Graubünden: Noch ein Vorschlag für Tourismusabgabe

Die Bündner Wirtschaftsverbände schlagen noch ein neue Variante für eine Tourismusfinanzierung vor. Sie wollen, dass Gemeinde und Regionen zuerst ihren finanziellen Bedarf festlegen, erst dann soll die Tourismusabgabe für die Unternehmen erhoben werden. So soll sichergestellt werden, dass die Tourismusgelder effizient eingesetzt werden.

Hören Sie dazu den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Graubünden vom 10. März 2010.

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Sinn und Unsinn in der neuen Regionalpolitik

Seit zwei Jahren fördern Bund und Kantone innovative Projekte, die  wirtschaftlichen Schwung und Arbeitsplätze in die Randregionen bringen sollen. Auch in der Zentralschweiz werden dafür Millionen verteilt. Skeptiker fragen sich, ob nur sinnvolle Projekte Geld erhalten. Im Luzerner Kantonsparlament sind kritische Vorstösse eingereicht. Der Verantwortliche im Luzerner Amt für Raumentwicklung und Wirtschaftsförderung verteidigt die Förderpolitik.

Hören Sie mehr dazu im Regionaljournal Zentralschweiz vom 10. März 2010. Mehr zur Entwicklung von erfolgreichen Projekten erfahren Sie im Fachbeitrag Best Practices auf dieser Seite.

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Lebensmittel marktgerecht positionieren

Die Bündner Ernährungswirtschaft steht in den nächsten Jahren vor grossen Herausforderungen. Um darauf vorbereitet zu sein, hat der Kanton eine Studie in Auftrag gegeben, die Handlungsstrategien aufzeigen soll. Milch und Fleisch sind die wichtigsten Standbeine der Bündner Ernährungswirtschaft. Die Struktur der Wertschöpfungskette ist bislang jedoch nicht optimiert. Eine weitere Herausforderung stellen die voraussehbaren politischen Veränderungen dar. Angesichts dieser Spannungsfelder hat der Kanton Ende 2008 das Projekt «Fleisch – Milch – Käse Graubünden» gestartet, mit dem im Lebensmittelbereich zukunftsweisende Lösungen entwickelt werden sollen. Dies mit dem Ziel, Produkte möglichst marktgerecht und erfolgsversprechend zu positionieren. Inzwischen konnte die Phase 1 «Evaluation der Marktpotenziale in der Ernährungswirtschaft in Graubünden» der Studie abgeschlossen werden. Die wichtigsten Fakten daraus wurden gestern am Plantahof in Landquart vorgestellt.

Die Bündner Ernährungswirtschaft hat 2008 in den Bereichen Fleisch, Milch und Käse eine Wertschöpfung von 148 bis 211 Millionen Franken generiert. Dies entspricht 1,8 Prozent des Bündner Bruttoinlandprodukts (BIP). «Aufgrund der zu erwartenden Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen muss aber mit diversen Einbussen gerechnet werden», sagte Jürg Kuster von der BHP Hanser und Partner AG. Die Firma war mit der Studie beauftragt worden. Laut Studie muss damit gerechnet werden, dass die jährliche Wertschöpfung der Bündner Ernährungswirtschaft bis 2020 um etwa 15 Prozent (25 Millionen Franken) sinken wird –– sofern nichts unternommen wird. Demgegenüber habe eine Analyse der Wertschöpfungspotenziale der Ernährungswirtschaft gezeigt, dass die Wertschöpfung bei konsequenter Ausschöpfung bestehender Potenziale bis 2020 um über 50 Millionen Franken jährlich gesteigert werden könnte. Um eine Steigerung zu erreichen, seien drei strategische Stossrichtungen zu verfolgen: Einerseits soll die produzierte und verkaufte Menge bei gleichen Preisen durch die Erschliessung neuer Märkte mit neuen oder bestehenden Produkten ausgedehnt werden. Andererseits müssten die Konsumentenpreise erhöht und schliesslich auch die Wertschöpfung nach Graubünden geholt werden. Quelle: suedostschweiz.ch, 11.03.2010

Hören Sie dazu auch den Beitrag von Radio DRS 1 im Regionaljournal Graubünden vom 10. März 2010.

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Delikates aus den Bergen in der Degustation

Am 12./13. und 19./20. März finden in schweizweit 36 Supermärkten von Coop Degustations-Events von Pro Montagna und alpinavera statt. In den allermeisten Läden ist ein Bergbauer oder ein sonstiger Produzent aus dem Berggebiet anzutreffen, der über das Leben, Arbeiten und die Produkte in den Schweizer Bergen erzählt. Ziel der Degustationen ist es, den Konsumenten die alpinen Spezialitäten näher zu bringen und langfristig deren Absatz zu steigern.

Die 13 ausgesuchten Produkte der Pro-Montagna-Linie stammen aus dem Einzugsgebiet von alpinavera (Uri, Glarus, Graubünden) und sind alpinavera-zertifiziert. Die letztjährigen Degustations-Events kamen bei den Konsumenten sehr gut an und wirkten sich positiv auf den Absatz der Bergprodukte aus. Der Erfolg ist zum einen sicherlich auf die originale Bergstimmung zurückzuführen, die durch Alphornbläser, Strohballen, Schellen, Milchkannen, Gebsen, Haselnuss-Weidekörbe und natürlich durch die Präsenz von Bauern und Produzenten aus dem Berggebiet kreiert wird. Weitere Attraktionen sind das Steinmannli-Bauen für Kinder und der Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer mit etwas Glück ein Wochenende im Parc Ela oder ein «Älplerzmorgä» für die ganze Familie gewinnen können. Zum andern sind es ganz klar die qualitativ und geschmacklich überzeugenden Produkte der Pro-Montagna-Linie, die unter fachkundiger Beratung degustiert werden können.

alpinavera, Coop Pro Montagna und die Coop-Patenschaft für Berggebiete setzen sich dafür ein, Produzenten aus dem Berggebiet einen Absatzkanal für Bergprodukte zu bieten und damit die Wertschöpfung in den Bergen zu steigern. Gemäss Jasmine Said Bucher, Geschäftsführerin von alpinavera, geht es darum, die Perspektiven im Berg- und Alpgebiet zu erhalten, indem Arbeitsplätze gesichert werden. Pro Montagna ermöglicht zahlreichen Betrieben, grössere Mengen ihrer Produkte abzusetzen, die Produktion auszubauen und eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen zu erhalten bzw. neu zu schaffen.

Quelle: suedostschweiz.ch, 10.03.2010

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Peccia, Centro di scultura online

Il Centro internazionale di scultura a Peccia, in alta Vallemaggia, spiega le sue vele e prende il largo nel mare digitale: è stato infatti attivato negli scorsi giorni il sito internet del progetto, destinato a fare da punto di informazione sull’andamento dell’iniziativa.

Per saperne di più:


 

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Goms Tourismus wird aufgelöst

Goms Tourismus steht vor dem Aus, der Vorstand der Marketingorganisation will an der nächsten Delegiertenversammlung die Auflösung beantragen. Offenbar waren sich die Touristiker nicht einig darüber, wie man sich nun vermarkten will. Als Skiregion, als Langlaufdestination oder als Naturschutzgebiet. Zudem habe sich in den vergangenen Jahren viel verändert, begründet der Präsident den Entscheid. Für die Gäste werde sich aber nichts ändern, die Gästecenter Fiesch, Bellwald, Ernen und Obergoms bleiben bestehen. Quelle: Radio DRS 1, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 09.03.2010

Weitere News zu Goms finden Sie hier. Mehr über Goms und das Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis erfahren Sie hier.

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Minus in Bergregionen – Städte legen zu

Schweizer Hotels verzeichneten im Januar 2010 insgesamt 2,8 Millionen Logiernächte. Gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang von 2,6 Prozent oder 76'000 Logiernächte. Am stärksten gingen die Logiernächte in Bergregebieten zurück.

Lesen Sie mehr dazu in der htr hotelrevue vom 8. März 2010.

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Eine Broschüre über die Bündner Tourismusreform

Das Amt für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden hat eine Informationsbroschüre zum Stand des Projekts Wettbewerbsfähige Strukturen und Aufgabenteilung im Bündner Tourismus veröffentlicht. Seit der Lancierung des Reformprojektes im Jahr 2006 durch Regierungsrat Hansjörg Trachsel, Vorsteher des Departementes für Volkswirtschaft und Soziales, hat sich auf der touristischen Landkarte vieles bewegt. Die Broschüre zeigt auf, was bis Anfang des laufenden Jahres durch die Reform erreicht worden ist und gibt einen Überblick zur Destinationsbildung in den einzelnen Talschaften im Kanton. Ausserdem werden die flankierenden Massnahmen der Tourismusreform zusammengefasst. Die Broschüre umfasst 48 Seiten und wird an die Tourismusinteressenz aus Politik, Wirtschaft und an sämtliche Tourismusorganisationen im Kanton Graubünden verteilt.

Die Tourismusreform hat die Strukturen und Aufgabenteilung in Graubünden verändert. Von den ursprünglich 92 lokalen Verkehrsvereinen sind heute noch 20 leistungsfähige Destinationen mit der eigentlichen Marktbearbeitung betraut. Mit gebündelten Mitteln erschliessen sie neue Märkte, kombinieren ihre Leistungen zu innovativen Produkten, um so neue Gäste für den Kanton Graubünden zu gewinnen. Parallel zur Transformation der Marketingorganisationen werden weitere Massnahmen umgesetzt, welche dazu dienen, die Potenziale und Lernerfahrungen optimal auszuschöpfen und die neuen Marketingstrukturen zu festigen. So soll auch eine Qualitätsoffensive für den Bündner Tourismus gestartet werden, welche der grossen Bedeutung des Faktors Qualität Rechnung trägt.

Zur Bündner Tourismusreform gehört auch die Einführung einer neuen Tourismusfinanzierung, welche die bisherigen Kurtaxen und kommunalen Tourismusabgaben ersetzen soll. Es liegen zwei Varianten vor: das Tourismusfinanzierungsgesetz (Kantonale Tourismusabgabe) und das Tourismusharmonisierungsgesetz (Rahmengesetz). Zu dieser Vorlage läuft noch bis Ende März die Vernehmlassung.(so)

Die Broschüre steht im Internet unter www.awt.gr.ch unter der Rubrik Themen/Projekte – Bündner Tourismusreform zum Download bereit. Sie kann auch beim Amt für Wirtschaft und Tourismus, Grabenstrasse 1, 7001 Chur (Telefon 081 257 23 42 oder info@awt.gr.ch) kostenlos bestellt werden.

Quelle: suedostschweiz.ch, 08.03.2010

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Zufriedene Gesichter nach der Fusion

Gemeindefusionen sind politisch heikel und manchmal heftig umstritten. Dass sie aber offenbar auch reibungslos und für die Gemeinden vorteilhaft über die Bühne gehen können, zeigt das Beispiel von Churwalden, Malix und Parpan.

Lesen Sie mehr dazu in der suedostschweiz.ch vom 9. März 2010.

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Moorlandschaft und Konzertbesuch unter einem Dach

Der Kanton Luzern betreibt eine aktive Tourismuspolitik.  Dabei zielt er in einem partizipativen Prozess mit den verschiedenen touristischen Akteuren darauf ab, die Grundlagen für einen wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Tourismus zu schaffen.

Lesen Sie dazu den Artikel zum Monatsthema "Die Vorteile der Zusammenarbeit" in der montagna - Der Zeitschrift für das Berggebiet vom März 2010. Das Editorial der montagna, in welchem Vincent Gillioz die Bedeutung von Kooperation weiter ausgeleuchtet wird, findet sich hier.

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