Auszeichnung für herausragendes Standortmanagement

Der SVSM Award ist ein von der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement initiierter Preis. Er zeichnet herausragende Leistungen im Standortmarketing, Standortmanagement und der Wirtschaftsförderung in der Schweiz aus. Die Fachjury für den SVSM Award 2010 vergibt dieses Jahr zwei Anerkennungspreise. Die Preise zeichnen zwei interessante und kooperative Projekte im Standortmanagement aus. Die Preisverleihung findet am 16. September in Zürich statt.

Webportal www.zurichparkside.ch (Standortförderung Zimmerberg-Sihltal)
Das Webportal ist ein gemeinsames Projekt der Standortförderungen im Einzugsgebiet von Zürich Park Side. Es umfasst grenzüberschreitend die Bezirke Horgen und Affoltern im Kanton Zürich, die schwyzerischen Bezirke Höfe, March und Einsiedeln sowie den Kanton Zug. Das Webportal liefert Informationen aus den thematischen Kernbereichen Kultur, Natur, Wirtschaft und Bildung. Es deckt ein Einzugsgebiet ab, für das es kein gemeinsames Medium gibt. Die Informationen sind mittels Geotagging so aufbereitet, dass sie auf einer Karte lokalisierbar abgerufen werden können. Die Jury anerkennt die optimale Einbindung und Nutzung der neuen Möglichkeiten im Internet sowie die Kooperation in einem ökonomisch zusammenhängenden Gebiet.
 
RigiPlus: ein Berg, zwei Kantone und neun Gemeinden schaffen einen funktionalen Raum
Die Rigi als allein stehender Berg bildet einen Vorposten der Alpen mit vielen verbindenden und trennenden Elementen – sowohl geografisch wie auch kulturell und mental. Die Kantons- und Gemeindegrenzen verhinderten bisher ein Netzwerk und eine optimale Zusammenarbeit. Ein Anliegen der neuen Regionalpolitik – die Nutzung eines funktionalen Raums – soll mit RigiPlus erfüllt werden. Die Steuerungs- und Projektgruppe REV Rigi-Mythen erarbeitet eine „Rigi-Charta“, die das Tun und Handeln aller Stakeholder rund um den Berg definieren soll. Das grösste infrastrukturelle Vorhaben wird ein Wasserverbundsprojekt sein, bei dem die Werkdienste am Berg mehr zusammenarbeiten und die Wasserfassung und –nutzung optimiert werden. Die Jury würdigt die Ambition und das Engagement für einen grenzüberschreitenden funktionalen Raum.

Zu den weiteren Projekten in den Regionen

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Péréquation - Les cantons de montagne sentent le vent du boulet

La solidarité confédérale est censée souder la démocratie suisse. Mais quand il s’agit de mettre la main au portemonnaie, les cantons à forte capacité financière comme Genève, Vaud, Bâle-Ville, Zurich et Zoug pensent avant tout à leurs propres intérêts. S’estimant lésés par le nouveau modèle de péréquation financière entré en vigueur le 1er janvier 2008, ils souhaitent une réforme du système de compensation des charges tenant compte de leurs dépenses sociales particulièrement lourdes (chômage, toxicomanie, etc.). Et tant pis si c’est au détriment des cantons de montagne.

Pour en savoir plus: Le Nouvelliste, 23 juin 2010

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Bosco Gurin erhält SAB-Preis 2010

Über 20 Projekte haben sich für den SAB-Preis 2010 der Schweizerischen Arbeitgemeinschaft für die Berggebiete beworben. Gewonnen hat den Wettbewerb das Tessiner Projekt „Walserdorf Bosco Gurin“, da durch die verschiedenen Massnahmen nicht nur das Dorf, sondern auch die ganze Region nachhaltig gefördert werden. Das Projekt zur Förderung von Bosco Gurin sieht nämlich vor, sowohl die landwirtschaftlichen, wie auch die landschaftlichen, touristischen und kulturellen Eigenheiten des Ortes aufzuwerten und zu beleben. Dadurch werden Synergien gebildet, welche einerseits einen Aufschwung des Dorfes ermöglichen, und andererseits die lokalen Ressourcen und das lokale Gewerbe fördern. 

Lesen Sie mehr dazu in der Medienmitteilung der SAB vom 29. Juni 2010. Frühere Auszeichnungen und weitere Informationen zum SAB-Preis finden Sie hier.

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Veranstaltungskalender aktualisiert

In unserem Veranstaltungskalender finden Sie die aktuellsten Informationen zu Tagungen, Diskussionsanlässen, Workshops, Kursen und Ausbildungen für Bewohner und Bewohnerinnen, Arbeitnehmende, Fachleute, Projektleiter und Regionalverwantwortliche im Berggebiet. Die neuesten Veranstaltungen haben wir soeben aufgeschaltet. Darunter befinden sich folgende Anlässe:

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Verein „Développement régional du Valais romand“ gegründet

Mit der Gründung des Vereins „Développement régional du Valais romand“ hat der Kanton Wallis die Reform seiner  regionalpolitischen Strukturen als erster und bisher einziger Kanton in der Schweiz abgeschlossen. Der neu  gegründete Verein, dem die beiden Regionen Mittel- und Unterwallis sowie der Kanton Wallis angehören,  übernimmt neben der operativen Umsetzung der Regionalpolitik auch die Aufgaben in der Wirtschaftsentwicklung.

Nach rund 4 Jahren kann damit das von Staatsrat Jean-Michel Cina, Vorsteher des Departement für  Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung, lancierte Projekt zur Reorganisation der regionalpolitischen  Strukturen abgeschlossen werden. Es ist gelungen, die Zahl der sozio-ökonomischen Regionen von acht auf drei  zu reduzieren und mit zwei operativen Geschäftsstellen, dem Verein Développement régional du Valais romand  und der RW Oberwallis AG, optimale Voraussetzungen für die Umsetzung der neuen Regionalpolitik (NRP) zu schaffen.

Weitere Informationen zu den Regionen finden Sie auf dieser Seite:

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Lo sviluppo regionale a Bellinzona piace

Primo passo concreto verso la creazione dell’Ente Regionale di Sviluppo Bellinzona e Valli. Nonostante alcune critiche il Legislativo approva il nuovo statuto. Per saperne di più.

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«Allianz in den Alpen» setzt sich ein für nachhaltige Klimamassnahmen: Start für Klimaprojekte in Gemeinden

Dank der finanziellen Zusage der MAVA Stiftung für Natur, kann das Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen» nach DYNALP² seine Mitglieder auch im Rahmen des Programms dynAlp-climate bei der Umsetzung der Alpenkonvention unterstützen. Gemeinden der Allianz, oder solche, die es werden wollen, erhalten im Rahmen des Projektes fachliche und finanzielle Unterstützung für Initiativen und Aktivitäten, die sich positiv auf das Klima auswirken oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen. Detaillierte Informationen folgen im Frühsommer. Um Kontaktaufnahme wird bereits jetzt gebeten. Kontaktpersonen sind die jeweiligen Betreuer.
www.alpenallianz.org (de/fr/it/sl)

Quelle: alpMedia, 08.06.2010

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Der gestaltete Rückzug als neue Aufgabe der Raumplanung

Die Post ist schon lange geschlossen, der Dorfladen eingegangen, die Schule ins nächste grössere Zentrum verlegt. Trotzdem setzen viele strukturschwache Regionen immer noch auf Wachstum anstatt eine schrumpfungsgerechte Planung an die Hand zu nehmen. Die Raumplanung der Zukunft hingegen ordnet viele Fragen der Lebensgestaltung neu.

Lesen Sie den Artikel von Gerlind Weber, Universität für Bodenkultur Wien, vom 8. Juni im Infoservice der CIPRA alpMedia. Dort finden Sie folgende weitere Artikel zum Thema Wachstum:



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Wakker-Preis für Fläsch

Das Winzerdorf Fläsch in der Bündner Herrschaft erhält am 19. Juni den Wakker-Preis des Schweizerischen Heimatschutzes. Es hat die Chance genutzt, aus Tradition und Moderne einen lebenswerten Ort für Mensch und Tier zu gestalten.

Lesen Sie mehr dazu in der NZZ-Online vom 12. Juni 2010.

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Gemeinden auf der Simplonsüdseite wollen keine Fusion

Gondo und Simplon-Dorf wollen zwar mehr zusammenarbeiten aber nicht fusionieren. Das zeigt eine Studie, welche die Stiftung Simplonsüdseite in Auftrag gegeben hat. Diese Stiftung wurde vor rund 10 Jahren von der Glückskette eingesetzt, um der von der Unwetterkatastrophe geschädigten Gemeinde Gondo in eine bessere Zukunft zu verhelfen. Eine Fusion mit der Nachbarsgemeinde Simplon-Dorf sehen die Bürger von Gondo nicht als zukunftsträchtig und auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Simplon-Dorf wollen keine Fusion mit Gondo. Beide Gemeinden stehen heute finanziell sehr gut da. Trotzdem, so Studienleiter Thomas Egger, wäre eine Fusion das einzig richtige. Aber so etwas könne man nicht erzwingen.

Hören Sie dazu den Beitrag von Radio DRS 1 Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11. Juni 2010.

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