Der Nationalrat hat heute die letzte Differenz zum Ständerat bereinigt und damit die parlamentarische Debatte zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik abgeschlossen.
Der Nationalrat hat in der Differenzbereinigung die Definition des Ständerates der für einen Nebenerwerb massgeblichen Betriebsgrösse übernommen. Dannach sollen Vollerwerbsbetriebe, die einen Arbeitsaufwand von einer Standardarbeitskraft aufweisen, einen Nebenerwerb aufnehmen können. Die Kantone haben jedoch die Möglichkeit, die massgebliche Grösse noch auf 0,75 Standardarbeitskräften zu senken.
Die Agrarpolitik 2011 wird am 1. Januar 2008 in Kraft treten und bis zur nächsten geplanten Revision im Jahr 2011 Gültigkeit haben.
Auf Berggebiete.ch finden Sie die neue Kolumne "
Berggebietsförderung mittels Steuerpolitik?" von Peder Plaz.
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[ Tourismus ]
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@ 21.09.2007 16:37 CEST
Der Nationalrat hat an seiner Sitzung vom Donnerstag 20. September 2007 entschieden, die Mittel für das Tourismusmarketing von Schweiz Tourismus nicht aufstocken und für die kommenden vier Jahren 186 Millionen Franken dafür bereitzustellen. Der Ständerat hatte sich für 195 Millionen Franken ausgesprochen. Das Wortlautprotokoll der Debatte im Nationalrat finden Sie
hier.
Die Schweizer Bauern sollen auch künftig vor Überschuldung geschützt bleiben. Der Ständerat hat wie schon der Nationalrat entschieden, die Belastungsgrenze beim Landerwerb wie bisher beizubehalten. Im Gegensatz zum Nationalrat will der Ständerat nichtlandwirtschaftliche betriebsnahe Nebenbetriebe bis zu einer Betriebsgrösse von einer Standardarbeitskraft bewilligen.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel
Ständerat will keine «Schuldenbauern» auf NZZ Online. Das Wortlautprotokoll der Debatte im Ständerat finden Sie
hier.
[ Berggebiet ]
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@ 18.09.2007 07:25 CEST
Zwischen Vierwaldstättersee und Göscheneralp soll ein Regionaler Naturpark geschaffen werden. Die Machbarkeitsstudie der Hochschule für Wirtschaft Luzern und des ZUMBÜHL Ingenieurbüro für Umweltfragen zeigt, dass die Machbarkeit klar gegeben ist. Weitere Informationen finden Sie auf
Zentralschweiz online und im bereits früher auf Berggebiete.ch publizierten Artikel "
Regionaler Naturpark: Segen, Fluch oder etwas zwischendurch?" aus der Dorfzeitung Attinghausen.
[ Berggebiet ]
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@ 14.09.2007 17:45 CEST
Die bisherigen Beobachtungen und Modellrechnungen lassen erwarten, dass die Schweiz (speziell der Alpenraum) von der Klimaänderung überdurchschnittlich stark betroffen ist. Neben den negativen Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die natürliche Umwelt sind der Wintertourismus, der Energie- und der Gesundheitssektor die verwundbarsten Sektoren. Andere Sektoren wie die Landwirtschaft können von einer moderaten Klimaerwärmung profitieren solange die Klimaänderung das bis 2050 erwartete Ausmass nicht überschreitet. Die Untersuchungen haben aber auch gezeigt, dass Auswirkungen, die der Schweiz durch die klimabedingte Beeinträchtigung internationaler Handelsbeziehungen erwachsen könnten, von mindestens vergleichbarer Grössenordnung sind wie die Folgen im engeren nationalen Rahmen.
Weitere Informationen finden Sie im Bericht "
Klimaänderung in der Schweiz. Indikatoren zu Ursachen, Auswirkungen, Massnahmen".
Graubünden verzichtet auf die Realisierung der Porta Alpina. Diesen Beschluss hat die Kantonsregierung zusammen mit der Region Surselva und der Gemeinde Tujetsch als Trägerschaft des Projektes am 11. September 2007 gefasst. Die Risiken des Projektes sind für Kanton, Region und Gemeinde ohne gesicherte Beteiligung des Bundes und klare Zusagen seitens der SBB nicht verkraftbar.
Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Mitteilung "
Porta Alpina bleibt Vision" des Kantons Graubünden. Einige grundlegende Überlegungen zum Thema "
Porta Alpina – eine Vision für die Surselva?" finden Sie im Artikel von
Stefan Forster im tec21.
[ Allgemein ]
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@ 07.09.2007 11:03 CEST
Der Ausbau der Wissens- und Netzwerkplattform www.berggebiete.ch geht weiter. Seit heute finden Sie mit den "
Kolumnen" eine neue Rubrik, in der sich verschiedene Autorinnen und Autoren zu aktuellen Themen und zu grundsätzlichen Fragen rund um das Berggebiet äussern.
Die beiden ersten Kolumnen nehmen den Abschluss des NFP48 "Landschaften und Lebensräume der Alpen" auf. Urs Steiger bringt mit der Medienmitteilung des NFP48 unter dem Titel "
Die Alpenlandschaften brauchen mehr Koordination in der Politik" die wichtigsten Ergebnisse des Forschungsprogramms ein. Ergänzend bringt a. Regierungsrat Franz Marty mit der Kolumne "
Alpenraum ist Lebensraum" seine persönlichen Überlegungen zum Schlussbericht des NFP48 ein.