu Artikeln aus der Tagespresse:
- Das Hotel ist tot: Essen, trinken und schlafen – das bot das Hotel der Vergangenheit. Heute wird viel mehr erwartet.
- Mittelklasse schlägt Mittelmass: Das mittlere Segment muss sich ändern, sich auf exklusive Nischen spezialisieren. Es braucht nicht mehr Angebote, aber einzigartige.
- Das virtuelle Zwillingshotel wird Pflicht: Nur wer eine interessante virtuelle Identität hat, bleibt auch in der physischen Welt interessant.
- Die Könige von morgen kennen kein Pardon: Die Kunden wissen, was sie wollen. Und das ist einiges. Oft kennen die Hoteliers diese Bedürfnisse aber zu wenig.
- Globale Luxusnomaden wollen mehr als Jurtenzelte: Um die immer internationalereKundschaft zu begeistern, braucht es kulturelles Know-how. Doch damit ist es nicht getan. Individualtouristen, Superreiche und Geschäftsleute sind eine neue globaleKlasse von luxusgewohnten Nomaden, bei der die geografische Herkunft sekundär ist.
- Das Hotel ist eine Geselligkeitsinsel: Das Bedürfnis nach Networking und Begegnung wächst in unserer zunehmend anonymisierten Welt. Gemeinschaftliche Räume werden daher auch in den Hotels wichtiger als die privaten.
- Gegenwelten: Wellness-Klöster bedingen Lasterhöhlen: Die Gäste wollen die Qual der Wahl: Sollen sie sich mit Schlammbädern und Grüntee dem Wellnesstrend hingeben? Oder schalten sie lieber vom Alltag ab, indem sie mit anderen Reisenden bis in den Morgengrauen festen und flirten?
Links zu Artikeln aus der Tagespresse:
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