Experiment Gotthard
Die Kantone Uri, Tessin, Graubünden und Wallis haben erkannt, dass sie alle an der gleichen Entwicklung leiden: Die Täler am Gotthard – Uri, das Alto Ticino, die Surselva und das Goms – sind Randgebiete mit dunkler Perspektive. Die Beschäftigung sinkt, die Menschen wandern ab – vor allem seit Armee, Bahn und Post sich zurückziehen. Die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) wird 2018 neue Bedingungen schaffen. Die Anbindung an die grossen Zentren und Touristenströme wird schwieriger. Ohne neue Ideen droht das Gebiet zur alpinen Einöde zu werden. Damit die Reisenden das Gebiet um seiner selbst willen besuchen, müssen sie seinen Eigenwert erkennen. Genau darum geht es bei der gegenwärtigen Metamorphose: Die Region macht sich auf, sich selbst zu entdecken und neu zu erfinden.
Lesen Sie mehr dazu im Beobachter Natur Ausgabe 5/10. Weitere Informationen zum Raum Gotthard, den geplanten Projekten und Visionen finden Sie hier.


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